Summa Summarum

 

Österreichs Banken fahren Geschäft im Ausland stark zurück

Nicht nur die Banken in Österreich. Es wird zwar immer betont, dass von einer Kreditklemme keine Rede sei, aber fragen Sie doch einmal mittelständische Unternehmen; Sie werden Augen machen!

http://derstandard.at/1334796529385/Schrumpfkur-Oesterreichs-Banken-fahren-Geschaeft-im-Ausland-stark-zurueck?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

USA

  • Der US Aktien schloss den vierten Tag in Folge fester (S&P +0,24%). Gute Quartalszahlen konnten das schwächere Q1-BIP ausgleichen. Discretionaries (+1,3%), Industrials (+0,6%) und Telekommunikation (+0,5%) gehörten zu den besten Sektoren, während Staples (-0,1%), Energie (-0,1%) und Financials (0%) am schlechtesten abschnitten.
  • GM will sich einen 10%-Anteil an dem japanischen Nutzfahrzeughersteller Isuzu sichern um gemeinsam Nutzfahrzeuge in Asien und Südamerika zu vertreiben. VW hatte sich ebenfalls an einer Beteiligung interessiert. Link
  • John Williams, Mitglied des FOMC erwartet eine weitere Verschärfung der Euro-Krise und sieht die angestrebten Sparmaßnahmen kritisch. Link
  • Apple, Microsoft und Google stehen in der Kritik, nachdem die New York Times über Steuersparmodelle von US-Technologieunternehmen berichtet hat. Link
  • Die Federal Trade Commission (FTC) untersucht die Möglichkeit einer Klage gegen Google. Das Software-Unternehmen wir verdächtigt seine Suchmaschine dazu zu nutzen um eigenen Anzeigen besser zu platzieren. Link
  • Campell Harvey, der maßgeblich an der Einführung von Staatsanleihen mit variablen Zinssätzen beteiligt war, spricht sich gegen die Begebung neuer variabler Anleihen aus. Das US-Finanzministeriumg will sich am 2. Mai zu einer möglichen Emission äußern. Link
  • Heutige Makrozahlen (Konsensus): Personal Income (0,3%), Personal Spending (0,4%), Chicago Purchasing Managers Index (60,5), PCE Core MoM (0,2%) und Dallas Fed Manf. Activity (8.0). Heute berichten zusätzlich folgende US Unternehmen (Konsensus): Vorbörslich NYSE Euronext ($0,48) und nachbörslich Anadarko ($0,83).

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln insgesamt besser nach guten Earnings Zahlen aus der Region (HSI: +1,1%). China und Japan sind geschlossen.
  • Australiens TDMI Inflationsdruck zeigt mit einem Anstieg von +0,3% (1,9%yoy vs. prev. 1,8%) zwar ein zunehmendes Momentum auf, insgesamt ist die Inflation jedoch weiterhin unter Kontrolle. Die private Kreditvergabe steigt zwar gleichzeitig leicht stärker als erwartet an (0,4%mom vs. Consensus: 0,3%) und zeigt somit ein positives Momentum auf, zeugt jedoch zugleich weiterhin von einem schwachen Wachstumsumfeld.
  • Koreas Industrie Produktion bleibt mit 0,3%yoy im März auf Grund von Basis Effekten und dem Abbau von Lagerbeständen in verschiedenen Sektoren schwach.
  • China wird laut einem Regierungssprecher dem Südsudan Kredite in Höhe von $8Mrd für Infrastrukturprojekte gewähren. Zusätzlich plane man die chinesischen Importe durch die Verringerung von Zöllen auf einige Produkte zu erhöhen. Link Link
  • Japans Regierung übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an Tepco und genehmigt dafür als Gegenleistung eine Kapitalspritze von €10Mrd. Außerdem will Tepco über zehn Jahre etwa €30Mrd an Kosten einsparen, um den finanziellen Fallout des Atomunfalls abzutragen. Link
  • Bank of Communications hat bedingt durch geringere Refinanzierungskosten einen NPAT für das FY2011 von insgesamt Rmb51Mrd (7% über Consensus) erzielen können.

EUROPA

  • Spaniens Regierung ist laut FT in Diskussionen mit den spanischen Banken eingetreten, um mögliche „toxische Assets“ in eine Bad Bank auszugliedern. Damit möchte Spaniens Premier Rajoy eine weitere Maßnahme vornehmen, um den Bedarf einer europäischen Rettungsmaßnahme wie in Griechenland, Irland oder Portugal nicht nötig zu machen. Link
  • National Bank of Greece CEO Tamvakakis versucht mehr Kapital bei privaten Investoren einzusammeln. Insgesamt muss das private Kapital um 10% erhöht werden, um eine 100%tige Nationalisierung durch den Staat zu verhindern. Link
  • Nokia ist laut FT in fortgeschrittenen Gesprächen seine Luxus Mobilephone Sparte Vertu an das Private-Equity Unternehmen Permira für etwa €200Mio zu verkaufen. Link
  • Outokumpu CEO Seitovirta rechnet bei der geplanten Übernahme der Thyssen-Krupp-Tochter Inoxum mit einer langen Kartellprüfung durch die EU Behörden. Man möchte Inoxum für insgesamt €2,7Mrd übernehmen; durch den Zusammenschluss soll der weltweit größte Hersteller von rostfreiem Stahl entstehen. Link
  • Im Lufthansa Aufsichtsrat wächst laut HB der Widerstand gegen den früheren Airline-Chef Wolfgang Mayrhuber. Er soll nach den Vorstellungen des aktuellen Chefkontrolleurs Jürgen Weber im kommenden Jahr als neuer Aufsichtsratschef vorgeschlagen werden. Link
  • Daimlers Nobelmarke Mercedes-Benz kann nach einer Prognose des CAR Centers dank der kommenden A-Klasse bereits 2013 wieder bei den Verkaufszahlen am Rivalen Audi vorbeiziehen – und sich wieder auf dem zweiten Platz hinter BMW eingruppieren. Link
  • Adidas hat unerwartet bereits heute sehr gute Zahlen mit besseren Umsätzen von €3,8Mrd (vs. Consensus €3,64Mrd) und einem operativen gewinn von €409Mio (vs. Consensus €347Mio) berichtet. Zusätzlich wurde die Guidance für das FY12 angehoben, man erwartet nun ein Sales Wachstum von 10% sehe aber einige Unebenheiten von bis zu €125Mio in Indien.
  • Anheuser Busch berichtet für das erste Quartal leicht einen schwächeren EBITDA $3,55Mrd (vs. Consensus: $3,60Mrd) mit geringeren NII aber höheren Provisions.
  • Erste Bank hat ein Net Income von €346,5Mio berichtet und lag damit über den Erwartungen von €302Mio.
  • Heute wird um 9 Uhr das spanische GDP (Consensus: -0,4%qoq), um 10 Uhr die Euro-Zone M3 Geldmenge (Consensus: 2,8%yoy) und um 11 Uhr die italienischen CPI Zahlen (Consensus:0,8%mom) veröffentlicht. Zusätzlich platzieren die Franzosen um 15 Uhr Bills im Volumen von €8Mrd.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und einen sonnigen 1. Mai!

Summa Summarum

That`s not rain, that`s a lie

http://www.davidmcwilliams.ie/2012/04/24/thats-not-rain-thats-a-lie

USA

  • Der US Aktienmarkt konnte gegen Ende des Handels seine Gewinne ausbauen und schloss in Nähe des Tageshochs (S&P: +0,7%). Telcos (+1,7%), Discretionaries (+1,2%) und Financials (+0,8%) waren die stärksten Sektoren während Materials (-0,2%), Healthcare (-0,1%) und Industrials (+0,6%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 2% bzw. 6% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Richmond Fed Präsident Lacker erwartet, dass die Fed bereits Mitte nächsten Jahren die Zinsen anheben muss um die voranschreitende Inflation im Griff zu halten. Link
  • Amazon (AMZN) steigt nachbörslich 13,8% nach besseren Umsätzen von $13,2Mrd (Consensus: $12,9Mrd), sehr starken EPS von $0,28 (Consensus: $0,07) und deutlich besserer Bruttomarge von 24% insbesondere bedingt durch gute Kindle Verkaufszahlen. Für das nächste Quartal wurde eine Umsatz Guidance von $11,9Mrd-$13,3Mrd (Consensus: $12,9Mrd) herausgegeben. Link
  • Starbucks (SBUX) fällt nachbörslich 5% trotz Zahlen die mit EPS von $0,40 (Consensus: $0,39) in-line mit den Erwartungen lagen aber die schwache Nachfrage aus Europa kennzeichnen (Europa SSS: -1% vs. +2% Consensus). Zusätzlich waren die Investoren vermutlich auf Grund der Cost Deflation von nur $100Mio, die Starbucks für 2013 erwartet, enttäuscht.
  • Expedia (EXPE) steigt nachbörslich 18,7% nachdem die Erwartungen mit Umätzen i. H. v. $816Mio (Consensus: $792Mio) und EPS von $0,26 (Consensus: $0,15) deutlich übertroffen wurden.
  • Heute wird um 14:30 Uhr das US GDP (Consensus: 2,5%qoq an.), die Personal Consumption (Consensus: 2,3%) und um 15:55 Uhr der University of Michigan Confidance Index (Consensus: 75,7) veröffentlicht. Zusätzlich berichten heute folgende Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich Ford ($0,35), Merck ($0,98), Procter & Gamble ($0,92), KKR ($0,72) und Chevron ($3,28).

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln heute insgesamt eher schwächer (NIKKEI: -0,6%, HSI: +0,2%, SHCOMP: -0,2%)
  • Japans Zentralbank BoJ hat zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten massiv in den Markt eingegriffen und sein Asset Purchase Programm stärker als erwartet um $494Mrd ausgeweitet. Die Zinsen sind wie erwartet weiterhin bei 0,1% belassen worden. Die Inflation war mit +0,2%yoy (Consensus: +0,1%) im März leicht höher als zunächst vermutet Gleichzeitig ist Japans Arbeitslosenquote ist mit 4,5% (Consensus: 4,5%) genau im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Link
  • Chinas Credit Rating von Aa3 wird von Moody’s weiterhin beibehalten. Der Outlook sei weiterhin aufgrund guter wirtschaftlicher Entwicklung und Staatsfinanzen positiv. Link
  • Chinas Industrial Profits sind im März um 4,5%yoy nach schwachen Zahlen in den vergangenen Monaten angestiegen.
  • Samsung Electronics hat insgesamt mit Sales bzw. Profits von W45,3Bio bzw. W5,85Bio über den Erwartungen liegende Zahlen berichtet. Die Guidance ist ebenfalls solide.

EUROPA

  • S&P hat gestern das Rating für Spanien von A auf BBB+ reduziert und nach eigenen Aussagen auf die wirtschaftliche Verschlechterung sowie die Bankenprobleme reagiert, berichtet Bloomberg. Link
  • Europas Banken könnten für den Kauf von Staatsanleihen nach FT Angaben kaum LTRO Mittel mehr haben. So sei das Problem vor allem in Spanien und Italien existent. Link
  • Niederlands Politiker haben sich gestern einem Kompromiss für das 2013 Budget angenähert und stehen kurz vor einem Abschluss, schreibt Reuters. Link
  • Joseph Stiglitz kritisierte gestern ebenso wie EZB Chef Draghi den übermäßigen Fokus der Europäer auf fiskale Maßnahmen und sprach von Zeichen eines Suizids. Es sei Wachstum für den Erhalt der gemeinsamen Währung notwendig. Link
  • Santander CEO Saenz hat die Lage am Hypothekenmarkt verteidigt und die steigenden Sorgen als unsinnig bezeichnet. So seien die Zahlungsströme weiter vorhanden. Link
  • BASF berichtet 1Q Umsätze von €20,6Mrd vs. Consensus €19Mrd; Nettogewinn €1,7Mrd vs. erwartet €1,6Mrd; die FY Guidance wurde bestätigt.
  • Daimler berichtet 1Q Zahlen: EBIT €2,1Mrd vs. Consensus €1,9Mrd; Umsätze €27Mrd inline; die Prognose für das Gesamtjahr wurde bestätigt.
  • ENI mit 1Q Nettogewinn von €2,5Mrd vs. erwartet €2,3Mrd; der 2012 Ausblick sei herausfordernd; der Gas-Bereich werde weiter schwach bleiben.
  • Novo Nordisk 1Q Umsätze Dkk18Mrd inline mit den Erwartungen; FY Umsatzwachstum wurde auf 12-15% von 11-15% angepasst.
  • Software AG berichtet 1Q Umsätze von €254Mio vs. erwartet €261Mio; EBIT inline bei €55Mio.
  • Vinci mit 1Q Umsätzen von €8,1Mrd vs. erwartet €7,6Mrd; das Auftragsbuch zeigte sich bei €33Mrd ziemlich solide.
  • Sanofi berichtet 1Q Nettogewinn bei €2,4Mrd vs. Consensus €2,2Mrd; die 1Q Performance ist inline mit den Zielen für das Gesamtjahr.
  • TOTAL verbucht 1Q Nettogewinn von €3,1Mrd; Wachstum werde auch weiter im Fokus stehen und sei erreichbar; die 2Q Produktion werde durch Nigeria und Jemen beeinflusst.
  • Heute kommt Italien mit Bonds an den Markt (11Uhr).

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende!

Summa Summarum

Ich  bin heute auf der Pools & Finance und freue mich auch interessante Gespräche!

http://poolsandfinance.de/

 

GOAL: Global Opportunity Asset Locator

  • Our macro outlook: Three key drivers of performance : We expect three key drivers of performance over the coming quarter: 1) a slowdown in US growth momentum, 2) an improvement in growth momentum in China on the back of looser policy, and 3) continued volatility from the European sovereign situation. Both potential risks and potential rewards in risky assets in the near term have declined compared to last quarter in our view.
  • Our view across asset classes: 1) Commodities: The upside over three months is attractive, but we prefer to sit out risks in the very near term, before deciding on a change in our 3-month weighting from Neutral. Over 12 months the expected return is high and commodities offer a hedge if supply disruptions were to lead to much higher commodity prices with a negative impact on the economy and other assets. 2) Equities: We expect a consolidation phase in the near term and are Neutral. Over 12 months we expect good returns as we anticipate Europe to exit its recession, the European sovereign situation to improve, and growth to stabilize in the US and improve in China. 3) Corporate Credit: We are near-term cautious on spreads, as we believe they have not moved to adequately reflect the renewed rise in European sovereign risks. Over 12 months, however, we expect spreads to narrow. 4) Government bonds and cash: Government bond yields remain low compared to current macro fundamentals. We see this as the asset class where risk/reward is most clearly skewed to the downside and are therefore Underweight. We balance this with our Overweight in cash over a 3-month horizon, but are Neutral on cash over 12 months.

 

 

USA

  • Der US Aktienmarkt stieg mit guten US Earnings Zahlen u. a. von Apple und den Äußerungen nach dem FOMC Meeting deutlich an (S&P: +1,4%). Tech (+3,2%), Materials (+2,3%) und Discretionaries (+1,7%) waren die stärksten Sektoren während Terlcos (+0,1%), Industrials (+0,3%) und Utilities (+0,5%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 7% bzw. 10% über dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Die FOMC Meeting Erklärung zeigt alles in allem ein besseres US Konjunkturumfeld auf, man behalte sich jedoch mögliche weitere Stimuli-Maßnahmen vor. Die Zinsen bleiben unverändert. Die Fed hebt insgesamt ihre Inflations-Prognose für 2012 um 25bps (2013/14 um 10bps) an und verringert ihre Schätzungen zur Q4 Arbeitslosenquote auf 7,8%-8,0% (zuvor: 8,2%-8,5%). Basierend hierauf erwarten die FOMC Mitglieder im Schnitt nun einen früheren Zinsschritt. Trotz dieser Ankündigungen gehen wir weiterhin von QE3 aus.Link Link
  • US Präsident Obama hat laut einer Publikation der Tilburg University die Fed so mit Mitgliedern besetzt, dass seine Nominierungen vermutlich noch die kommenden zehn Jahre die US Geldpolitik bestimmen werden. Link
  • Rick Perry hat nach dem Ausscheiden aus dem US Präsidentschaftswahlkampf seine Unterstützung für den republikanischen Kandidaten Mitt Romney zu Ausdruck gebracht. Link
  • Vale SA (VALE5 BZ) hat schwache Zahlen mit EPS von $0,58 (Consensus: $0,74) berichtet. Der geringere Nachfrage aus China hat die Eisenerz Preise gedrückt und hierdurch die Earnings aller Mining Werte hart getroffen.Link
  • BlackRock (BLK) plant zusammen mit dem chinesischen Staatsfonds CIC einen gemeinsamen Fonds aufzulegen um in chinesische Unternehmen zu investieren. Link
  • Exxon (XOM) und Chevron (CVX) haben deutlich ihre Dividendenausschüttung für das erste Quartal angehoben (Exxon/Chevron: +21% auf 2,6% Yield/+11% auf 3,5% Yield). Link
  • Heute werden um 14:30 Uhr die US Initial Jobless Claims (Consensus: 375k) und um 16:00 Uhr die Pending Home Sales (Consensus: 1%). Zusätzlich berichten heute folgende US Unternehmen (Consensus in Klammern): Vorbörslich Dow Chemical ($0,60), Exxon Mobil ($2,10), Coca-Cola ($0,33), Time Warner Cable ($1,25), CME Group ($4,01), PepsiCo ($0,67) sowie nachbörslich Amazon ($0,07), MetLife ($1,29) und Starbucks ($0,39).

 

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln gemischt und reagieren damit ohne klare Tendenz auf die gestrigen Bernanke Äußerungen. (SHCOMP: -0,2%, NIKKEI: -0,2%, HSI: +0,5%).
  • Südkoreas Wirtschaftsleistung befindet sich auf niedrigstem Stand seit zweieinhalb Jahren und liegt mit 2,8% Wachstum auf Jahresbasis knapp unter den Erwartungen (Konsensus 3,0%). Die siebt größte Exportwirtschaft leidet unter den Sparmaßnahmen in Europa und dem sich verlangsamenden Wachstum in China. Im Vergangenen Jahr ist Südkorea um 3,6% gewachsen nach einem Wachstum von 6,3% in 2010. Link
  • Indien wurde von der Ratingagentur Standard & Poor’s vor einem möglichen Downgrade gewarnt. Die Ratingagentur gab bekannt, dass sie Asiens drittgrößte herabstufen wird, wenn die Regierung das wachsende fiskalische Defizit nicht in den Griff bekommt. Der Ausblick könnte von stabil auf negativ gesenkt werden. Link
  • Neuseelands Zentralbank lässt die Zinsen mit 2,5% auf einem historisch niedrigen Niveau. Es wird auf eine starke Währung trotz fallender Commodity-Preise hingewiesen. Link
  • Japans Zentralbank würde die Märkte verunsichern, falls sie morgen keine weitere quantitative Lockerung ankündigt, so Atsushi Mizuno. Atsushi Mizuno, selbst Mitglied der japanischen Zentralbank von 2004 bis 2009, sprach im Falle keiner weiteren Lockerungsmaßnahmen von einem Desaster in der Kommunikation. Link

 

EUROPA

  • Kanzlerin Merkel zeigte sich positiv gegenüber dem von EZB Präsident Draghi geforderten „growth compact“, der zusätzlich zur Budgetdisziplin die Wachstumsaussichten verbessern soll. Ein entsprechender Vorschlag soll bis zum G-20 Summit im Juni ausgearbeitet werden. Link Link
  • Italiens Unternehmen stehen vor einer zunehmenden Regulierung der Vorstandsstrukturen, schreibt die FT mit Bezug auf die geplanten Regeln vor Premier Monti. Link
  • Innenpolitisch hat sich die Union auf einen Weg zur Festlegung eines bundesweit verbindlichen Mindestlohns verständigt. Die FDP hat die Zustimmung gestern direkt verweigert. Link
  • Die EU und der IWF stehen erneut für Gespräche mit der ungarischen Regierung zur Verfügung, berichtet die FT. So seien politische Hürden erstmal überwunden worden. Link
  • L´Oreal zahlt €200Mio für die Übernahme des Hygienemittel-Herstellers Cadum, berichtet Le Figaro. Es werden €20Mio EBITDA und €80Mio Umsätze in 2013 erwartet.  Link
  • Bayer steht vor einer milliardenschweren Übernahme, schreibt Reuters unter Berufung auf vertraute Personen. Angaben zu potenziellen Übernahmezielen wurden nicht gemacht. Link
  • RBS CEO Hester warnte vor der Einführung geplanter Reformen und sagte, dass die Pläne zu einer Reduktion der RBS Marktkapitalisierung von £20Mrd führen könnten. Link
  • Deutsche Bank berichtet 1Q Nettogewinn von €1,4Mrd vs. Consensus €1,6Mrd; es werden €257Mio für Actavis abgeschrieben; Core Tier 1 Capital Ratio bei 10%; Loan Loss Provision lagen mit €314Mio unter den Erwartungen (€489Mio).
  • Bayer mit 1Q Umsätzen von €10,1Mrd vs. Consensus €9,7Mrd; EBITDA ex items bei €2,4Mrd vs. erwartet €2,2Mrd; CropScience mit starkem Jahresbeginn; die Prognose für das Gesamtjahr wurde bestätigt.
  • Safran berichtet solide 1Q Zahlen und bestätigt die FY Guidance von 10% Umsatzwachstum; das Management zeigte sich für die 2013 Ziele sehr optimistisch.
  • Vivendi überlegt die Neustrukturierung der Geschäftsbereiche und löst spaltet damit die Eigentümer, berichtet Bloomberg. Link
  • Pernod Ricard mit stärkerem organischen 3Q Wachstum von 3% vs. Consensus 0,4%; Osteuropa zeigt sich besonders stark; Westeuropa mit leichtem Abschwung; die FY Guidance wurde bestätigt.
  • Volvo verbucht 1QUmsätze Skr78,8Mrd vs. Consensus Skr72,2Mrd; der Ausblick für den Truck-Markt wurden angehoben.   
  • Aixtron mit 1Q Zahlen: Umsätze €42Mio vs. erwartet €43Mio; EBIT schwächer bei -€18,3Mio vs. erwartet -€14Mio; FY Outlook wurde bestätigt.
  • Logitech berichtete 4Q Zahlen: Umsätze $532Mio inline mit Consensus; die zweite Jahreshälfte der aktuellen Periode soll besser verlaufen.
  • ACS platziert 10% des Abertis Anteils, berichtet die FT unter Berufung auf vertraute Personen. Link
  • Heute kommt Italien mit Bills an den Markt (11Uhr). Es werden keine wichtigen Makrozahlen veröffentlicht.

 

GS RESEARCH HIGHLIGHTS

Global Economics Weekly – Rebalancing in den Emerging Markets

  • Unsere Ökonomen setzen sich mit dem Sachverhalt auseinander, wie Schwellenländer mit ihrer sich seit 2009 verändernden Handelsbilanz umgehen. In der Regel lassen sich für die Schwellenländer u. a. eine verschlechterte Handelsbilanz, mehr Inflation und keine nominal aufwertende der Währung beobachten.
  • Folglich fand der größte Teil der Anpassung intern statt. Die Kanäle waren Inflation und inländisches Nachfragewachstum. Was den Ausblick für die Schwellenländer angeht, macht der interne Anpassungsprozess eine einheitliche Einschätzung schwerer.
  • Allgemein lässt sich feststellen, dass sich die Politik in den jeweiligen Ländern durch den langsamen Erholungsprozess der Industriestaaten einem schwierigerem externen Umfeld gegenüber sieht. Um den Sektor handelbarer Güter zu fördern haben die Schwellenländer zwei Stellschrauben: die Währung schwach halten auf Kosten interner Ungleichgewichte oder strukturelle Änderung auf Kosten der Währung.

Link

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

 

 

Summa Summarum

Home Prices Down To Late 2002 Levels

 

 

USA

  • Der US Aktienmarkt steigt im Vorfeld zu den Apple Zahlen und bedingt durch gute Vorgaben aus Europa an (S&P: +0,4%). Telcos (+2,8%), Industrials (+1,2%) und Financials (+1,1%) waren die stärksten Sektoren während Tech (-0,6%), Discretionaries (-0,3%) und Materials (0%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 3% bzw. 1% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Der IMF hat in einem neuen Bericht die Bedeutung von „bail-in‘s“, bei dem Kreditgeber von Banken zur Übernahme von Verlusten gezwungen werden sofern die Banken gerettet werden müssen, für die Finanzmarktstabilität positiv hervorgehoben. Link
  • Mitt Romney hat sich selbst bei einer Rede in New Hampshire und nach den gewonnen Primaries in fünf weiteren Staaten als republikanischer Präsidentschaftskandidat erklärt und seinen Wahlkampf um die US Präsidentschaft gegen Obama gestartet. Link Link
  • S&P hat bekräftigt, dass man im vergangenen August eine richtige Entscheidung gefällt hat als man das Credit Rating der USA von AAA heruntergestuft habe. Link
  • Apple (APPL) steigt nachbörslich um 7,8% mit sehr starken Quartalszahlen: bessere Umsätze von $39,2Mrd (Consensus: $36,8Mrd) und EPS von $12,3 (Consensus: $10,1). Weiter anhaltend starke Verkäufe von iPads und iPhones konnten die Erwartungen erneut übertreffen. Für das dritte Quartal wurde die Guidance mit EPS von $8,68 (Consensus: $9,93) erneut konservativ und unter den Erwartungen liegend bekannt gegeben. Ferner plane man nicht die Entwicklung eines Laptop-Tablet Hybrids. Link
  • Broadcom (BRCM) bzw. Qualcomm (QCOM) steigen ebenfalls 4,1% bzw. 1,9% nachbörslich und profitieren als Zulieferer von Apple von den starken Quartalszahlen. Link
  • Edwards Lifesciences (EW) steigt nachbörslich 3,6% mit besseren Umsätzen von $459Mio (Consensus: $450Mio) und EPS von $0,53 (Consensus: $0,48). Das TAVI Geschäft war hierbei der Haupttreiber gewesen.
  • Heute werden um 13:00 Uhr die MBA Mortgage Applications, um 14:30 Uhr die Durable Goods Orders (Consensus: -1,7%) und um 18:30 Uhr die FOMC Rate Decision (Consensus: 0,25%) veröffentlicht. Zusätzlich berichten heute folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich Praxair ($1,36), Motorola Solutions ($0,54), Caterpillar ($2,13), Boeing ($0,93), WellPoint ($2,30).

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln nach guten Zahlen von Apple, einer starken Performance an der Wall Street und erfolgreichen Anleiheauktionen in Europa im Plus (SHCOMP: +0,3%, NIKKEI: +0,9%, HSI: +0,1%).
  • Japans Zentralbank steht vor weiteren Maßnahmen, die japanische Volkswirtschaft zu stimulieren. Die Erholung des Yen zeigt, dass der Einfluss der expansiven Politik i. H. v. $123 Mrd. aus dem Februar dieses Jahres schwindet. Ökonomen prognostizieren weitere Lockerungsmaßnahmen, wenn am 27. April die Inflationsschätzungen bekanntgegeben werden, laut Bloomberg. Nomura Holdings Inc., Japans größter Broker, wird laut Aussage von Personen aus dem Umfeld des Unternehmens steigende Quartalsergebnisse berichten. Gewinne aus dem Handelsgeschäft sollen dabei Rückgänge im Investment Banking kompensieren. Link Link
  • Wipro Ltd., Indiens drittgrößter Software-Exporteur, fiel im Handel auf den tiefsten Stand in den letzten acht Monaten nachdem die Ergebnisse aus dem Bereich Informationstechnologie hinter den Erwartungen blieben. Wipro gab bekannt, dass die Erträge aus dem IT-Sektor für das laufende Quartal zwischen $1,52 Mrd. und $1,55 Mrd. liegen werden. Link
  • Beijing Yanjing Brewery Co., Chinas viertgrößter Bierproduzent, steht nach Angaben aus dem Umfeld des Unternehmens vor einem Kauf von Vermögensgegenständen der Kingway Brewery Holdings Ltd. i. H. v. $714 Mio. Yanjing besitzt laut Daten von Euromonitor International einen Marktanteil von 12% in China. Link
  • LG Electronics berichtete einen um das Dreifache höheren Gewinn in diesem Quartal. Hintergründe sind u. a. steigenden Absatzzahlen von Fernsehern. Samsung steht im Handysegment vor der Einführung der dritten Generation des Samsung Galaxy, dem Aushängeschild des Handysegments, laut Reuters. Link

EUROPA

  • Spaniens Budgetminister Montoro zeigte sich gestern optimistisch für die Erreichung der eigenen Budgetziele und verwies auf ein 1Q Defizit von 1,85% des GDP. Dies sei vor allem auf Transferzahlungen an die Regionen zurückzuführen. Link
  • Kanzlerin Merkel zeigt wenig Unterstützung für Francois Hollands Pläne zur De-Regulierung der Budgets und betont den Bedarf anhaltender Disziplin. Link Link
  • Griechenlands Zentralbank hat die Schätzungen angepasst und die Wachstumserwartung für 2012 von -4,5% auf -5% reduziert. Die Arbeitslosigkeit soll auf über 19% steigen. Der IWF prognostiziert aktuell eine Reduktion der Wirtschaftsleistung von -4,7%. Link Link
  • Niederlands Opposition deutete nach dem gestrigen Rücktritt der Regierung eine Lockerung der Budgetziele an, berichtet Reuters. So sei die Erreichung des 3%-Ziels nicht notwendig, sagte Oppositionsführer Samsom. Link
  • BMW baut eine Sonderversion des BMW 3er für den chinesischen Markt. Dem aktuellen Plan zufolge soll es zu einer Verlängerung des Autos kommen, sagte Vertriebschef Robertson. Link
  • Munich Re CFO Schneider bewertet eine Erhöhung der Aktienquote von 2% auf 5% als unproblematisch. Es sei der richtige Zeitpunkt abzuwarten. Link
  • Shell bietet £1,1Mrd für Cove Energy und erhöht damit im Bieterkampf mit asiatischen Konkurrenten das bisherige Angebot um 13%. Link
  • Siemens mit 2Q Zahlen: Umsätze €19,3Mrd vs. Consensus €18,6Mrd; Nettogewinn €1,1Mrd vs. erwartet €1,2Mrd; das Gewinnziel für das Gesamtjahr wird von €800Mio auf €600Mio reduziert; Book-to-Bill lag bei 0,93.
  • ABB berichtet 1Q Umsätze von $8,9Mrd inline mit Consensus; Nettogewinn lag bei $685Mio vs. erwartet $705Mio; Aufträge zeigen sich bei $10,4Mrd entsprechend den Erwartungen; der Ausblick wurde bestätigt.
  • BBVA berichtet 1Q Nettogewinn von €1Mrd vs. erwartet €937Mio; Core Tier 1 Ratio wurde auf 10,7% von 10,3% im Vorquartal erhöht.
  • Ericsson mit 1Q Umsätzen von Skr51Mrd vs. Consensus Skr52,7Mrd; es wurde ein Skr7,7Mrd Gewinn aus dem Verkauf des Sony Ericsson Anteils verbucht.
  • SAP verbucht 1Q Nettogewinn i.H.v. €444Mio vs. erwartet €476Mio; die Ziele für 2Q sowie das Gesamtjahr wurden bestätigt.
  • Credit Suisse 1Q Zahlen: Nettogewinn SFr44Mio vs. Consensus SFr298Mio; SFr14Mrd Outflows im Asset Management; die Kostenprogramme laufen besser als erwartet; die RWAs wurden stärker reduziert; der CEO spricht von einem guten Jahresstart.
  • Air Liquide 1Q Umsätze inline bei €3,8Mrd; Ziele für das Gesamtjahr wurden bestätigt.
  • Heute werden keine wichtigen Makrozahlen veröffentlicht.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

Summa Summarum

 

USA

  • Der US Aktienmarkt verlor gestern direkt zu Handelsbeginn, auf Grund von schwachen Vorgaben aus Europa, deutlich und konnte sich davon nur leicht während des Handels erholen (S&P: -0,8%). Energy (-0,1%), Utilities (-0,6%) und Telcos (-0,7%) waren die stärksten Sektoren während Staples (-1,5%), Materials (-1,4%) und Discretionaries (-1,1%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 5% bzw. 6% über dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Die Federal Reserve wird laut einer Bloomberg Umfrage und unseren Schätzungen morgen bei der FOMC Sitzung weiterhin den Leitzins unverändert belassen. Link
  • Die US Regierung hat neue Formen von Sanktionen gegenüber Syrien und Iran bekanntgegeben, welche auf die Verwendung neuer Technologien zurückgreifen. Link
  • Texas Instruments (TXN) steigt nachbörslich um 3,7% nach besseren Sales von $3,12Mrd (Consensus: $3,06Mrd) bei denen jedoch positive Sondereffekte aus Versicherungszahlungen von $65Mio ein Rolle einflossen. Die adjustierten EPS lagen somit bei $0,30 (Consensus: $0,29). Link
  • Netflix (NFLX) fällt nachbörslich um 16,6% nachdem das Unternehmen eine deutliche Abschwächung des Wachstums der Neukunden berichtete und prognostizierte. Link
  • Apple (APPL) hat einen Rechtstreit in Kalifornien gegen Samsung um eine Urheberrechtsverletzung gewonnen. Demnach hat es Samsung verpasst, korrekt auf Apple Features zu verweisen. Link
  • Heute werden um 16:00 Uhr der US Consumer Confidence Index (Consensus: 69,7), der Richmond Red Manufacturing Index (Consensus: 6) und die US New Home Sales (Consensus: 318k) veröffentlicht. Zusätzlich berichten folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich Air Products ($1,33), United Technologies ($1,20), Baker Hughes ($0,80), Parker Hannifin ($1,71), Hershey ($0,81), Alexion ($0,39) und Coach ($0,85).

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln einhergehend mit weiterer Unsicherheit bzgl. Europa im Minus (SHCOMP: -1,40%, NIKKEI: -0,94%, HSI: -0,32%).
  • Australiens Inflation stieg im vergangenen Quartal so langsam wie seit 1998 nicht mehr und lag damit unter den Erwartungen. Auf Quartalsbasis stieg die Inflation um 0,1% (vs. Konsensus 0,6%) und auf Jahresbasis um 1,6% (vs. Konsensus 2,2%). In Erwartung einer Zinssenkung durch die Zentralbank gaben die australische Währung und die Verzinsung von Staatsanleihen nach, so Bloomberg. Link
  • Neuseelands Arbeitsmarktindikator (National Employment Indicator) deutet auf eine langsame Verbesserung des australischen Arbeitsmarktes hin. Im Februar stieg die Arbeitsaufnahme im monatlichen Vergleich um 0,2% und konnte die Verringerung um 0,1% aus dem Januar dieses Jahres korrigieren. Link
  • Der chinesische Staatsfonds (CIC) hat weitere $50 Mrd. von der Regierung erhalten. Im Jahr 2010 verwaltete der Staatsfonds mehr als $400 Mrd. und konnte mit dem im Ausland angelegten Geld eine Rendite von 11,7% generieren. Link
  • Collective Brands Inc. steht kurz vor dem Verkauf an die südkoreanische E-Land Group oder Wolverine. Bei einem aktuellen Aktienkurs von knapp über $19 werden Angebote erwartet, die das Unternehmen zwischen $20 und $22 pro Aktie bewerten, wurde aus dem Umfeld des Unternehmens bekannt. Die Mitsubishi UFJ Financial Group Inc. plant, in den nächsten drei Jahren 50 Währungs- und Zinshändler einzustellen. Ziel ist es, das Jahresergebnis von $6,1 Mrd. zu verdoppeln. Link Link

EUROPA

  • Das holländische Parlament kommt heute erneut zu Gesprächen hinsichtlich geplanter Budgetkürzungen zusammen, wobei keine Einigung zu erwarten ist. Premierminister Rutte hat gestern bereits seinen Rücktritt offeriert. Potenzielle Neuwahlen könnten am 27 Juni stattfinden. Link
  • Bundesbank Präsident Weidmann wies gestern die Kritik am eigenen Vorgehen zurück. So seien höhere Zinsen für eine limitierte Zeit gesund und als Zeichen zu interpretieren. Die EZB habe ihren Job getan und solle nicht wieder eingreifen. Link
  • Spaniens Wirtschaftsleistung ist im ersten Quartal um 0,4%qoq gesunken, teilte die nationale Zentralbank gestern mit. Die Zahlen liegen inline mit der -1,7% Regierungsprognose für 2012. Link
  • Nestle könnte 10-15% der $11,9Mrd Baby Unit von Pfizer verkaufen und damit potenziellen Bedenken des Regulators begegnen, schreibt Bloomberg. Betroffen seien die Geschäftsbereiche in Australien, Venezuela und Thailand. Link
  • Santander arbeitet nach WSJ Angaben an einem potenziellen Börsengang des mexikanischen Geschäftsbereichs. So könnten entsprechende Schritte innerhalb der nächsten 12 Monate erfolgen. Es sei eine Bewertung von $15-20Mrd realistisch. Link
  • Unilever verhandelt aktuell eine $100Mio. Palmöl Anlage in Indonesien, berichtet das WSJ. Die Gespräche mit der Regierung seien fortgeschritten. Die Anlage könnte 10% des eigenen Konsums decken. Link
  • BMW erwartet für den Autoabsatz in China eine geringere Wachstumsrate als bisher. So verwies Vertriebschef Robertson gestern bei der Autoshow in Peking auf geringeres Nachfragewachstum. Link
  • Die Deutsche Bank steht vor zunehmender Kritik der Bezahlung eigener Führungskräfte, schreibt die FT. So werde Anteilseigner Hermes aktuelle Pläne nicht akzeptieren. Link
  • STMicroelectronics berichtet 1Q Umsätze von €2Mrd inline mit Consensus; die 2Q Umsätze sollen im Quartalsvergleich zweistellig wachsen; man habe den Boden im ersten Quartal erreicht.
  • Novartis mit 1Q Zahlen: Umsätze $13,7Mrd vs. erwartet $13,8Mrd; der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt; der Preisdruck habe keinen wesentlichen Einfluss.
  • KPN 1Q EBITDA bei €1,1Mrd vs. Consensus €1,15Mrd; die FY Guidance wurde bestätigt; die zweite Jahreshälfte werde stärker verlaufen.
  • Snam berichtet 1Q Nettogewinn von €274Mio vs. Consensus €264Mio; Umsätze lagen mit €897 ebenfalls höher als erwartet (€874Mio).
  • Enskilda Banken: 1Q Nettogewinn Skr2,65Mrd inline mit den Erwartungen; Core Tier 1 Capital Ratio lag bei 13,9%; ROE 10,6%.

Heute kommen Spanien mit Bills (10.30) und Italien mit Bonds (11.00) an den Markt. Zudem kommen französische Consumer Confidence Zahlen (8.45).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

Summa Summarum

Soll und Haben

Die Bundesbank gibt ihren Widerstand gegen IWF- Aufstockung auf. Der deutsche Anteil an den neuen IWF-Mitteln beträgt 41,5 Milliarden Euro an bilateralen Kreditlinien, die die Bundesbank bereitstellt. Hat eigentlich jemand mitgezählt? Target II 616 Milliarden, Anteil EFSF 253 Milliarden, EFSM 11 Milliarden, Kreditlinie des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Stabilisierung maroder Euro-Staaten… 15 Milliarden, Erstes Rettungspaket für Griechenland 29 Milliarden, Ankäufe von Staatsanleihen notleidender Euro-Länder durch die EZB 49 Milliarden und nun weitere 41,5 Milliarden. Habe ich etwas vergessen?  Ja, die deutschen BAD BANKS, Pensionsverpflichtungen etc., Höhe n.f.!
Die Schuldenuhr Deutschlands zeigt zur Zeit 2.088 Milliarden an. Plus die o.g. Verpflichtungen, sind wir locker über die 3 Billionengrenze. Das Sparvermögen der Deutschen beträgt zur Zeit ca. 4,93 Billionen. Erstaunlicherweise ruhen rund zwei Drittel des Vermögens einfach nur auf Bankkonten oder sind Geldanlagen in Form von Versicherungen. Lediglich 5 Prozent der 4,93 Billionen Euro sind in Aktien investiert. Da reicht die Sicherheit ja augenscheinlich noch aus!
Gefällt mir nicht mehr!

USA

  • Der US Aktienmarkt schloss am Freitag leicht besser nachdem er gegen Handelsschluss deutliche Gewinne abgeben musste (S&P: +0,1%). Utilities (+1,0%), Staples (+0,9%) und Industrials (+0,8%) waren die stärksten Sektoren während Tech (-0,5%), Financials (-0,5%) und Energy (-0,1%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 33% bzw. 34% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Die US Commodity Futures Trading Commission plant möglicherweise Ausnahmen für ausländische Institute für die neuen stringenteren Derivate-Regeln einzuführen. Im Vorfeld hatten Experten davor gewarnt, dass hierdurch erneut eine erhebliche Unsicherheit für die europäischen Banken ausgehen könnte. Link
  • Mitt Romney holt den deutlichen Vorsprung von Obama bei den Wahlkampfspenden (bisher hat Obama etwa das 10-fache an liquiden Mitteln) langsam auf. Link
  • Der brasilianische Flugzughersteller Embraer hat angekündigt bei weiteren Änderungswünschen der US Air Force an einem bereits beschlossenen Auftrag sich künftig zurückzuziehen. Link
  • Apple hat in den letzten neun Tagen fast 10% verloren nachdem Bedenken aufkamen, ob bei der morgigen Veröffentlichung der Zahlen ein Rückgang der Verkäufe erkennbar ist. Link
  • Wal-Mart hat laut einem NYT Bericht angeblich durch Korruption die Eröffnung von neuen Niederlassungen in Mexico beschleunigt. Link
  • Heute werden keine wichtigen US Makrozahlen veröffentlicht. Es berichten jedoch folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich ConocoPhillips ($2,10) und nachbörslich Texas Instruments ($0,17). Ebenso berichten vörbörslich BE Aerospace ($0,63), SunTrust Banks ($0,33), Eaton Corp ($0,90), Xerox ($0,22), sowie nachbörslich Ameriprise ($1,39).

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln gemischt (SHCOMP: -0,19%, NIKKEI: +0,02%, HSI: -0,01%). Der japanische Leitindex Nikkei eröffnete stark, fiel aber im Lauf des Tages.
  • Chinas HSBC/Markit Flash PMI liegt für den April bei 49,1% (vs. März 48,3%). Aus Sicht unserer Ökonomen ist der Anstieg aufgrund von fiskalischer und geldpolitischer Lockerung keine Überraschung und es wird erwartet, dass der offizielle PMI am 1. Mai ein ähnliches Ergebnis zeigen wird. Qu Hongbin, China-Volkswirt der HSBC, teilt die Sicht unserer Ökonomen hinsichtlich des positiven Einflusses der Lockerungsmaßnahmen. Im Rahmen der Hannover Messe 2012 gaben Wen Jiabao und Angela Merkel bekannt, das bilaterale Verhältnis der beiden Länder zu stärken. Link Link
  • Australiens Produzentenpreise sind im März auf Quartalsbasis um -0,3% gefallen (vs. Konsensus +0,5%) und lagen somit unter den Erwartungen. Der aus freien Kapazitäten entstehende deflationäre Impuls lässt unsere Ökonomen eine moderate Inflation erwarten. Für die heutige Bekanntgabe der Inflationszahlen liegen die Erwartungen unserer Ökonomen unter Konsensus. Link
  • Koreas Exporte stiegen in den ersten 20 Tagen im April um 8%. Dies ist das beste Ergebnis in den vergangen vier Monaten. Link

EUROPA

  • Der IWF hat die finanziellen Ressourcen zur Bekämpfung der Eurokrise erhöhen können und insgesamt $430Mrd Zusagen eigener Mitglieder eingesammelt. Die USA und Kanada haben sich wie erwartet enthalten. Link Link
  • Frankreichs Präsidentschaftskandidat Francois Hollande konnte die erste Wahlrunde für sich entscheiden und lag mit 28,5% vor Sarkozy (27,1%). Die entscheidende Stichwahl findet am 6. Mai statt. Link
  • Spanien setzt sich mit der Schaffung einer potenziellen „Bad Bank“ für schwächelnde Immobilienkredite auseinander, berichtet Reuters. Konkrete Pläne sollen noch nicht vorliegen. Link
  • Die holländische Regierung kommt bei den Verhandlungen um Ausgabenkürzungen nicht vorwärts und könnte vor potenziellen Neuwahlen stehen. Link
  • E.ON befindet sich aktuell in Gesprächen für ein potenzielles Joint Venture in Brasilien, berichtet die FT unter Berufung auf Aussagen von Eike Batista. CEO Teyssen zeigte sich indes zurückhaltend und betonte, dass kein Druck bestehe. Link
  • Repsol warnte potenzielle YPF Investoren der argentinischen Regierung am Wochenende vor Investments in die Tochter und drohte mit rechtlichen Schritten. Link           
  • Nestle steht kurz vor dem Kauf der Baby-Unit von Pfizer und könnte bereits heute entsprechende Details veröffentlichen, schreibt Bloomberg. Der Kaufpreis wird auf $11Mrd geschätzt. Link
  • Volkswagen zeigt sich zuversichtlich für den chinesischen Automarkt und erwartet 5-10% Wachstum für den Gesamtmarkt. Das eigene Ziel sei stärker zu wachsen. Link
  • Porsche sieht China im kommenden Jahr als wichtigsten Markt, sagte der Vertriebsvorstand Maier am Sonntag vor der Internationalen Automesse in Peking. Kein anderer Markt der Welt wachse so schnell wie China. Link
  • Lufthansa Passage-Vorstand Spohr listet in einem Brief an die Mitarbeiter seine Sparpläne auf. So will die Lufthansa die Kosten der Kernmarke senken und ihre Erlöse je Fluggast steigern. Auch die Gehälter und Altersversorgung sollen angepasst werden. Link
  • Sky Deutschland sieht den hohen Kaufpreis von fast €2Mrd für den Erwerb der Bundesliga-Live-TV-Rechte für 2013 bis 2017 als „strategische Investition“. So wolle Sky jetzt nicht nur der Telekom, sondern auch anderen Anbietern wie Vodafone, O2 oder dem Medienkonzern Axel Springer verschiedene Angebote für IPTV-, Mobilfunk- und Internet-Verwertungen machen. Link
  • BASF CEO Bock bestätigt im FAZ Interview die Ziele für das Gesamtjahr und betont zeitgleich das aktuell schwierige Umfeld. Besonders China bleibt herausfordernd. Link
  • Philips berichtet 1Q Nettogewinn von €248Mio vs. Consensus €93Mio; die Kostenprogramme laufen entsprechend der Erwartungen; es werde auf dieses Jahr Sonderbelastungen geben; das Management bleibt für den Jahresverlauf vorsichtig.
  • Heute kommen PMI Zahlen aus Frankreich (9Uhr), Deutschland (9.30Uhr) sowie der Eurozone (10Uhr).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und eine angenehme Woche!

Summa Summarum

 

USA

  • Der US Aktienmarkt hat gestern. Telcos (+0,2%), Healthcare (+0,2%) und Energy (-0,3%) waren die stärksten Sektoren während Tech (-1,3%), Industrials (-1,0%) und Discretionaries (-0,9%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 13% bzw. 14% über dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Die Federal Reserve hat die Deadline für die Umsetzung der Volcker Rule für Banken erweitert. Zwar werde weiterhin das neue Regelwerk wie geplant im Juli in Kraft treten, die Banken werden jedoch zwei Jahre Zeit haben um sich auf diese neuen Anforderungen einzustellen. Link
  • Im heutigen US Daily geht es um die mögliche Ausweitung der US Arbeitslosenunterstützungen vor dem Hintergrund der zurückgehenden Arbeitslosenzahlen. Link
  • Das Consumer Financial Protection Bureau hat eine Überprüfung der vor zwei Jahren eingeführten neuen Regularien für das US Privatkundengeschäft der Banken angekündigt. Link
  • Die Steuereinnahmen der US Bundesstaaten haben 2011 erstmalig wieder das Level von 2007 übertroffen. Insgesamt lagen die Einnahmen im letzten Quartal bei $184Mrd. Link
  • US Aktienfonds (inkl. ETFs) hatten in dieser Woche insgesamt Outflows von $228Mio. Während Non-domestic Fonds einen Inflow von $2,55Mrd sahen, gab es in domestic Fonds Outflows von $2,06Mrd. Bezogen auf die Asset Klasse waren Outflows in dieser Woche erneut nur in den Money Market Funds (i. H. v. $7,98Mrd) zu beobachten.
  • Microsoft steigt nachbörslich mit guten Zahlen um 3,1%. Der Umsatz lag bei $17,4Mrd (vs. Consensus $17,2Mrd) und die EPS wurden mit $0,60 (vs. Consensus: $0,03) deutlich besser berichtet. Die Geschäftsbereiche Windows und Windows Live (WWL), Microsoft Business Division (MDB) und Server & Tools (S&T) kamen besser als erwartete, während die Entertainment and Devices Division (EDD) und Online Services schlechter kamen.
  • SanDisk verliert nachbörslich 13,8%. Die Sales Zahlen lagen im ersten Quartal nach bereits mehreren Korrekturen zwar mit $1,2Mrd (-24%qoq) im Rahmen der Erwartungen, doch die Q2 Sales Guidance wurde deutlich nach unten korrigiert ($950-$1.050Mio vs. Consensus: $1,3Mrd). Damit werden nun deutlich schwächere Umsätze in 2012 als 2011 erwartet.
  • Tempur-Pedict verliert nachbörslich 12,4%. Zwar kamen die EPS für Q1 leicht besser als erwartet ($0,86 vs. Consensus: $0,84), die Beibehaltung der 2012 EPS Guidance $3,8-3,95 (vs. Consensus $3,97) zeigt jedoch mögliche strukturelle Probleme durch die zunehmende Konkurrenz auf.
  • Riverbed fällt nachbörslich 17,4%. Die Umsätze lagen unter den Erwartungen bei $183Mio (vs. Consensus: $186Mio) und zeigen strukturelle Probleme bei den Produkten auf.
  • Ford plant Investitionen von $760Mio in ein neues Werk in China zu tätigen. Hierdurch wolle man bis 2015 die Kapazität auf 1,2Mio Fahrzeuge verdoppeln. Link
  • Tiffany ist das erste US Unternehmen an dem Qatar sich in einem höheren Volumen beteiligt. Der Qatar Staatsfonds übernimmt einen Anteil von 5,2% an dem Unternehmen. Link
  • Heute werden keine wichtigen US Makro Zahlen veröffentlicht. Es berichten jedoch folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich Kimberly-Clark ($1,17), Honeywell ($0,99), Schlumberger ($0,97), McDonald’s ($1,23), General Electric ($0,33), Johnson Controls ($0,53) und American Electrical Power ($0,78).

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln gemischt, während der Shanghai Stock Exchange Composite Index aufgrund starker Erwartungen hinsichtlich einer Senkung der Zentralbankreserve durch die PBOC im Plus handelt (SHCOMP: +0,65%, NIKKEI: -0,39%, HSI: -0,26%).
  • Das IPO des Onlinegeschäfts von People’s Daily, die offizielle Zeitschrift der kommunistischen Partei Chinas, spielt $222 Mio. ein und bewertet das Unternehmen mit $872 Mio. Nach Angaben der Shanghai Stock Exchange wurden ca. 69 Mio. Aktien zu einem Preis von 20 Yuan, was dem unteren Ende der letzten Preisspanne entspricht, verkauft. Link
  • In Indien kündigte IL&FS Transportation Networks Ltd. an, die erste Dim Sum Anleihe eines indischen Nicht-Finanzunternehmens zu emittieren, laut Bloomberg. Hintergrund ist, dass sich die Zinssenkung der indischen Zentralbank nicht in Refinanzierungsbedingungen des Unternehmens niederschlägt. Link
  • Japans Zentralbank wurde wegen seiner Haltung von dem ehemaligen Kabinettsmitglied Heizo Takenaka kritisiert. Takenaka wirft der Zentralbank vor, dass sie ihre eigene Bilanz über das Wohl der japanischen Volkswirtschaft stelle. Link
  • Asiens drittgrößter Versicherer AIA Group Ltd. Berichtet, dass er im ersten Quartal mehr profitable Policen vertreiben konnte. Das Wachstum wurde lediglich durch verlangsamte Verkaufsaktivität in Südkorea und Thailand gebremst. Link

EUROPA

  • Spaniens Wirtschaftsminister de Guindos betonte gestern in einem Interview, dass die nationalen Banken keine Gelder des EFSF brauchen werden. Der aktuelle Vertrauensverlust sei zudem ein reines Kommunikationsproblem. Link
  • IWF Chefin Lagarde zeigt sich für das heute beginnende G-20 Finanzministertreffen in Washington optimistisch und erwartet die Zusage für Hilfen von über $400Mrd. Aktuell liegt der Betrag weiter bei $320Mrd. Link
  • BoE Berater Posen bewertet die wirtschaftliche Lage Großbritanniens besser als die eigentlichen Daten suggerieren. Trotz der Schwäche einiger Daten sei der zugrunde liegende Aufwärtstrend bestätigt worden, zitiert Reuters. Link
  • Frankreichs Präsidentschaftskandidat Hollande kündigte gestern im Falle einer Wahl die Erhöhung des nationalen Mindestlohns an, berichtet die FT. Link
  • Die Deutsche Bank dementierte gestern aufgekommene Gerüchte um eine Kapitalerhöhung und wies den entsprechenden WSJ Artikel zurück. Link WSJ
  • ThyssenKrupp steht nach Reuters Berichten vor dem Verkauf weiterer Unternehmensteile. So könnte bereits diesen Monat die Verkündung der nächsten Transaktion erfolgen – potenzielle Ziele könnten dem Artikel zufolge die Autozulieferer Einheiten sein. Link
  • Repsol steht potenziell vor der Verpflichtung, die YPF Anteile der Eskenazi Familie zurückzukaufen und damit ein 2008 abgesegneten Vertrag einzuhalten. Dieser verpflichtet Repsol zum Rückkauf im Falle des Mehrheitsverlust, schreibt Bloomberg. Link
  • Nestle berichtet für 1Q organisches Umsatzwachstum von 7,2% vs. Consensus 6,7%; für das 2H werde sich die Lage der Rohstoffpreise erholen; die Ziele für das Gesamtjahr wurden bestätigt.
  • Schneider mit 1Q Umsätzen von €5,4Mrd vs. Consensus €5,3Mrd; der CEO verweist auf die limitierten Visibilität der globalen Wirtschaftsentwicklung.
  • Wartsila berichtet 1Q Umsätze i.H.v. €1Mrd vs. erwartet €1,1Mrd; die Auftragseingänge zeigten sich etwas stärker bei €1,1Mrd; die FY Guidance wurde bestätigt.
  • Heute treffen sich die G-20 Finanzminister in Washington. Um 10Uhr wird der deutsche IFO-INDEX veröffentlicht.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und ein erholsames Wochenende!

Summa Summarum

This Is The Chart That’s Causing Spain To Get Crushed Today

 

Read more:

http://www.businessinsider.com/this-is-the-number-you-should-really-be-watching-in-spain-2012-4?utm_source=dlvr.it&utm_medium=social&utm_campaign=moneygame

USA

  • Der US Aktienmarkt fiel gestern nach den Zahlen von IBM und Intel, konnte sich zeitweise wieder erholen, schloss aber insgesamt schwächer (S&P: -0,4%). Discretionaries (+0,2%), Staples (-0,1%) und Energy (-0,2%) waren die stärksten Sektoren während Financials (-0,8%), Tech (-0,8%) und Telcos (-0,5%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 4% bzw. 3% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Brasiliens Zentralbank hat die Zinsen wie erwartet um 75bps auf 9,0% gesenkt. Nachdem beim letzten Zentralbank Meeting bereits die Zinsen um 75bps gesenkt wurden und der heutige Zinsschritt ankündigt wurde, wurde bei diesem Kommentar der Zentralbank keine genaue Angabe zu weiteren Zinsschritten gemacht.
  • US Federal Regulatoren haben neue Beschränkungen für die Drilling Industrie bezüglich verschiedenen Bohrtechnologien bekannt gegeben. Link
  • eBay hat mit $3,28Mrd Umsätzen (vs. Consensus: $3,15Mrd) und EPS von $0,55 (vs. Consensus: $0,52) besonders gute Zahlen berichtet. Die Umsätze waren in allen Bereichen stark, besonders stach PayPal jedoch heraus. Zusätzlich wurde die Guidance für Q2 auf $0,53-0,55 (vs. GS Estimates: $0,51) angehoben. Die Aktie stieg nachbörslich um 6,7%.
  • Qualcomm hat insgesamt zwar solide Zahlen berichtet, die Guidance für FY2012 hat jedoch enttäuscht. Die Umsätze lagen im letzten Quartal bei $4,94Mrd (vs. Consensus: $4,84Mrd) und die EPS bei $1,01 (vs. Consensus: $0,95). Die EPS Guidance für 2012 wurde jedoch mit $3,61-3,76 (vs. Consensus: $3,77) angegeben. Die Aktie fällt nachbörslich -3,3%.
  • American Express hat insgesamt solide Zahlen für das erste Quartal berichtet. Insgesamt profitierte man von der Stärke im Billed Buisness (+12%) und der ansteigenden Ausgabendisziplin. Die EPS lagen mit $1,07 (vs. Consensus/GS: $1,01/$1,03) über den Erwartungen.
  • VMWare hat seinen Umsatz um 25%yoy auf $1,06Mrd (vs. Consensus: $1,03Mrd) gesteigert und EPS von $0,66 (vs. Consensus: $0,6) realisiert. Nachbörslich: +2,8%.
  • FS Network hat die EPS Guidance für Q3 auf $1,12-$1,14 (vs. Consensus: $1,14) gesenkt sieht zugleich aber ein Umsatzwachstum von 20%. Die Aktie steigt nachbörslich 6,3%.
  • Heute werden um 14:30 Uhr die Initial Jobless Claims (Cons: 370k), um 16:00 Uhr die Existing Home Sales (Cons: 4,62Mio) und die US Leading Indicators (Cons: 0,2%). Zusätzlich berichten heute folgende US Unternehmen (Consensus EPS): Vorbörslich Peabody Energy ($0,56), Laboratory Corp ($1,67), KeyCorp ($0,19), Diamond Offshore Drilling ($0,99), Blackstone Group ($0,40), Boston Scientific ($0,08) und BB&T ($0,58)

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln trotz guter Zahlen aus Japan gemischt (SHCOMP: -0,11%, NIKKEI: -0,85%, HSI: +0,39%). Investoren bleiben skeptisch im Hinblick auf Europa, der Hang Seng handelt allerdings in Folge von Nachrichten, dass die People’s Bank of China die Liquidität des Finanzsystems sicherstellen wird, leicht im Plus.
  • Chinas Zentralbank verspricht, dem Finanzsystem die notwendige Liquidität bereitzustellen. Dabei soll von u. a. die Zentralbankreserve als Instrument genutzt werden. Link
  • Japan verzeichnete im März den schnellsten Anstieg an Exporten innerhalb der letzten zwölf Monate und ein gering als erwartetes Handelsdefizit. Die japanischen Exporte stiegen auf Jahresbasis um 5,9% (vs. Konsensus 0,2%) und das Handelsdefizit lag bei Y82,6 Mrd. (vs. Konsensus Y223,2 Mrd.). Angetrieben wurden die Exporte durch Autoexporte in die USA. Die Zahlen verbessern den Ausblick und unterstützen die Prognose des IWF von Anfang der Woche, dass Japan dieses Jahr um 2% wachsen wird. Link
  • Neuseelands Konsumentenpreise haben im vergangenen Quartal um 0,5% zugelegt und entsprechen damit den Erwartungen. Die moderate inflationäre Entwicklung setzt die RBNZ nicht unter Handlungsdruck. Link
  • Australiens Regierung wird den Druck auf die unabhängige Zentralbank des Landes erhöhen, laut WSJ. Die Regierung strebt eine Senkung der Zinsen bzw. eine monetäre Lockerung an, um die Industrien außerhalb des Bergbaus zu fördern. Link

EUROPA

  • Der IWF hat in einem Report vor einem zu starken Abbau von Assets bei europäischen Banken gewarnt. So stellen die geplanten $2,6Bio in die kommenden 18Monaten eine potenzielle Gefahr für eine wirtschaftliche Erholung da. Die Kreditvergabe könnte demzufolge um weitere 1,7% sinken. Link IWF Chefin Lagarde teilte gestern mit, dass bisher $320Mrd an Mitteln für die Eurozone zugesagt worden sind. Link
  • Italiens Premier Monti hat gestern die Erwartungshaltung für den Haushalt angepasst und sieht nun einen ausgeglichenen Haushalt erst 1Jahr später in 2014. Er betonte gleichzeitig den zunehmenden Fokus auf Wirtschaftswachstum und legte für nächstes Jahr +0,5% zugrunde. Link
  • Frankreichs Präsident Sarkozy sieht vor dem ersten Wahlgang am kommenden Sonntag weiterhin keine positiven Entwicklungen. Die Umfragen sprechen weiterhin für ein Kopf-an-Kopf Rennen mit Hollande, lassen ihn aber im direkten Vergleich mit 44% hinter seinen Konkurrenten fallen. Link
  • Bundesbank Präsident Weidmann hat sich gestern in einem Interview gegen zusätzliche Hilfen für Spanien ausgesprochen. „Wir sollten nicht immer den Weltuntergang ausrufen, wenn die langfristigen Zinsen eines Landes zeitweilig über 6% steigen“. Link
  • Europas Banken gehen nach WSJ Angaben langsam die Mittel zum Kauf von Staatsanleihen aus. So hätten die spanischen Banken nur noch €21Mrd liquide Mittel, die einem spanischen Refinanzierungsbedarf von €47Mrd für den Rest des Jahres gegenüberstehen. Link
  • Der VW Aufsichtsrat hat gestern den Bau einer Fabrik in China genehmigt und damit den Fokus auf die Region untermauert. In den nächsten Jahren könnten im Westen Chinas weitere Standorte folgen, schreibt Reuters. Link
  • Vodafone ist der einzig potenzielle Bieter für C&W, schreibt Bloomberg und verweist auf den Rückzug von Tata Communications aus dem Kaufprozess. Die Deadline für ein Angebot läuft heute um 18Uhr aus. Link    
  • Daimler will seine Position auf dem indischen LKW Markt stärken und bis 2014 einen Marktanteil von mindestens 10% erreichen, sagte Konzernchef Zetsche. Link
  • BP hat das Settlement mit Klägern aus der Deepwater Horizon Katastrophe in 2010 finalisiert und sich zu Zahlungen in Höhe von $7,8Mrd verpflichtet, schreibt die FT. Link
  • Tesco will sich zunehmend auf den heimischen Markt fokussieren und die Ära der aggressiven Ladeneröffnungen beenden, teilte das Management gestern mit. Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass die US Tochter wider Erwarten den Breakeven im Februar 2013 nicht erreichen werde. Link
  • Repsol: Das spanische Kabinett kommt am Freitag zusammen und wird potenzielle Reaktionen auf das argentinische Verhalten bei Repsol´s Tocher YPF diskutieren. So seien u.a. Handelseinschränkungen denkbar, berichtet die FT. Link
  • Akzo Nobel berichtet 1Q EBITDA von €423Mio vs. Consensus €413Mio; die Rohstoffpreise bleiben weiterhin herausfordernd; die Kostenprogramme verlaufen entsprechend den Erwartungen.
  • Sodexo mit 1Q Zahlen: Umsätze €9,1Mrd inline mit Consensus; die Ziele für das Gesamtjahr wurden bestätigt.

Heute kommen Spanien (€2,5Mrd; 10.30Uhr) und Frankreich (€11Mrd; 11Uhr) mit Anleihen an den Markt. Zudem werden italienische Industriezahlen (10Uhr) veröffentlicht.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

Summa Summarum

Bundesbank wegen Target angezeigt!

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/milliardenrisiken-bundesbank-wegen-target-angezeigt-11721386.html

(s. auch Summa Summarum vom 16.04.2012 und Zwischendurch! vom 24.02.2012)

USA

  • Der US Aktienmarkt hat gestern nach starken Vorgaben aus Europa deutlich stärker geschlossen (S&P: 1,6%). Tech (+2,3%), Energy (+1,8%) und Industrials (+1,6%) waren die stärksten Sektoren während Utilities (+0,6%), Telcos (+1,0%) und Discretionaries (+1,1%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 9% bzw. 7% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Der IMF hat seine globale Wachstumsprognose um 0,2% nach oben korrigiert auf 3,5% im Gesamtjahr 2012. Für 2014 geht man von einem globalen GDP Wachstum von 4,1% aus. Die stärksten Gefahren für die globale Wirtschaft sieht der IMF in der Euro-Krise und einer möglichen Ausweitung des Konflikts mit dem Iran. Link Link Link
  • Senator Conrad wird heute einen konkreten Gesetzentwurf als Umsetzung des in 2010 zwischen Demokraten und Republikanern geschlossenen Simpson-Bowles Plans zur Reduktion des US Budget Defizits vorstellen. Link
  • US Präsident Obama hat gestern einen Plan zur verbesserten Regulierung des Öl Marktes vorgestellt. Hiermit soll vor allem die Manipulation in des Öl Preises vorgebeugt und gegebenenfalls bestraft werden. Link
  • Das US Finanzministerium möchten laut Bloomberg Fannie Mae und Freddie Mac durch ein Sicherheitsnetz für das Mortgage Finance System ersetzen. Link
  • John Paulson geht von einer deutlichen Verschärfung der Euro-Krise aus und nimmt daher laut FT Short-Positionen in Bundesanleihen ein. Link
  • Yahoo! hat gestern mit EPS von $0,24 (vs. Consensus: $0,17) und Umsätzen von $1,08Mrd (vs. $1,06Mrd) gute Zahlen berichtet. Die Guidance ist im Rahmen der Erwartungen.
  • Intel hat solide Zahlen für das erste Quartal 2012 berichtet. Die Umsätze lagen bei $12,91Mrd (vs. $12,84Mrd) und die Guidance lag etwa 4% unterhalb der dem Consensus.
  • Oracle CEO Ellison hat angekündigt möglicherweise erst ein Smartphone zu entwickeln, dass die Java Software von Oracle verwendet bevor man Google für die Verwendung von Java Applets in der Android Software zu verklagen. Link
  • Heute werden keine wichtigen US Makrozahlen veröffentlicht. Es berichten jedoch folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich BlackRock ($3,04), Textron ($0,35), BNY ($0,52), Quest Diagnostics ($1,02), PNC Financial Services ($1,48), Dover Corp ($1,02), St Jude Medical ($0,83), Abbott Laboratories ($1,0) und nachbörslich Qualcomm ($0,96) sowie Yum! Brands ($0,73).

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln im Plus nachdem der IWF seine globale Wachstumsprognose nach oben korrigierte und Spanien mehr Anleihen als geplant verkaufte (SHCOMP: +1,54%, NIKKEI: +2,07%, HSI: +1,22%).
  • Chinas Immobilienpreise fielen in 37 von 70 Städten, für die die Regierung Daten erhebt. Hintergrund ist, dass sich Restriktionen durch die Regierung im Immobilienkauf negativ auf die Nachfrage auswirken. Die Immobilienpreise in Peking und Shanghai fielen um 0,8%. Guo Shuqing, Chairman der chinesischen Securities Regulatory Commission, bereitet die Einführung eines neuen OTC-Marktes für Aktien vor, laut Reuters. Link Link
  • Iran wird an seinem Verkauf von Rohöl in diesem Jahr geschätzte $56 Mrd. verdienen. Zu diesem Ergebnis kommt der Think-Tank Centre for Global Energy Studies (CGES). Der Iran kann sich dadurch von dem Einfluss der Sanktionen der USA und Europa entziehen und geht somit mit Spielraum in die Verhandlungen um sein Atomprogramm. Link
  • Australien steht bereit, den IWF weiter zu unterstützen. Nach Aussage von Wayne Swan, Deputy Prime Minister und Treasurer, braucht Australien aber auch das Committment der europäischen Staatschefs, die Krise in Europa zu bekämpfen. Link
  • BHP Billiton gab bekannt, dass die durch Streiks erschöpften Bestände ihrer australischen Kohlebergwerke einen signifikanten Einfluss auf die zukünftige Produktion haben werden, wenn die industrielle Aktivität anhält. Link

EUROPA

  • Spaniens Banken stehen vor einem zunehmend hohen Anteil nicht zahlender Kreditnehmer. So hat sich das Verhältnis gemessen am totalen Kreditvolumen im Januar auf circa 7,9% erhöht und liegt damit auf dem höchsten Stand seit 1994. Link
  • EFSF Mittel sollen nach dem Willen von EU Vertretern direkt an Kreditinstitute überwiesen werden können, schreibt Reuters. Damit würde eine Lockerung aktueller Kriterien einhergehen, die vor allem Spanien begrüßt. Link
  • Europas Politiker haben über Pläne für Spanien debattiert, die dem Land im Falle enorm steigender Zinsen helfen könnten. Es sei aktuell jedoch keine Notwendigkeit zum Einschreiten festgestellt werden, berichtet die FT. Link
  • Der europäische Rettungsschirm wird einen $60Mrd Beitrag von Japan erhalten, schreibt die FT unter Berufung auf offizielle Aussagen des Finanzministers. Damit erhöht sich der Druck auf weitere IWF Staaten vor dem anstehenden G-20 Meeting am Wochenende. Link
  • Mark Carney, Gouverneur der kanadischen Zentralbank, wird als potenzieller Nachfolger von Sir Mervyn King als BoE Chef gehandelt. Der Posten ist im Juni nächsten Jahres neu zu besetzen. Link
  • Nestle stehe nach WSJ Angaben vor der Übernahme des Baby-Geschäfts von Pfizer und könnte mindestens $9Mrd zahlen. Eine finale Entscheidung soll nächste Woche folgen. Link
  • Der argentinische Staat will die von Repsol geforderten $10,5Mrd für den YPF Anteil nicht zugrunde legen und verweist auf die eigene Bewertung, schreibt Bloomberg. Link Zuvor hatte Repsol eine Veräußerung nach China angestrebt, berichtet die FT. Link
  • VW Chef Piech wird vom Investmentfonds Hermes für die aktuelle Personalpolitik kritisiert, schreibt die FTD. Konkret sei die geplante Ernennung von Ursula Piech als Aufsichtsrat-Mitglied gemeint. Link
  • ASML berichtet einen 1Q-Nettogewinn von €282Mio inline mit Consensus; die Erwartungen für 1H wurden bestätigt; der CFO äußerte sich positiv für den Gesamtjahresausblick.
  • Heute kommen Zahlen zum UK Arbeitsmarkt (10.30) sowie BoE Minutes (10.30).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

Summa Summarum

JIM O’NEILL(GS): Everyone Overlooked One ‚Especially Encouraging‘ Data Point In  China’s Disappointing GDP Number

http://www.businessinsider.com/jim-oneill-china-rebalancing-2012-4?utm_source=dlvr.it&utm_medium=social&utm_campaign=moneygame

USA

  • Während der S&P 500 (-0,05%) die erneuten Sorgen um Spanien durch starke Retail Sales Zahlen abfedern konnte, schloss der Nasdaq (-0,76%) nach Verkäufen in Apple (-4,15%) schwächer. Utilities (+1,0%), Financials (+0,9%) und Staples (+0,5%) gehörten zu den Tagesgewinnern, während Technologie (-1,2%), Discretionaries (-0,4%) und Energie (-0,3%) hinter der Gesamtmarktentwicklung blieben. Die Volumina lagen 5% unter dem 10-Tages- und 2% unter dem 30-Tagesdurchschnitt.
  • Der US-Mediziner Jim Yong Kim wird neuer Präsident der Weltbank. Er setzte sich damit gegen den nigerianischen Finanzminister und den ehemaligen Finanzminister von Kolumbien durch. Link
  • ExxonMobil und der staatliche russische Ölförderer Rosneft haben Verträge für eine strategische Partnerschaft unterzeichnet. Die beiden Unternehmen werden gemeinsam Öl- und Gasfelder in Russland und den USA ausbeuten. Link
  • Die Befürworter der so genannten „Buffet Rule“ konnten im Senat nicht die erforderlichen 60% erreichen. Das Gesetz würde einen Mindeststeuersatz von 30% für die höchsten Einkommen einführen. Link
  • Yahoo: CEO Scott Thompson treibt den Umbau des Unternehmens nach der Ankündigung 2000 Stellen zu streichen weiter voran: der ehemalige Pay Pal Manager Sam Shrauger wird Co-Leiter der Consumer-Commerce Sparte. Link
  • Bei einer Umfrage unter 54 Managern von Zentralbanken gaben über 75% an, dass die Eurokrise den Status des Euro als Reservewährung in Frage stellt. 12% reduzierten in den letzten 12 Monaten ihr Euro-Exposure, während 8% stärker investierten. Link
  • Heutige Makro-Daten (Konsensus): Housing Starts MoM (1,0%), Capacity Utilization (78,5%) und Industrial Production (0,3%). Zudem berichten folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich berichten US Bancorp ($0,64), Coca-Cola ($0,87), Johnson & Johnson ($1,36), Northern Trust Corp ($0,65) und WW Grainger Inc ($2,519).

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln vor der anstehenden spanischen Anleiheauktion den zweiten Tag in Folge im Minus (SHCOMP: -0,31%, NIKKEI: -0,08%, HSI: -0,71%).
  • Der chinesische Besitz amerikanischer Staatsanleihen ist im Februar den zweiten Monat in Folge gestiegen. Auch Japan hat nach Interventionen am Währungsmarkt seinen Besitz amerikanischer Staatsanleihen ausgebaut. China erhöhte seinen Besitz um 1,1% auf $1,18 Bio., Japan um 1,2% auf $1,096 Bio. Die London Metal Exchange zieht in Betracht, Händlern anzubieten, Transaktion in Renminbi abzuwickeln. Beginnend zum 16. April erlaubt die SAFE (State Administration of Foreign Exchange) chinesischen Banken den Leerverkauf von US$. Link Link Link
  • Japan sieht vor, dem IWF Mittel i. H. v. $60 Mrd. zur Verfügung zu stellen, um die Weltwirtschaft vor einer weiteren möglichen Verschärfung der europäischen Staatsschuldenkrise zu schützen. Dies gab der japanische Finanzminister Jun Azumi vor dem halbjährlichen Meeting des IWF und der Weltbank vom 20. Bis 22. April in Washington bekannt. Die industrielle Produktion in Japan fiel auf Monatsbasis um -1,6%, erhöhte sich jedoch auf Jahresbasis um 1,5%. Link Link
  • Die indische Zentralbank gab bekannt, dass es gilt Preisstabilität zu erhalten auch wenn die Wirtschaft unterstützender Geldpolitik bedarf. Dies signalisiert begrenzten Spielraum im Hinblick auf Zinssenkungen, laut Bloomberg. Link
  • Singapurs Non-Oil Domestic Exports (NODX) fielen mit -4,3% auf Jahresbasis (vs. Consensus +7,1%) weitaus stärket als erwartet. Wesentlicher Treiber für diese Entwicklung war der Rückgang der Exporte von nicht elektronischen Produkten.

EUROPA

  • Spaniens Regierung hat angekündigt die Kontrolle über die Ausgabenpolitik einzelner spanischer Regionen zu übernehmen, sollten diese die Defizit Limits nicht einhalten können. Die spanischen 10-jährigen Bond-Yields sind im Vorfeld zur heutigen Auktion wieder auf über 6% herausgelaufen. Link Link Link
  • Der französische Präsidentschaftskandidat François Hollande kritisierte die EZB für ihren Umgang mit der Euro-Zonen Krise. Die Zentralbank hätte deutlich „massiver“ eingreifen sollen und direkt Kredite an Griechenland vergeben sollen. Link
  • Die Schweiz arbeitet an neuen Regeln für Hedge-Fonds, die zu den strengsten der Welt gehören würden. Entsprechende Vorschläge der Regierung sehen laut FTD vor, die EU-Vorgaben für die Branche zu übernehmen und noch ein sogenanntes Swiss Finish draufzusatteln, ähnlich wie es bereits bei den neuen Basel III geschehen ist. Link
  • Repsol hat durch Argentiniens Regierung den sich bisher im Besitz befundenen argentinischen Ölproduzenten YPF enteignet bekommen. Die Regierung kündigte an mit sofortiger Wirkung die Führung des Unternehmens zu übernehmen und einen Gesetzentwurf zur Übernahme von 51% des Unternehmens dem Kongress vorzulegen. Spaniens Regierung hat bereits angekündigt sich hiergegen zur Wehr zu setzen. Link Link
  • BMW muss weltweit 9.500 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückholen. Wegen eines technischen Defekts kann es bei bestimmten Modellen, darunter dem 5er und 6er, zu einem Brand im Motorraum kommen. Link
  • Evonik hat bei einer Revision seines chinesischen Geschäfts laut Handelsblatt zahlreiche Missstände beim deutsch-chinesischen Joint Venture Evonik Shanzheng Fine Chemicals in Nordchina entdeckt. Link
  • Bayer hat in den USA einen weiteren Rückschlag im Patentstreit um seine Antibaby-Pillen erlitten. Ein US-Berufungsgericht bestätigte die Ablehnung von Patentklagen des Konzerns gegen den US-Generikakonzern Watson, die Generikatochter Sandoz von Novartis sowie die indische Firma Lupin. Link
  • Daimler hat in einer Pflichtveröffentlichtung mitgeteilt, dass Morgen Stanley über verschiedene Aktienoptionen Zugriff auf knapp 11% des Kapitals habe. Link
  • Allianz will den Umsatz mit Industriekunden in Schwellenländern in kurzer Zeit mehr als verdreifachen. Insgesamt möchte man dort den Gewinn in fünf Jahren auf €2Mrd steigern. Link
  • Wincor Nixdorf muss nach einem Gewinneinbruch in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres mit einem Rückgang des EBITA um rund 38% auf etwa €100Mio rechnen. Link
  • Heute werden um 10:30 Uhr die UK CPI (Consensus: 3,4%yoy), um 11:00 Uhr die Euro-Zone CPI (Consensus: 2,6%yoy) und die ZEW Survey (Consensus: 35,0) veröffentlicht. Zusätzlich platziert Griechenland heute um 11:00 Uhr €1,25Mrd 3M-Bills und Spanien kommt um 10:30 Uhr mit 1Y und 1,5Y Bills an den Markt.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!