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Summa Summarum

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QE3…………………QE ∞

Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Economist Rudiger Dornbush once observed: “The crisis takes a much longer time coming than you think, and then it happens much faster than you would have thought.”

 

MEGA-PLEITE IN SPANIEN

Immobilienenfirma Reyal droht Insolvenz

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,884317,00.html

Immobilienkonzern Reyal Urbis: Spanische Megapleite würde auch Deutschland treffen

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/reyal-urbis-insolvenz-zeigt-notlage-des-immobilienmarkts-in-spanien-a-884362.html#ref=rss

Krieg der Währungen

Goldman Sachs Has The Perfect Response For Anyone Who Talks About ‚Currency Wars‘

Read more: http://www.businessinsider.com/goldman-there-is-no-currency-war-2013-2#ixzz2LLy29o3u

Draghi verteidigt seinen Kurs,Berlusconi droht mit der Lira

 

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Berlusconi-droht-mit-der-Lira-article10153806.html

Morningstar: Geldprofis erwarten Rückkehr der Krise

http://www.fondsprofessionell.de/news/aktuelle-news/nid/morningstar-geldprofis-erwarten-rueckkehr-der-krise/gid/1008256/ref/2/

Wie geht es nun weiter mit dem Goldpreis?

http://www.fondsprofessionell.de/news/aktuelle-news/nid/gold-wie-geht-es-weiter/gid/1008258/ref/2/

Fundstücke aus dem www.

zerohedge ‏: Goldman ‚Explains‘ The ‚Market‘: „Best Not To Look A Gift-Horse In The Mouth“
Daniel D. Eckert ‏: The options market is signaling the threat of a euro breakup is disappearing:The price of insurance against wild euro swings at a 5-year low
Daniel D. Eckert ‏: US national debt hits 16.5 trillion. US-Staatsverschuldung erreicht 16,5 Billionen, ca. 106% des BIP
Gut, dass es Beratung gibt: Studie: Worauf Deutsche beim Fondskauf achten

AXA Investment Managers hat in einer aktuellen Studie untersucht, worauf Deutsche beim Fondskauf insbesondere achten.

http://www.fondsprofessionell.de/news/aktuelle-news/nid/studie-worauf-deutsche-beim-fondskauf-achten/gid/1008262/ref/2/

 

BETRUGSVERDACHT

Großrazzia gegen S&K-Gruppe – mehr als 1000 Ermittler im Einsatz

http://www.manager-magazin.de/finanzen/immobilien/0,2828,884233,00.html

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Summa Summarum

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QE3…………………QE ∞

Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Economist Rudiger Dornbush once observed: “The crisis takes a much longer time coming than you think, and then it happens much faster than you would have thought.”

«Die nächste Finanzkrise kommt bestimmt»

http://www.fuw.ch/article/die-nachste-finanzkrise-kommt-bestimmt/

Chart Of The Day: Spanish Debt

http://www.zerohedge.com/news/2013-02-18/chart-day-spanish-debt

Volkswirt Polleit: Niedrige Zinsen schaffen neue Probleme

 

http://www.fondsprofessionell.de/news/aktuelle-news/nid/volkswirt-polleit-niedrige-zinsen-schaffen-neue-probleme/gid/1008231/ref/2/

BUNDESBANK

Immobilienboom erfasst den Speckgürtel

Von Martin Hintze

http://www.manager-magazin.de/finanzen/immobilien/0,2828,884087,00.html

SCHIFFFAHRTSKRISE

Bundesbank warnt vor Folgen

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/schifffahrtskrise-bundesbank-warnt-vor-folgen/7802182.html

The G20 Basically Gave The Green-Light For Massive Yen Devaluation

Read more: http://brucekrasting.com/g-20-green-lights-another-big-move-in-the-yen/#ixzz2LFL9sapS

Fundstücke aus dem www.

Daniel D. Eckert ‏: Gold-ETFs haben seit Jahresbeginn Abflüsse auf knapp 30 Tonnen zu verzeichnen. Im 4.Quartal 2012 gab es einen Zuwachs von 87 Tonnen (CBK)
PIMCO ‏: BILL GROSS: Capitalism depends on MORE: more consumers, more credit etc. Demography and leverage are current and future roadblocks.
Daniel D. Eckert ‏: Vor 100 Jahren war es normal, dass Banken 20-30% Eigenkapital hatten. Bei Lehman 2008 waren es 3%.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Summa Summarum

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QE3…………………QE ∞

Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Economist Rudiger Dornbush once observed: “The crisis takes a much longer time coming than you think, and then it happens much faster than you would have thought.”

Schuldenversteck ermöglicht Wachstum auf Pump

http://www.welt.de/wirtschaft/article113164420/Schuldenversteck-ermoeglicht-Wachstum-auf-Pump.html

Portugal will need second aid programme, says Fitch

http://www.telegraph.co.uk/finance/financialcrisis/9826472/Portugal-will-need-second-aid-programme-says-Fitch.html

Fundstücke aus dem www.

FrankStocker ‏: Rendite zehnjähriger Bundesanleihen steigt erstmals seit September 2012 wieder über 1,7 Prozent
zerohedge ‏: Deutsche: „With EURUSD at 1.346, Europe is on the edge of struggling to maintain competitiveness and some member countries are losing it
Sandra Navidi ‏: Thought experiment: How would all of NY change if everybody who is on antidepressants + similar drugs went off them overnight?
Bernd Veith ‏@SandraNavidi die NYSE würde crashen! The NYSE would crash!
Gerald Celente ‏: Italy imposes harsh taxes, austerity on public now bails another bank (Monte dei Paschi). Piss on the people! Another day in the Eurinezone.

Schleichende Enteignung deutscher Hausbesitzer

http://m.welt.de/article.do?id=finanzen/immobilien/article113155897/Schleichende-Enteignung-deutscher-Hausbesitzer&cid=Startseite

Prices of Chinese New Year delicacies shoot up, will increase further

 

http://www.straitstimes.com/breaking-news/singapore/story/prices-chinese-new-year-delicacies-shoot-20130128

Rand falls to new four-year low

http://www.iol.co.za/business/markets/currencies/rand-falls-to-new-four-year-low-1.1460002?utm_medium=%5B%27facebook%27%5D&utm_source=dlvr.it#.UQaznaW2xi0

Bitcoin’s Gains May Fuel Central Bank Concerns: Chart of the Day

http://www.bloomberg.com/news/2013-01-28/bitcoin-s-gains-may-fuel-central-bank-concerns-chart-of-the-day.html

USA
  • Der US Aktienmarkt handelte über den gestrigen Tag hinweg insgesamt schwächer (S&P: -0,2%). Tech (+0,3%), Telcos (+0,2%) und Staples (+0,1%) waren die stärksten Sektoren, während Materials (-1,0%), Discretionaries (-0,5%) und Financials (-0,5%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei in-line mit dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Die Federal Reserve hat die verschiedenen Szenarien für den neuen Stresstest veröffentlicht. Insgesamt mussten die sechs größten Banken ihre Portfolios gegenüber 30.000 verschiedene Risiko Faktoren testen. Ein Szenario umfasste die Verdopplung des Spreads auf deutsche Bundesanleihen und einen Rückgang des Ölpreises um 56%. FT – 29.1.13
  • Moody’s hat das Rating der sechs größten Kanadischen mit zunehmenden Bedenken zur Konsumentenverschuldung und zu den Immobilienpreisen gesenkt. FT – 28.1.13
  • Hugo Chavez hat sich das erste mal seit sieben Wochen wieder öffentlich geäußert. Auf einem Gipfel in Chile forderte er die verstärkte Einheit der südamerikanischen Länder. FT – 28.1.13
  • Yahoo! (YHOO US) steigt nachbörslich um 3,2% mit guten EPS von $0,32 (Cons.: $0,27) getrieben von besseren Umsätzen von $1,22Mrd (Cons.: $1,21Mrd) und einer Ausweitung der Marge auf 21,8% (Cons.: 20,8%). Das Management gab noch keine neue Guidance bekannt. 
  • VMware (VMW US) fällt nachbörslich um 14,6% trotz guter EPS von $0,81 (Cons.: $0,78) aber einer enttäuschenden Q1-2013 Guidance mit Umsätzen von $1,17-1,19Mrd (Cons.: $1,25Mrd), auch die Guidance für das Gesamtjahr lag mit $5,42Mrd unter den Erwartungen. EMC, die heute Zahlen berichten, fällt nach den VMware Zahlen auch um 3,6%. 
  • Seagate Technologies (STX US) fällt nachbörslich 4,8% trotz guter Umsätze von $3,67Mrd und solider EPS von $1,38 (Cons.: $1,29), aber einer schwachen Guidance für das erste Quartal mit Umsätzen von $3,25-3,45Mrd (Cons.: $3,48Mrd) und einer Marge am unteren Ende der Erwartungen. 
  • Heute wird um 16 Uhr der Consumer Confidence Index (Cons.: 64 Punkte) veröffentlicht. Zudem berichten heute folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich EMC ($0,52), International Paper ($0,65), Valero Energy ($1,20), Danaher ($0,86), Eli Lilly ($0,79), Ford ($0,25), Pf$0,44), NextEra Energy ($0,95), Illinois Tool Works ($0,91) sowie nachbörslich Amazon ($0,27).
 
ASIEN
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln insgesamt mit guten US Durable Goods Orders (NIKKEI: +0,4%, HSI: 0%, SHCOMP: +0,5%).
  • Australiens NAB Business Survey steigt insgesamt deutlich an. Die Business Conditions steigen um 2 Punkte auf -4 Punkte, der Business Confidence steigt sogar um 12 Punkte auf 3 Index Punkte. 
  • Indiens Zentralbank RBI hat wie erwartet die Leitzinsen um 25bps auf 7,75% gesenkt. WSJ – 29.1.13
  • Toyota verkaufte 2012 weltweit die Rekordzahl von 9,75 Millionen Fahrzeugen – die Opel-Mutter GM kam auf 9,3 Millionen, VW auf 9,1 Millionen. Die Konkurrenten gewannen zwar ebenfalls hinzu, allerdings in kleinerem Umfang. RTRS – 28.1.13
 
EUROPA
  • EZB Chef Draghi hat gestern den italienischen Finanzminister Grilli in Mailand getroffen. Es sei um die Rolle der italienischen Zentralbank bei den Problemen der Monte die Paschi di Siena gegangen. FT – 28.1.13
  • Griechenland hat nach 1,5 Jahren das Verbot von Aktien-Leerverkäufen weitgehend aufgehoben. Lediglich für Anteilsscheine von Banken gelte die Order zunächst bis zum 30. April weiter. RTRS – 28.1.13
  • Die Finanzaufsicht Bafin erhöht den Druck in der Affäre um manipulierte Zinssätze. Wie ein Sprecher am Montag bestätigte, setzt die Behörde bei mehreren deutschen Banken Sonderprüfungen ein. SPGL – 28.1.13
  • Philips berichtet 4Q Nettoverlust bei -€358Mio vs. -€280Mio; der Start in 2013 sei relativ langsam verlaufen; die Finanzziele werden bestätigt; das Umsatzwachstum soll in 2H wieder anziehen; die Multimedia Sparte wird für €150Mio an Funai verkauft.
  • Südzucker CEO Heer hat die laufenden Ziele für das Finanzjahr 2012/13 bestätigt. Zudem gäbe es aktuell kein größeres Akquisitionsprojekt. (Handelsblatt)
  • Software AG verbucht 2012 Umsätze i.H.v. €1,05Mrd marginal unter den Schätzungen; 4Q Umsätze €277Mio vs. €289Mio; 4Q Ebit €75Mio vs. €78Mio.
  • AMS mit 4Q Umsätzen bei €98Mio leicht unter Erwartungen; der Nettogewinn fällt mit €82Mio ebenfalls etwas schwächer aus.
  • Heute kommt Italien mit €8,5Mrd Bills an den Markt (11Uhr). Es werden keine wichtigen Makrozahlen veröffentlicht.
Die Vergleichszahlen für Unternehmensergebnisse sind Bloomberg Consensus
Ich befinde mich ab heute auf der Fondsprofessionell, so dass Summa Summarum für den Rest der Woche nur sehr eingeschränkt erscheinen wird!
Verfolgen Sie auf meinem Twitteraccount oder hier auf WP in meiner Twitterspalte aktuelle news!

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Summa Summarum

 

Bye, bye, we won`t miss you!

USA ohne Finanzminister

Geithner geht nach Hause

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Geithner-geht-nach-Hause-article10017091.html

Geithner’s Legacy: The „0.2%“ Hold $7.8 Trillion, Or 69% Of All Assets; And $212 Trillion Of Derivative Liabilities

http://www.zerohedge.com/news/2013-01-26/02-hold-78-trillion-assets

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QE3…………………QE ∞

Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Economist Rudiger Dornbush once observed: “The crisis takes a much longer time coming than you think, and then it happens much faster than you would have thought.”

 

Krieg der Währungen

Die Schweiz, Europas grösster Hedgefonds

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/europa/die-schweiz-europas-groesster-hedgefonds#.UQOSYaYMiaA.twitter

….und weiter geht`s in unserem lustigen:

Krieg der Währungen…..

China’s Yi Warns on Currency Wars as Yuan in ‘Equilibrium’

http://www.bloomberg.com/news/2013-01-26/china-central-banker-sees-potential-growth-near-8-percent-1-.html

Pimco-Chef Gross

Dollar? Verkaufen. Euro? Halten. Gold? Kaufen. Öl?

http://www.welt.de/finanzen/article113155223/Dollar-Verkaufen-Euro-Halten-Gold-Kaufen-Oel.html

Neues vom Gold, Altes vom Finanzvertrieb

von Manfred Gburek

http://www.rottmeyer.de/neues-vom-gold-altes-vom-finanzvertrieb/

James Turk: Central Banks Are Losing The War to Suppress Gold & Silver Prices

http://www.zerohedge.com/news/2013-01-26/james-turk-central-banks-are-losing-war-suppress-gold-silver-prices

Germany Is Delusional About The Effects Of Moving Its Gold

Read more: http://www.project-syndicate.org/commentary/germany-s-gold-goes-home-by-simon-johnson#ixzz2J54X2Ufq

Immobilien sind keine

Versicherung gegen Inflation

http://m.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vermoegensfragen/die-vermoegensfrage-immobilien-sind-keine-versicherung-gegen-inflation-12039378.html

Herr Asbeck, auch Erspartes ist endlich!

TEURES VERGNÜGEN

Solarworld-Chef Asbeck kauft Gottschalks Schloss

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/teures-vergnuegen-solarworld-chef-asbeck-kauft-gottschalks-schloss/7692350.html
Massive Explosion Reported At Iran’s Fordow Nuclear FacilityRead more: http://www.businessinsider.com/massive-explosion-reported-at-irans-fordow-nuclear-facility-2013-1#ixzz2JJXgHz4r

Fundstücke aus dem www.

Nic Mens ‏: I wonder whether we’re going to see a dollar collapse? A break in the dollar will call for higher interest rates. – [RICHARD RUSSELL].
Heinz Jenny ‏:  Soros schläft noch. Der Währungskrieg ist doch bereits im Gang
Bill Gross ‏: „I feel Davos has been too optimistic: the underlying issue is jobs. 200 million people unemployed worldwide.“ CEO of Embraer Brazil @ WEF
Sandra Navidi :‏WEF Davos Best Parties: JPM,DB,Burda,CNBC,Forbes,Soros,Citi,WWP,Murdoch/Freud,Shawn Parker,Deripaska, now: WEF Soirée pic.twitter.com/UkAcQ5IZ
Daniel D. Eckert ‏: Die kritische Ratingagentur EganJones darf 18 Monate keine Staatsanleihen bewerten. Verfügt die SEC
zerohedge ‏: Bank of Italy authorizes 3rd bailout of Monte Paschi in 3 years due to derivatives unknown until a week ago. Aside from that Europe is fixed
Daniel D. Eckert ‏: „Europe is in no position to criticize Japan. Europe has brought about a prolonged weakness of the euro” Y. Nishimura, JPN Dpt.Econ Ministe

Timothy Geithner Saved Wall Street, not the Economy

http://www.huffingtonpost.com/dean-baker/timothy-geithner-saved-wa_b_2568358.html?ncid=txtlnkushpmg00000029

Währungsrally macht Lateinamerika zu schaffen

http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887323539804578259802571972018.html?mod=wsj_share_tweet

Ein Blick auf das 150 Billionen Dollar Schuldenloch

http://www.rottmeyer.de/ein-blick-auf-das-150-billionen-dollar-schuldenloch/

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http://www.usdebtclock.org

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USA
  • Der US Aktienmarkt handelte zum Ende der letzten Woche insgesamt mit den guten New Home Sales Zahlen positiv und schließt auf dem Tageshöchststand (S&P: +0,5%). Discretionaries (+1,0%), Energy (+0,9%) und Healthcare (+0,8%) waren die stärksten Sektoren, während Tech (+0,1%), Telcos (+0,4%) und Materials (+0,4%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 10% bzw. 4% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • US Regulatoren haben die Banken davor gewarnt sich nicht erneut auf koordinierte Rettungsaktionen verschiedener Staaten im Falle von Defaults zu verlassen. FT – 27.1.13
  • Die US Spending Cuts in Höhe von $1,2Bio werden laut FT mit dem fehlenden Einigungswillen von Republikanern und Demokraten immer wahrscheinlicher. FT – 27.1.13
  • Bank of America (BAC US) hat damit angefangen mehr als $50Mrd seiner derivativen Assets aus seiner irischen in die UK Tochtergesellschaft zu überführen. FT – 27.1.13
  • General Motors überdenkt seine Strategie für die Schwellenländer und setzt damit seinen chinesischen Partner Saic Motor unter Druck. RTRS – 27.1.13
  • Heute werden um 14:30 Uhr die Durable Goods Orders (Cons.: 2,0%) veröffentlicht. Zusätzlich berichten heute folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich Biogen ($1,46), Caterpillar ($1,70) sowie nachbörslich Yahoo! ($0,28) und VMware ($0,78).
 
ASIEN
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln heute insgesamt gemischt (NIKKEI: -0,9%, HSI: +0,4%, SHCOMP: +1,9%).
  • Chinas Industrial Profits haben sich von noch 22,8%yoy im November auf 17,3%yoy im Dezember verlangsamt.FT – 27.1.13
  • Chinas Währungs-Regulatoren sehen den Yuan mittlerweile nahe seines Gleichgewichtspreises. BBG – 28.1.13
  • Indische Aktien haben im fast Rekord-Inflows ausländischer Investoren im Januar gesehen. BBG – 28.1.13
  • Japan möchte laut einem Vorschlag der LDP Partei künftig die Staatsausgaben weniger durch die Platzierung von Anleihen sondern stärker durch die Erhöhung von Steuern finanzieren. FT – 27.1.13
  • Die russische Regierung sieht die Chancen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad auf einen Machterhalt schwinden. RTRS – 27.1.13
 
EUROPA
  • Irlands Vize-Ministerpräsident Gilmore hat vor einem Scheitern der Gespräche über einen Aufschub bei der Rückzahlung seiner Hilfskredite gewarnt. Sollten die Verhandlungen nicht erfolgreich beendet werden, könnte dies „katastrophale Auswirkungen“ haben. RTRS – 27.1.13
  • Italiens Zentralbank hilft Monte dei Paschi di Siena mit Staatsmitteln. Die Notenbank stimmte dem Antrag des Kreditinstituts auf Staatshilfe in Höhe von €3,9Mrd zu. Italiens älteste Bank ist durch verlustträchtige Derivate- und andere Handelsgeschäfte in Bedrängnis gekommen. RTRS – 27.1.13
  • In Tschechien hat Milos Zeman die Wahl zum Präsidenten mit ca. 54,8% der Stimmen relativ deutlich gewonnen. Er bezeichnet sich selbst als „Euro-Föderalisten“. WELT – 27.1.13
  • Voestalpine erwartet im ersten Halbjahr keinen Aufschwung. „Wir sehen bis zum Sommer keine breite Erholung der Konjunktur“, sagte Vorstandschef Eder der FAS. Erst in der zweiten Jahreshälfte bestehe Hoffnung auf einen Aufschwung.RTRS – 27.1.13
  • Volvo übernimmt 45% der Anteile an einer neuen Tochter des chinesischen Fahrzeugbauers Dongfeng Motor Group, teilte der Konzern am Samstag mit. Die Kartellbehörden und die chinesische Aufsicht müssen der Transaktion im Volumen von CNY5,6Mrd (€664Mio) noch zustimmen. NTV – 26.1.13
  • EADS: Die frühere Chefin des französischen Atomkonzerns Areva , Anne Lauvergeon, soll einem Medienbericht zufolge neue Verwaltungsratsvorsitzende bei EADS werden. HB – 27.1.13
  • Bayer: Nach vier Todesfällen in den vergangenen 25 Jahren hat die französische Gesundheitsbehörde ANSM eine Untersuchung gegen die Verhütungspille „Diane-35“ und Arzneimittel mit gleicher Wirkstoffkombination eingeleitet. SPGL – 27.1.13
  • Kuka-CEO Reuter stellt den Aktionären nach einem starken Geschäftsjahr 2012 erstmals seit 2008 wieder eine Dividende in Aussicht. Der „Euro am Sonntag“ sagte Reuter: „Kuka soll dividendenfähig werden. Es ist unser Ziel, künftig wieder Dividende zu zahlen.“ FCS – 27.1.13
  • SGS übernimmt die auf Dienstleistungen für Rohstoffminen spezialisierte und in Südafrika beheimatete The Time Mining Group. Ein Kaufpreis ist noch nicht genannt worden. CASH – 28.1.13
  • Ryanair nimmt den Ausblick für das Gesamtjahr von €490-520Mio auf €540Mio hoch.
  • Heute kommt Italien mit Bonds an den Markt (11Uhr). Es werden keine wichtigen Makrozahlen veröffentlicht.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und einen guten Start in die Woche!

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Summa Summarum

KEITH JUROW: Prepare For The Coming Housing Collapse

Read more: http://www.businessinsider.com/another-housing-collapse-is-coming-soon-2012-5?nr_email_referer=1&utm_source=Triggermail&utm_medium=email&utm_term=Business%20Insider%20Select&utm_campaign=Business%20Insider%20Select%202012-05-30#ixzz1wQl8muRP

Die Iren stimmen heute als einziges Volk in der EU per Volksentscheid über den Fiskalpakt ab. Weitere Finanzhilfen würde Irland im Bedarfsfall wohl nur noch dann erhalten, wenn das Volk mehrheitlich mit „Ja“ stimmt. Das Inselvolk lernt damit eine wichtige Lektion: Zur Demokratie gehören zwei. Auch die Geberländer haben ein Recht, „Nein“ zu sagen. Vielleicht sollte man den irischen Wahltag heute auch im griechischen Fernsehen übertragen.

USA

  • Der US Aktienmarkt verliert direkt zu Handelsbeginn deutlich und verbleibt für den restlichen Handel auf diesem Niveau (S&P: -1,4%).Telcos (-0,6%), Tech (-0,7%) und Healthcare (-0,7%) waren die stärksten Sektoren während Energy (-3,0%), Financials (-2,2%) und Industrials (-1,7%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 11% bzw. 10% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • 10-Jährige US-Treasury Yields sind gestern auf ein Allzeit-Tiefststand von 1,62% gefallen.
  • Brasiliens Zentralbank hat den Leitzins um 50bps auf 8,5% (Consensus -75bps) gesenkt. Damit befindet man sich nun unter dem 8,75% Level in 2009. Nach der schrittweisen Senkung der Zinsen um insgesamt 400bps seit letztem August, lassen die Äußerungen der Zentralbank nun aber auf eine Verlangsamung der Zinsschritte schließen. Link
  • Kanadas Regierung hat sein Interesse an unbemannten Drohnen zur Überwachung seines arktischen territorial Gebiets bekundet und möchte sich damit im Wettlauf um die Sicherung der Ressourcen in dieser Region positionieren. Link
  • JPMorgan (JPM) sieht sich laut Bloomberg weiterer Fragen zur Formen der Bewertung von Kredit Derivaten in seiner CIO Unit ausgesetzt. Link Link
  • Exxon (XOM) und Chevron (CVX) sieht sich derzeit starker Kritik zur Umweltverträglichkeit der „Hydraulic Fracturing“ Methode ausgesetzt. Bei dieser Technik wird durch hohen Wasserdruck Risse in Gesteinen wie Shale verursacht um Zugang zu Öl und Gas-Vorräten zu erlangen. Link
  • Heute werden um 14:15 Uhr die ADP Employment Changes (Consensus: 150k), um 14:30 Uhr das US GDP (Consensus: 1,9%qoq an.) und die Initial Jobless Claims (Consensus: 370k) veröffentlicht.

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte fallen heute erneut deutlich mit anhaltend bedenklichen Nachrichten aus Europa (SHCOMP: -0,5%, NIKKEI -1,3%, HSI: -1,0%).
  • Japans Industrial Produktion ist mit einem Anstieg von 0,2%mom (Consensus: 0,5%mom) im April deutlich geringer als erwartet ausgefallen. Link
  • Australiens Building Approvals waren überraschend schwach mit -8,7%mom (Consensus: +0,5%mom) aufgrund der deutlich unterschätzten Auswirkungen des Building Acts in Western Australien. Australiens Finanzministerium geht weiterhin von einer Abschwächung der Investitionen in die inländische Mining Industrie ab Mitte 2013 aus. Man sieht die Volkswirtschaft zwar „robust“ genug um das schwierige globale Makroumfeld zu verkraften aber nicht vollkommen „immun“ gegenüber der Eurozonen Krise. Link Link
  • Südkoreas Industrial Produktion hat sich im April mit einem Anstieg von 0,9%mom gemäß unseren Erwartungen nach dem deutlichen 2,9%mom Rückgang im März erholt.
  • Indiens Regierung sieht das GDP in 2012 um 6,5% (Consensus: 6,7%) und im ersten Quartal um 5,3% (Consensus: 6,1%) wachsen.

EUROPA

  • EU-Kommissionspräsident Barroso hat gestern die Einführung einer Banken-Union vorgeschlagen und eine entsprechende Diskussion auf dem EU-Gipfel Ende Juni gefordert. Dabei sei eine Rekapitalisierung der Banken über den ESM angedacht. Link CDU Sprecher Flosbach bezeichnete die Initiative als „erneuten, untauglichen Versuch, die Bonität Deutschlands über Umwege anzuzapfen“. Link
  • Die EZB hat die zitierte Abneigung gegen eine Beteiligung am Rettungsschirm für spanische Banken dementiert. So sei die Zentralbank durchaus bereit, über mögliche Kapitalspritzen zu verhandeln. Link
  • Weltbank-Chef Zoellick forderte in einem Interview konkrete Maßnahmen der Politiker in Europa und verwies u.a. auf die Einführung von Eurobonds, berichtet das WSJ. Link
  • Zwei relevante Versicherer von Exportgeschäften haben gestern mitgeteilt, entsprechende Transaktionen nach Griechenland nicht mehr zu besichern. Euler Hermes und Coface reagieren damit auf die Probleme des Landes, schreibt die FT. Link
  • EU-Währungskommissar Rehn will Spanien die Frist zur Kontrolle des Budgetdefizits bis 2014 verlängern und damit den Druck auf das Land reduzieren. Der Report der EU Kommission bezieht sich auf alle 27 Staaten und gibt den Regierungschefs konkrete Handlungsvorschläge. Link Link
  • Irland hält heute das Referendum zum Fiskalpakt – aktuellen Umfragen zufolge wollen 57% der Wähler für die Pläne stimmen. Link
  • Griechenlands radikale Linksallianz Syriza hat die konservative ND in aktuellen Umfragen erstmals wieder überholt und konnte mit 30% circa 4% mehr Stimmen erlangen. Link
  • Die EU Handelsminister wollen auf dem heutigen Treffen über potenzielle Maßnahmen gegen chinesische Unternehmen beraten, die des unfairen Handels beschuldigt werden. Link
  • Moody´s hat das Rating von neun dänischen sowie drei finnischen Finanzinstituten reduziert und damit nach eigenen Angaben auf die strukturelle Abhängigkeit vom besicherten Anleihenmarkt reagiert. Link
  • Telefonica bereitet einen möglichen Börsengang seiner deutschen Tochter o2 vor, teilte das Unternehmen mit. Zusätzlich soll in Anbetracht der Schulden ein IPO des Lateinamerikageschäfts anstehen. Link
  • BASF ist nach Bloomberg Angaben an dem Kauf des RWE Öl- und Gasgeschäfts interessiert. Link
  • Swiss Re verkauft die US Sparte Admin Re an Jackson Life, teilte das Unternehmen mit. Als Kaufpreis werden $900Mio angeführt. Link
  • ENI wird circa 30% an SNAM für €3,5Mrd verkaufen. Zudem sei ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 10% des Kapitals geplant. Link
  • Pernod Ricard sei auf der Suche nach kleineren Akquisitionen in China sowie den USA, sagte gestern CEO Pringuet. Link
  • Lundin Petroleum: Schwedens Pensionsfonds Folksam will 1,2% an dem Unternehmen verkaufen, weil das Unternehmen eine Untersuchung der Menschenrechte im Afrika-Geschäft verweigert. Link
  • Heute werden Daten zum deutschen Arbeitsmarkt veröffentlicht. (9.55Uhr)

GS RESEARCH HIGHLIGHTS

Global Economics Weekly – Die Value Chain der globalen Exporte

  • Unsere Ökonomen haben die Qualität der Export-Baskets unterschiedlicher Länder analysiert. Die Industriestaaten stehen dabei wenig überraschend an der Spitze (v.a. Japan, Deutschland und Korea). Das entwickelte Europa schneidet besser ab als die USA.
  • Innerhalb der Emerging Marktes gibt es starke Divergenzen: Afrika und Südamerika stehen am Schluss des Qualitäts-Rankings. Unsere Volkswirte zeigen auch, dass China seinen Platz bei der Qualität seiner Exportprodukte stark verbessert hat.
  • Zudem gibt es wissenschaftliche Hinweise darauf, dass die Qualität von Exportprodukten ein guter Prädikator von künftigem Wachstum ist.

Europe: Banks – Deposit-Drop in Spanien

  • Die EZB hat die Depositen-Daten für April veröffentlicht. Spanien hat dabei einen Outflow von €31 Mrd. Euro oder 1,9% gesehen. Während Deposits in Griechenland, Portugal und Italien stabil geblieben sind, sind sie in Irland sogar um etwa €4 Mrd. oder 2% angestiegen.
  • Deutschland hat €25 Mrd. an Inflows erfahren. Es wird davon ausgegangen, dass der Großteil der Outflows aus Spanien Deutschland als sicheren Hafen angesteuert haben.
  • Auf der Aktienseite halten unsere Analysten nach wie vor Santander, Erste, BNP, HSBC und Lloys auf ihrer Conviction Buy Liste.

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

Read more: http://www.businessinsider.com/another-housing-collapse-is-coming-soon-2012-5?nr_email_referer=1&utm_source=Triggermail&utm_medium=email&utm_term=Business%20Insider%20Select&utm_campaign=Business%20Insider%20Select%202012-05-30#ixzz1wQkbs1as

Zwischendurch!

Kein Risiko gibt es nicht mehr!

Wie ich bereits mehrfach in meinen Artikeln geschrieben habe, liegt die reale Verzinsung bei sogenannten „sicheren Anlagen“ im negativen Bereich. Wir sind seit Beginn der 1980er Jahre daran gewöhnt, dass die Ausfallrisiken bei Staatsanleihen mit guter Bonität zu vernachlässigen sind und die Zinszahlungen meist über den Preissteigerungsraten liegen. Damit konnte der risikoscheue Anleger nicht nur langfristig einen Kapitalstock aufgebauen, sondern auch seine Kaufkraft über die Jahre mehr als erhalten – und das risikolos.

Doch damit ist es nun vorbei. Die extrem expansive Notenbankpolitik hat die nominalen Renditen von Zinsanlagen hoher Bonität in weiten Teilen der Welt unter die Inflationsraten gedrückt. Man spricht von negativen Realzinsen. Wer sein Vermögen weiterhin in Anlageformen wie Sparbuch oder Bundesanleihen investiert, hat kaum eine Chance, die Kaufkraft seines Vermögens zu erhalten oder gar dessen realen Wert zu steigern. Das Gleiche gilt für Renten- sowie Lebensversicherungen.

In der aktuellen Situation stehen die Euro-Staaten vor einem Dilemma. Sollte Griechenland den Euro abwählen, wird die Europäische Zentralbank gezwungen sein eine Brandmauer gigantischen Ausmaßes zu errichten, um nicht die Eurozone abgleiten zu lassen. Dies bedeutet, dass weiterhin enorme Liquidität in die Märkte zur Stützung der Banken und angeschlagenen Staaten gepumpt wird.

Sollte sich Griechenland für den Verbleib in der Eurozone entscheiden, dürfte, durch den aktuellen Einfluß aus Frankreich und die seichten Äußerungen der G8, die sich letztes Wochenende in Camp David, USA getroffen haben, unser Angela und Wolfgang ihre harte Haltung gegenüber dem Wunsch der EZB kurzfristig eine höhere Inflationsrate als 2% zu akzeptieren und zusätzlich wirtschaftliche Stimuli Richtung Griechenland und den Rest der angeschlagenen Eurozone zu senden, aufgeben. Auch dies bedeutet eine Ausweitung der Hilfen und noch mehr Geld!!!

Aktuell wird die fünfjährige Bundesanleihe mit circa 0,8 Prozent pro Jahr verzinst, während die Inflationsrate in Euroland bei 2,6 Prozent liegt. Der Anleger verliert damit vor Steuern jährlich real rund 1,8 Prozent seines Vermögens – und das fünf Jahre lang! Was sich über diesen Zeitraum vielleicht noch verkraften lässt, wird langfristig zum echten Kaufkraftvernichter: Schon ein jährlicher negativer Realzins von 2,5 Prozent reduziert die Kaufkraft des Vermögens in 30 Jahren auf nur noch 47 Prozent. Auch die Lebensversicherer wissen, was die Stunde geschlagen hat: „Wir sind die Leidtragenden der Stützungspolitik der Notenbanken, die die Zinsen tief halten“, sagte vor Kurzem Nikolaus von Bomhard, Vorstandschef der Münchner Rück, zu der die Lebensversicherer Ergo und Victoria gehören.

Es ist davon auszugehen ist, dass die globale Verschuldungskrise uns noch viele Jahre beschäftigen wird und die Notenbanken weiterhin alles tun werden, um die Zahlungsfähigkeit der Staaten zu garantieren. Das geht jedoch nur über künstlich niedrige Renditen bei Staatsanleihen. Diese Politik birgt langfristig zudem die Gefahr einer sich verschärfenden Geldentwertung, sodass die Differenz zwischen nominaler Verzinsung und Inflationsrate noch größer werden könnte. Das Ergebnis wären noch höhere negative Realzinsen.

Fazit: Risikolose Anlageklassen, die höhere Erträge als die Inflationsrate abwerfen, gibt es nicht mehr. Doch eben das ist angesichts der langfristigen Zeiträume bei der privaten Altersvorsorge absolut notwendig, um nicht an Kaufkraft einzubüßen. Dieser Sachverhalt spricht für Anlageklassen, die im Wert zwar schwanken können, aber deutlich bessere Chancen haben, langfristig die Kaufkraft zu erhalten. Dazu gehören breit gestreute Anlagen in Sachwerte wie Aktien, Edelmetalle, Immobilien und Rohstoffe. Das größte Risiko für die Altersvorsorge sind nicht kurzfristige Schwankungen im Vermögenswert, sondern die fortschreitende Enteignung über negative Realzinsen. Wer das nicht zügig in seiner Geldanlage umsetzt, wird zu den Verlierern der Notenbankpolitik gehören.

Zwischendurch!

Michael Mross (ehemals NTV) schreibt:

Deutschland muß aus dem Euro austreten!

13.05.2012
Nicht die Griechen, sondern die Deutschen müssen raus aus dem Euro. Das ist die einzige Lösung des Problems. Alles andere verschlimmert die Situation, führt zu Anarchie und Chaos,  und wird am Ende dennoch zum Untergang der Gemeinschaftswährung führen. „Akropolis Adieu! – warum Griechenland jetzt den Euro verlassen muss“ titelt der SPIEGEL diese Woche. Was vordergründig wie eine Lösung des Problems aussieht bewirkt leider das Gegenteil. Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro würde die Probleme des Euros nicht lösen sondern verschärfen! Die einzige Lösung der Euro-Misere besteht darin, dass Deutschland austritt.Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro würde zwangsläufig zu einem Flächenbrand führen. Es würde die Spekulation lostreten: „Wer ist der nächste?“. Folge: Die Südschiene (und auch Frankreich) würde völlig vom Kapitalmarkt abgeschnitten werden, die Zinsen würden dramatisch steigen. Wer investiert schon in Länder, die möglicherweise demnächst eine Währungsreform durchführen?Ein Austritt Griechenlands würde sofort auch die europäischen Banken in Schieflage bringen. Diese hängen sowieso bereits am seidenen Faden – deutlich abzulesen an den Börsenkursen auch bei Deutscher Bank und Commerzbank. Die Finanzhäuser sind naturgemäß vollgesaugt mit Staatsanleihen, für die sie keine Sicherheiten brauchen. Fallen die Bonds, fallen die Banken. Eine Kettenreaktion ist dann unvermeidlich.Wenn Griechenland den Euro verlässt, dann ist dies das Todessignal für die Gemeinschaftswährung. Die Hedgefonds und die Wallstreet warten nur auf einen solchen Schritt. An den Finanzmärkten ist klar erkennbar, dass sich die großen Player genau darauf strategisch vorbereiten. Nicht anders ist zu erklären, dass die Zinsen für deutsche Anleihen auf Rekordtief stehen. Denn wenn die Situation um den Euro unkontrollierbar wird, ist Deutschland der einzige sichere Hafen, welcher überhaupt noch eine Chance hat, das unvermeidbare Chaos zu überleben. Denn die losgetretene Lawine bei einem Griechenland-Exit wird zwangsläufig zum Untergang des Euros führen und zu einer Währungsreform.Die einzige Lösung des ganzen Problems ist der Austritt Deutschlands aus dem Euro. Das wissen auch die Finanzexperten. Die Neue Deutsche Mark würde in diesem Fall drastisch aufwerten, der Rest der Euro-Zone dagegen würde durch eine Abwertung endlich Erleichterung erfahren und mit schwächeren Währungen wieder konkurrenzfähig.

Nur mit einem Austritt Deutschlands kann der Rest der Eurozone wieder atmen. Natürlich wird das schwierig für Berlin. Es wird in eine tiefe Rezession führen. Aber Deutschland hat die Kraft, diese zu überleben. Die anderen Länder dagegen nicht. Sie versinken beim Verbleib Deutschlands in der Eurozone in Chaos und Anarchie. Ende des Berichtes!

(Anmerkung: Nicht nur in Griechenland gehen die Bürger auf die Straße und nehmen Übergriffe und Gewalt zu. Auch in Spanien, Italien und Frankreich formieren sich soziale Unruhen.

Das Titelbild stammt aus Spanien und bedeutet: „Du kannst deine Stimme auch in den Müll werfen“.

Ein griechischer Journalist sagte diese Woche im Interview mit ZDF Heute zur Frage der Zustimmung der Griechen zum Sparpaket sehr emotional: „Geld ist ein Wert, innerer Frieden ein anderer“! Denken Sie einmal in Ruhe über die Konsequenz dieser Aussage nach!)

Deutschland soll den Euro verlassen? Sicherlich gibt es tausend Argumente, warum dies utopisch scheint und uns in ein Chaos stürzen könnte. Betrachten wir allerdings das Verhalten der europäischen Anleger, so müssen wir feststellen, dass dies bereits gelebt und am Kapitalmarkt so umgesetzt wird. Wie anders ist es zu erklären, dass Anleger bei deutschen Anleihen real Kapitalverlust akzeptieren und die Targetforderungen der Bundesbank auf 1 Billion zusteuern? Dies ist dem Vertrauensverlust in Anlagen der eigenen (Süd-)Länder geschuldet. Diese Anleger bringen ihr Geld in Sicherheit und kaufen Anleihen und Immobilien in Deutschland. Anscheinend glauben diese Anleger, dass in Deutschland ihre Investitionen sicher sind oder anders formuliert, dass Deutschland als letztes Land noch zahlungsfähig sein wird. Dies bewirkt natürlich, dass bei einer hohen Nachfrage die Preise für diese Assets steigen und dies heißt im Umkehrschluß (Assetpreis)Inflation. Und was machen deutsche Anleger angesichts steigender Immobilienpreise, sie kaufen Immobilien; abertausende von Anlegern können ja schließlich nicht irren – oder?

Während inländische und ausländische Investoren im großem Stil ihre Staatsanleihen dieser (Süd-)Länder abstoßen, kaufen heimische Banken diese auf.

Große Umschichtungen in Spanien und Italien

Beispiel Spanien: Dort haben internationale Anleger allein im März Staatspapiere im Wert von 20 Milliarden Euro abgestoßen. Sie haben ihr Engagement damit um 9,3 Prozent reduziert, wie aus der jüngsten Statistik des spanischen Finanzministeriums hervorgehe. Gleichzeitig stockten inländische Banken ihre Bestände fast in gleicher Größenordnung auf. Spanische Banken halten inzwischen spanische Staatsanleihen im Wert von rund 263 Milliarden Euro, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Im November 2011 waren es noch 178 Milliarden. Am italienischen Anleihemarkt zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab. Dort stiegen die Investments der heimischen Banken zuletzt auf fast 324 Milliarden Euro, im November 2011 waren es noch 247 Milliarden.

Geldspritzen der EZB als Ursache für Probleme

Als Ursache für diese bedenkliche Entwicklung haben Experten die Liquiditätsoffensive der EZB ausgemacht. Seit Dezember hat die Notenbank den europäischen Finanzsektor mit zwei Geldprogrammen in Höhe von über einer Billion Euro geflutet. Banken können das Zentralbankgeld, das sie von der EZB gegen Sicherheiten zum Mini-Zins von derzeit einem Prozent erhalten, drei Jahre lang verwenden. Das Geld geht offenbar vielfach in heimische Staatsanleihen.

Dabei machen diese Banken mit der Zinsdifferenz (1% zu 5% bis 6%) unglaubliche Gewinne und versuchen dadurch ihr Eigenkapital zu erhöhen. Dies geht so lange gut, wie diese Länder zahlungsfähig bleiben. Sollte auch nur eines dieser Länder zahlungsunfähig werden, dann „Gnade uns Gott“. Dies würde zwangsläufig zu einem Bankencrash führen und eventuell auch zum Zusammenbruch der gesamten Eurozone!

Wenn wir uns die Versicherungsprämien (CDS) der Banken anschauen, so stellen wir fest, dass diese in den letzten Wochen geradezu explodiert sind. Hier können sich Kapitalgeber gegen einen eventuellen Ausfall ihrer Investition absichern. Hohe Prämien bedeuten hohe Risikoeinschätzung. Natürlich nutzen auch diese CDS wenig, wenn es zu einem Bankencrash kommt; das haben wir alle bereits leidvoll erfahren (2008).

Nach unserer Einschätzung finden wir in diesen Anlagen keine Anlagemöglichkeit;die Risiken sind zu hoch, wenn auch die Renditen locken. Auch wer sein Geld auf dem Konto, dem Sparbuch oder in Bundesanleihen anlegt, macht jetzt schon nach Abzug der Inflation ein Verlustgeschäft.

Viele Anleger sehen das letzte Jahrzehnt für Aktien als verloren an und sind von dem ständigen Auf und Ab mürbe geworden. Ein Irrtum, denn bei genauem Hinsehen trifft dies nicht für alle Aktien, Aktienfonds und Märkte zu. Da Anleger meistens einen sehr ausgeprägten „Homebias“ haben, legen diese meist in Aktien des eigenen Heimatlandes an und beobachten auch lediglich die Entwicklung des eigenen Aktienbarometers (für deutsche Anleger ist dies der DAX). Dieser bestimmt dann ihr „Gefühl“ und auch Einstellung. Aber Vorsicht! Dies sagt mit Nichten etwas über die Entwicklung der einzelnen Unternehmen in diesem Index aus, sowie auch nichts über die Entwicklung von Aktien in anderen Regionen oder Länder und schon gar nichts über die zukünftige Entwicklung dieser Anlageklasse. Gerade bei Inflation können insbesondere Aktien globaler Unternehmen mit starker Marktstellung, hoher Preissetzungsmacht, stabilen Margen und soliden Bilanzen doppelt profitieren. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse von Aktien können durchaus ebenso stark steigen wie die Mietmultiplikatoren von Top-Immobilien in den vergangenen Jahren. Auch die Umsätze bekommen einen Inflationsschub, ebenso wie die Gewinne unter der Annahme konstanter Margen. Auch haben Aktien oder Aktienfonds der Emerging oder Frontier Markets nichts mit den europäischen Problemen zu tun.

Wir fühlen uns in den Empfehlungen, die wir unseren Kunden je nach Risikoneigung und -toleranz (Schwankungen) geben, weiterhin wohl.

Bitte bedenken Sie: Risiko kann man nicht eliminieren, sonst landet man zwangsläufig im größten aller Risiken, der Geldentwertung!

Wir stehen Ihnen, unseren Kunden, ob in „guten oder schlechten Tagen“ für Ihre Fragen, Ängste, Anregungen, Kritik, ob positiv oder negativ, zur Seite.

Jederzeit – versprochen!

Summa Summarum

 

USA

  • Der US Aktienmarkt schloss zum Ende der vergangenen Woche negativ (S&P: -0,3%). Telcos (+0,5%), Staples (0%) und Utilities (0%) waren die stärksten Sektoren während Energy (-1,1%), Industrials (-0,6%) und Financials (-0,4%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen 7% bzw. 9% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • US Präsident Obama hat in einer Rede an das American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) bekräftigt, dass „keine Optionen vom Tisch seien“, um den Stop des Iranischen Atomprogramms zu bewirken. Gleichzeitig forderte er Israel auf, den Ton zu einem möglichen Militärschlags zu entschärfen. Link Link
  • Mitt Romney hat laut einer Umfrage des WSJ im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur wieder an Boden gewonnen. Trotzdem wird für die morgigen Super-Tuesday Wahlen insbesondere im wichtigen Ohio ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Romney und Santorum erwartet. Link Link
  • Die US Unternehmensbesteuerung ist im letzten Quartal auf den niedrigsten Stand seit 10 Jahren zurückgefallen. Dies lag vor allem an dem hohen Anteil des Umsatzes außerhalb der USA. Link
  • Ausländische Investoren haben seit Mai 2009 Ihren Anteil an US Treasury Holdings um $1,84Bio auf $5Bio erhöht. Damit halten sie aktuell einen Rekordanteil von 60,5% der ausstehenden US Treasuries. Link
  • Hedge Funds haben ihre bullishen Wetten auf den Natural Gas Preis am stärksten seit sieben Wochen zurückgefahren. Link
  • Citigroup wird seinen Chairman Richard Parsons nach 16 Jahren im Gremium durch Michael O’Neill auf der Aktionärsversammlung im April ersetzen. Link
  • Enbridge muss eine Pipeline in Illinois nach einem Brand und Öl-Leck am Samstag schließen. Die Pipeline beliefert Raffinerien von BP und Citgo Petroleum im Großraum Chicago.
  • Heute werden um 16:00 Uhr der ISM Non-Manufacturing (Cons: 56,2) und die Factory Orders (Cons: -1,5%) veröffentlicht. Heute berichten keine wichtigen US Unternehmen.

ASIEN

  • Der asiatischen Aktienmärkte geben zu Wochenbeginn deutlich nach und reagieren auf gemäßigte Äußerungen zum Wirtschaftswachstum in China (7,5% in 2012) – (SHCOMP: -0,5%, NIKKEI: -0,8%, HSI: -1,3%). Link
  • Wladimir Putin hat gestern laut Wahlkommission in Moskau die russische Präsidentschaftswahl mit 63,78% im ersten Wahlgang gewonnen, nachdem etwa 98% der Stimmen ausgezählt wurden. Link
  • China plant in diesem Jahr laut einem Regierungssprecher die Militärausgaben auf $106,4Mrd zu erhöhen, dies entspricht einem Anstieg von 11,2%. Zusätzlich möchte man den Anstieg der Auto Manufacturing Kapazitäten stärker kontrollieren, um somit Anreize für Restrukturierungen und Akquisitionen zu liefern. Link Link
  • Japans Premier Noda hat angekündigt, dass eine Übereinkunft mit der Opposition möglich sei um die 5%-ige Umsatzsteuer zu verdoppeln. Link
  • Chinas Non-Manufacturing PMI ist mit 48,4 Punkten im Februar (vs. 52,9 im Januar) zum ersten Mal seit drei Monaten wieder gefallen. Die vier größten Banken Chinas haben gleichzeitig laut Angaben der ICBC die Kreditvergabe in den ersten zwei Monaten um $3,2Mrd erhöht. Link Link

EUROPA

  • Die Troika verwies im Entwurf zur griechischen Lage auf ein drittes Rettungspaket und einen weiteren externen Finanzierungsbedarf von circa €50Mrd bis 2020. Link Aktuell steigen die Sorgen um eine mangelnde Partizipation bei der freiwilligen Teilnahme an der Restrukturierung. Das Angebot für den Bondstausch im Rahmen des griechischen Schuldenschnitts läuft am kommenden Donnerstagabend aus. Link
  • Kanzlerin Merkel wird für die Verabschiedung des EU-Fiskalpaktes im Bundestag und im Bundesrat eine 2/3-Mehrheit benötigen, berichtet Reuters. Link Zudem soll eine Abstimmung zur ESM-Erhöhung auf €700Mrd angestrebt werden, schreibt die WamS. Dabei werden ESM und EFSF zusammengelegt. Link
  • Die britische Handelskammer fordert seitens der Regierung eine stärkere Unterstützung für Unternehmen und verweist auf zunehmenden wirtschaftlichen Gegenwind. Link
  • Moody´s hat das griechische Rating am späten Freitagabend auf das niedrigste Rating „C“ gestuft und auf einen Zahlungsausfall des Landes verwiesen. Link
  • Spaniens Premier Rajoy hatte am Freitag die Budgetziele für das laufende Jahr vorgestellt und auf ein Defizit von 5,8% in 2012 verwiesen. Damit läge das Land deutlich über den geforderten 4,4% der EU. Link
  • BP will Privat- und Geschäftsleute nach monatelangen Verhandlungen mit circa $8Mrd abfinden, teilte das Unternehmen mit. Darin seien die Ansprüche der US Regierung noch nicht enthalten. Link
  • Tesco plant nach WSJ-Angaben die Schaffung von 20.000 Jobs in Großbritannien über die nächsten 2 Jahre. Der Expansionsplan soll die nationale Stellung deutlich stärken. Link
  • Daimler erwägt eine Produktionserhöhung bei der neuen B-Klasse. „Die Nachfrage der B-Klasse liegt deutlich über den derzeit zur Verfügung stehenden Produktionskapazitäten. Ich bin deshalb schon mit dem Produktionsvorstand Wolfgang Bernhard im Gespräch, wie wir die Fertigungskapazität erhöhen können“, sagte Mercedes-Vertriebschef Schmidt der „Automobilwoche“. Link
  • Die Deutsche Post könnte Interesse an dem Kauf der Logistiksparte von Celesio haben, berichtet Bloomberg. Es seien €150-250Mio im Gespräch. Link
  • Audi rechnet nach seinem Verkaufsrekord in China 2011 erneut mit starken Zahlen und zieht eine Verdopplung des Händlernetzes in Betracht. Es könnten bis zu €3Mrd investiert werden. Link
  • Gagfah hat sich mit der Stadt Dresden auf einen Vergleich in Höhe von €40Mio geeinigt. Die ursprüngliche Forderung lag bei über €1Mrd.  Link
  • Kühne&Nagel berichtet FY Nettogewinn SFr606Mio inline mit den Erwartungen; der Umsatz liegt bei SFr19,6Mrd vs. Consensus SFr18,4Mrd; das erste Halbjahr in 2012 zeigt sich anfänglich schwach.
  • Heute kommt Frankreich mit €8,5Mrd Bills an den Markt (15Uhr). Zudem werden PMI Services Zahlen aus Italien (9.45), Frankreich (9.50), Deutschland (9.55), der Eurozone (10.00) sowie aus UK (10.30) veröffentlicht.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und eine erfolgreiche Woche!

Summa Summarum

Heute empfehle ich Ihnen einen Artikel, dessen Inhalt eine besondere Herausstellung verdient. Führen Sie sich diesen in aller Ruhe zu Gemüte:

Money supply explosion will lead to accelerating inflation

http://www.goldmoney.com/gold-research/alasdair-macleod/money-supply-explosion-will-lead-to-accelerating-inflation.html

USA

  • Nach gutem Start gaben US-Indizes nahezu alle zwischenzeitlichen Gewinne ab und schlossen marginal im Plus (S&P 500 +0,3%). Die hohen Volumina waren allein auf den Verfall zurückzuführen (+53% oberhalb des 10-Tagesdurchschnitts und +40% oberhalb des 30-Tagesdurchschnitts).
  • Grund für die schlechtere Stimmung im Tagesverlauf war die Fitch-Ankündigung, den Rating-Ausblick für Frankreich zu reduzieren und die Ratings von Belgien, Spanien, Slovenien, Italien, Irland und Zypern auf „negativ watch“ zu setzen (siehe auch Europa-Teil).
  • Nach Presseberichten (HB und Independent) plane Exxon für sieben Milliarden Pfund (800 Pence je Aktie; Schlusskurs Freitag 165,5 Pence) Keystone Petroelum zu kaufen. Die Firma hatte größere Ölvorkommen in der semi-autonomen kurdischen Region im Irak entdeckt.
  • Was WSJ berichtet, dass AT&T’s Gespräche bzgl. Asset Verkäufe wegen der T-Mobile USA Übernahme eingestellt wurden. Damit deutet immer mehr auf eine Abkehr von der Übernahme hin. Link
  • Das letzte US IPO in 2011, Zynga (ZNGA, gepreist bei $10), hat am ersten Handelstag anfängliche Gewinne nicht halten können und am Ende bei -5% geschlossen. Bis Mitte Januar ist der Neuemissionsmarkt in seiner traditionellen Winterpause.
  • In Credit– und FX-Märkten konnten keine wesentlichen Bewegungen beobachtet werden. Das Rohstoff-Segment war am Freitag zwar in der Breite leicht stärker, gibt heute Morgen jedoch weiter ab.
  • Im Wochenverlauf erwarten wir den US NAHB Housing Market Index, Chicago Fed und Durable Goods Orders.

ASIEN

  • Asiatische Märkte starten die Woche im Minus (Nikkei -1,26%, SHCOMP -0,55%, Hang Seng -1,54%). Der Shanghei Composite handelt nun an der 2200er Marke und testet die Levels aus dem März 2009, nachdem die Häuserpreise in der Hälfte der 70 größten Städte Chinas im November sanken. Link
  • China Daily berichtet, dass es ausländischen Investoren durch ein von der Regierung am Freitag eingeführtes Programm nun erlaubt ist, Offshore Yuan Depositen zu nutzen, um im Kapitalmarkt des Festlandes zu investieren. Die Deregulierungsmaßnahme soll die Popularität der Währung erhöhen und die Internationalisierung vorantreiben. Link
  • Die Währungsdaten der chinesischen Zentralbank signalisieren Kapitalabwanderung im November für den zweiten Monat in Folge, da Wetten auf eine Aufwertung des Yuans nachlassen, so Bloomberg. Link
  • Nach dem Tod des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-il, wurde das Militär Süd-Koreas in Alarmbereitschaft versetzt. Man habe jedoch bisher keine ungewöhnliche Aktivität nördlich der Grenze erkennen können, so die Financial Times. Link
  • Aus einem Bloomberg Businessweek Artikel geht hervor, dass die Mieten für Luxusimmobilien in Hong Kong im letzten Quartal zum ersten mal seit Mitte 2009 fielen und weitere 10% verlieren könnten, da Banken und Hedge Fonds aufgrund der globalen Rezession, ihr Engagement zurückfahren. Link

EUROPA

  • EZB Chef Mario Draghi hat in einem FT Interview erneut die Erwartungen der Investoren zu einem verstärkten Eingreifen der EZB durch den Ankauf weiterer Staatsanleihen gedämpft. Link
  • EZB Chef Draghi hat ebenfalls durch die Warnung zu den hohen Kosten bei einem Aufbrechen der Euro-Zone als erster Zentralbank-Chef diese Möglichkeit konkret angesprochen und hierdurch laut FT zu Verunsicherungen beigetragen. Link
  • Italiens Minister für Industrie Corrado Passera hat am Sonntag neue Sparpläne zur Erhöhung des wirtschaftlichen Wachstums angekündigt. Diese umfassen einen stärkeren Kampf gegen Steuerflucht, den Verkauf von Digital-TV Frequenzen und die weitere Liberalisierung von Teilen des Arbeitsmarktes. Link
  • Frankreichs Credit Outlook wurde von Fitch Ratings auf Grund der anhaltenden Schwierigkeiten des Findens einer „allumfassenden Lösung“ der Probleme der Euro-Zone herabgestuft. Zusätzlich wurden Spanien, Belgien, Slowenien, Irland und Zypern auf die „Rating Watch Negative“ Liste gesetzt. Link
  • UK Wirtschaftsminister Vince Cable hat am Sonntag bekannt gegeben, dass die britische Regierung die Ergebnisse des unabhängigen John Vickers Banking Reports vollständig umsetzen will. Link
  • UK Wirtschaftsminister Vince Cable hat ebenfalls erklärt es sei zu früh die Auswirkungen des britischen Vetos beim letzten EU-Gipfel auf den Real- und Finanzwirtschaft einzuschätzen. Link
  • Spaniens neuer Premierminister Rajoy wird diese Woche in sein Amt eingeführt werden und erste Erklärungen zu weiteren Sparmassnahmen abgeben. Link
  • Finanzminister Schäuble hat bekräftigt, dass Deutschland seine Zahlungen zum Europäischen Rettungsfonds 2012 leisten wird. Link
  • EADS Chef Louis Gallois hat bekräftigt mittelfristig eine Umsatzrendite von 10% zu realisieren und damit mit dem Konkurrenten Boeing auf Augenhöhe zu kommen. Link
  • Procter & Gamble hat einen konzernweiten und unbefristeten Einstellungsstopp verhängt. Das Unternehmen kann auf Grund seines verhältnismässig kleinen Emerging Markets Geschäfts weniger stark vom Wachstum dieser Länder profitieren als die Konkurrenz. Link
  • RBS hat McKinsey angeheuert um seine Investment Bank umzustrukturieren. Führungskräfte von RBS haben laut Bloomberg Pläne eingereicht die das Balance Sheet der Investment Bank von 450 Mrd GBP auf 200 Mrd GBP reduzieren könnten. Link
  • Iberia hat aufgrund eines Streiks knapp ein drittel ihrer gesamt geplanten Flüge gestrichen. Link
  • Heute platziert Frankreich um 15:00 Uhr mehrere Bonds in einem Volumen von insgesamt 7 Mrd EUR. Die Euro Finanzminister werden um 15:30 Uhr in einem Conference Call das zusätzliche 200 Mrd EUR Funding für den IMF diskutieren. Link

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die finale Woche und einen schönen Tag!

Zwischendurch!

Die Kapitalflucht aus den finanzschwachen Euroländern hat sich beschleunigt. So ziehen immer mehr Sparer und ausländische Banken ihr Geld aus Italien ab und bringen es in Sicherheit – z.B. nach Deutschland

Wie die FAZ schreibt, hat sich die Kapitalflucht aus finanzschwachen Euroländern beschleunigt. Insbesondere private Kreditgeber der italienischen Banken, z. B. Sparer und ausländische Banken, fürchten um ihr Geld und bringen es unter anderem nach Deutschland in Sicherheit. In der Folge sind die Banken der finanzschwachen Länder noch stärker auf die Finanzierung durch die Zentralbank angewiesen. Das ginge eindeutig aus Daten der Bundesbank und z.B. der Banca d’Italia hervor.

Die Kapitalflucht macht sich in Forderungen und Verbindlichkeiten des Zahlungsverkehrssystems Target bemerkbar. Von Ende Juli bis Ende September sind diese Forderungen der Bundesbank gegenüber dem Euro-System von 343 auf 449 Milliarden Euro gestiegen.

Im gleichen Zeitraum haben sich die Target-Verbindlichkeiten der Banca d’Italia um mehr als 80 Milliarden Euro erhöht, allein im September stiegen sie von 57 auf 103 Milliarden Euro. Die italienischen Banken griffen verstärkt auf Ausleihungen direkt bei der Banca d’Italia zurück, um die Kapitalabflüsse zu finanzieren. Die langfristigen Ausleihungen der italienischen Notenbank an die italienischen Banken stiegen im August um rund 20 Milliarden Euro.

Die Target-Verbindlichkeiten beziehungsweise im Fall der Bundesbank Target-Forderungen entstehen unter anderem, wenn Geld von den Banken eines Landes abgezogen und in ein anderes Euroland überwiesen wird. In normalen Zeiten werden solche Abflüsse finanziert durch zusätzliche private Kredite des empfangenden Bankensystems an die Banken, die Abflüsse verzeichnen.

Die Target-Forderungen der Bundesbank vor 2007 waren kaum der Rede wert. Seitdem sich die Banken jedoch untereinander misstrauen, besonders gegenüber solchen aus finanzschwachen Euroländern, trocknet der private Kredit aus. Die Banken, denen misstraut wird, weichen auf Kredite der Zentralbanken des Euro-Systems aus und das Euro-System baut so Verbindlichkeiten gegenüber den nationalen Notenbanken auf, in die das Kapital abfließt. Sollte es in dieser Kette zu Zahlungsausfällen kommen, würden die trotz der Besicherung mit Wertpapieren zu erwartenden Verluste gemäß den Kapitalanteilen an der EZB auf alle Notenbanken des Euro-Systems umgelegt. Die Bundesbank trägt die Risiken für die 449 Milliarden Euro an Target-Forderungen also nicht allein, aber auf sie würde ein großer Teil der Verluste entfallen.

Zur Erklärung: Wenn Luigi von seiner Bank in Italien 1 Million Euro auf seine Bank nach Berlin überweist, erscheint zwar die Million als Soll auf seinem Kontoauszug in Italien und als Haben auf seinem Kontoauszug in Berlin, Geld ist jedoch keines geflossen. Anstelle dessen sind Verbindlichkeiten der italienischen Bank in Forderungen der deutschen Bank geflossen. Dies kann Luigi zwar egal sein, jedoch nicht unserer Europäischen Zentralbank (EZB). Sollten die Forderungen der EZB gegenüber der Italienischen Zentralbank eines Tages platzen, hat der deutsche Steuerzahler über seinen Haftungsanteil an der EZB Luigis Luxusappartement, das er von dem Geld in Berlin gekauft hat, zu mehr als 25% bezahlt.

Dafür kann Luigi nichts!

Das gleiche gilt für Griechenland

Auch in Griechenland räumen die Sparer ihre Konten leer und hat der Bankenrun längst begonnen: Aus schierer Geldnot und Angst vor einer Rückkehr der Drachme ziehen die Bürger ihr Geld ab. Nun droht den Instituten das Geld auszugehen – mit dramatischen Folgen. Viele Griechen blitzen bereits bei den Banken ab, wenn sie größere Beträge abheben wollen. Die Institute kämpfen um jeden Euro. Für Termineinlagen zahlen manche Athener Banken fünf Prozent Zinsen und mehr. So versuchen sie, einen Aderlass zu stoppen, der ihre Existenz bedroht. Der von vielen schon lange befürchtete plötzliche Ansturm auf die griechischen Banken ist abzulesen in den Statistiken der griechischen Zentralbank. Danach sind Einlagen der Geschäftsbanken seit Ende 2009 von 237,5 Milliarden Euro auf 183,2 Milliarden Ende September 2011 zusammengeschmolzen – ein Rückgang von 54,3 Milliarden oder 23 Prozent. Die Hälfte davon floss seit Januar 2011 ab. Allein im September gingen die Einlagen um 5,46 Milliarden zurück. Noch nie seit Beginn der Schuldenkrise ist in einem einzigen Monat so viel Geld abgeflossen. Neuere Zahlen hat die Zentralbank noch nicht veröffentlicht. Aber nach Angaben aus Bankenkreisen hat sich der Schwund im Oktober und Anfang November sogar noch beschleunigt. (Quelle: Handelsblatt)

Das Geld fließt auch zum großen Teil in unser Land und wird in Immobilien ausgesuchter Hauptstädte wie Berlin, München und Frankfurt investiert. Die Immobilienpreise in diesen Städten und deren Einzugsgebiete steigen und steigen. Ob dies auf Dauer ein werthaltiges Investment ist, läßt Zweifel aufkommen. Auch in Immobilien können Assetblasen entstehen.

Unserer Ansicht nach sollten Investoren und Sparer auch Investments in werthaltige Aktien, sogenannte Valueaktien, nicht außer Acht lassen. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse liegen bei diesen Aktien, im Gegensatz zu Growthaktien, auf einem historischen Tief. Sollte die Geldmenge, die in die System gepumpt wird ankommen, ist durchaus mit dem Anspringen einer hohen Inflation zu rechnen. Das wäre der Supergau für alle in Geldwertanlagen geparkten, vermeintlich sicheren Anlagen wie Festgeld, Tagesgeld und Rentenanlagen. Es wird sich dann wieder einmal zeigen, daß der brave „Sparer“ die Hauptlast an der Schuldentilgung zu tragen hat.