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Summa Summarum

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QE3…………………QE ∞

Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Economist Rudiger Dornbush once observed: “The crisis takes a much longer time coming than you think, and then it happens much faster than you would have thought.”

 

MEGA-PLEITE IN SPANIEN

Immobilienenfirma Reyal droht Insolvenz

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,884317,00.html

Immobilienkonzern Reyal Urbis: Spanische Megapleite würde auch Deutschland treffen

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/reyal-urbis-insolvenz-zeigt-notlage-des-immobilienmarkts-in-spanien-a-884362.html#ref=rss

Krieg der Währungen

Goldman Sachs Has The Perfect Response For Anyone Who Talks About ‚Currency Wars‘

Read more: http://www.businessinsider.com/goldman-there-is-no-currency-war-2013-2#ixzz2LLy29o3u

Draghi verteidigt seinen Kurs,Berlusconi droht mit der Lira

 

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Berlusconi-droht-mit-der-Lira-article10153806.html

Morningstar: Geldprofis erwarten Rückkehr der Krise

http://www.fondsprofessionell.de/news/aktuelle-news/nid/morningstar-geldprofis-erwarten-rueckkehr-der-krise/gid/1008256/ref/2/

Wie geht es nun weiter mit dem Goldpreis?

http://www.fondsprofessionell.de/news/aktuelle-news/nid/gold-wie-geht-es-weiter/gid/1008258/ref/2/

Fundstücke aus dem www.

zerohedge ‏: Goldman ‚Explains‘ The ‚Market‘: „Best Not To Look A Gift-Horse In The Mouth“
Daniel D. Eckert ‏: The options market is signaling the threat of a euro breakup is disappearing:The price of insurance against wild euro swings at a 5-year low
Daniel D. Eckert ‏: US national debt hits 16.5 trillion. US-Staatsverschuldung erreicht 16,5 Billionen, ca. 106% des BIP
Gut, dass es Beratung gibt: Studie: Worauf Deutsche beim Fondskauf achten

AXA Investment Managers hat in einer aktuellen Studie untersucht, worauf Deutsche beim Fondskauf insbesondere achten.

http://www.fondsprofessionell.de/news/aktuelle-news/nid/studie-worauf-deutsche-beim-fondskauf-achten/gid/1008262/ref/2/

 

BETRUGSVERDACHT

Großrazzia gegen S&K-Gruppe – mehr als 1000 Ermittler im Einsatz

http://www.manager-magazin.de/finanzen/immobilien/0,2828,884233,00.html

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Summa Summarum

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QE3…………………QE ∞

Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Economist Rudiger Dornbush once observed: “The crisis takes a much longer time coming than you think, and then it happens much faster than you would have thought.”

«Die nächste Finanzkrise kommt bestimmt»

http://www.fuw.ch/article/die-nachste-finanzkrise-kommt-bestimmt/

Chart Of The Day: Spanish Debt

http://www.zerohedge.com/news/2013-02-18/chart-day-spanish-debt

Volkswirt Polleit: Niedrige Zinsen schaffen neue Probleme

 

http://www.fondsprofessionell.de/news/aktuelle-news/nid/volkswirt-polleit-niedrige-zinsen-schaffen-neue-probleme/gid/1008231/ref/2/

BUNDESBANK

Immobilienboom erfasst den Speckgürtel

Von Martin Hintze

http://www.manager-magazin.de/finanzen/immobilien/0,2828,884087,00.html

SCHIFFFAHRTSKRISE

Bundesbank warnt vor Folgen

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/schifffahrtskrise-bundesbank-warnt-vor-folgen/7802182.html

The G20 Basically Gave The Green-Light For Massive Yen Devaluation

Read more: http://brucekrasting.com/g-20-green-lights-another-big-move-in-the-yen/#ixzz2LFL9sapS

Fundstücke aus dem www.

Daniel D. Eckert ‏: Gold-ETFs haben seit Jahresbeginn Abflüsse auf knapp 30 Tonnen zu verzeichnen. Im 4.Quartal 2012 gab es einen Zuwachs von 87 Tonnen (CBK)
PIMCO ‏: BILL GROSS: Capitalism depends on MORE: more consumers, more credit etc. Demography and leverage are current and future roadblocks.
Daniel D. Eckert ‏: Vor 100 Jahren war es normal, dass Banken 20-30% Eigenkapital hatten. Bei Lehman 2008 waren es 3%.

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Summa Summarum

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QE3…………………QE ∞

Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Economist Rudiger Dornbush once observed: “The crisis takes a much longer time coming than you think, and then it happens much faster than you would have thought.”

Watch the Dollar: It Could Trigger the Next Crisis

http://www.cnbc.com/id/100433591

Fundstücke aus dem www.

fiatcurrency ‏: DIng Dong -> *FITCH WOULD CUT U.S. RATING IF NO CREDIBLE CONSOL. PROG. IN ’13
fiatcurrency ‏: *FITCH: WILL REVIEW U.K. RATING AFTER SPRING BUDGET
fiatcurrency ‏: RT @minefornothing: Morgan Stanley fair EURUSD value: $1.53 for Germany, $1.26 for Spain, $1.19 for Italy and, $1.07 for Greece.
zerohedge ‏: EU official says things are going well on Greece. Sure are – at this rate only 2 more years until youth unemployment hits 100%
Tracey McKay ‏: SA lost 68000 jobs between Oct and Dec 2012
zerohedge ‏: Fed holds 41% of the 30y Treasury bonds issued since 2009
zerohedge ‏: In Feb 2013, Fed will buy 75% of new 30y Treasury supply

NEUE BETEILIGUNGSOFFERTEN

Fondshäuser tricksen bei der Regulierung

Von Richard Haimann

http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,881518,00.html

USA
  • Der US Aktienmarkt konnte zum Handelsende einen seine Verluste ausgleichen und schloss in der Nähe seines Tageshöchststandes (S&P: +0,1%). Telcos (+0,3%), Utilities (+0,2%) und Discretionaries (+0,2%) waren die stärksten Sektoren, während Tech (-0,2%), Healthcare (-0,1%) und Industrials (0%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 2% unter bzw. 3% über dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Commodity Hedge Funds haben nach der schwachen Performance von durchschnittlich -3,7% in 2012 etwa 20% ihrer Assets verloren. FT – 6.2.13
  • Die USA haben eine Beschwerde bei der WTO bezüglich protektionistischen Maßnahmen Indiens zur Förderung seiner Solarindustrie eingereicht. FT – 6.2.13
  • VISA (V US) fällt nachbörslich 1,3% trotz besserer EPS von $1,93 (Cons.: $1,84) und starken Umsätzen von $2,85Mrd (Cons.: $2,82Mrd). Zusätzlich würde die Guidance sowohl auf Umsatz-, Gewinn- als auch Margen Basis bestätigt. 
  • News Corp (NWSA US) wird vorerst seinen 39,1% Anteil an BSkyB behalten, trotzdem stehe langfristig laut COO Carey die Entscheidung an ob man die Mehrheit an dem Unternehmen gewinnen möchte oder seinen Anteil gänzlich verkaufen möchte. FT – 6.2.13
  • Boeing (BA US) hat vorgeschlagen übergangsweise einige Änderungen an den Batterien für seinen neuen 787 Dreamliner vorzunehmen um wieder die Starterlaubnis für seine Flugzeuge zu erhalten. WSJ – 6.2.13
  • American Airlines (AMR1 US) und US Airways befinden sich in der letzten Phase der Gespräche zu einer Fusion der beiden Unternehmen aus welcher die weltweit größte Airline resultieren würde. WSJ – 6.2.13
  • Green Mountain (GMCR US) fällt nachbörslich 7% nachdem mit schwacher Sales Guidance für dieses Quartal von $1,01-$1,04Mrd (Cons.: $1,06Mrd). BBG – 7.2.13
  • Heute werden um 14:30 Uhr die Initial Jobless Claims (Cons.: 360k) veröffentlicht. Zudem berichten heute folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich Noble Energy ($1,13), Exelon ($0,65), Philip Morris ($1,22), Cognizant Tech ($0,91), Sprint Nextel (-$0,45) sowie nachbörslich Kraft Foods ($0,50).
ASIEN
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln heute insgesamt schwächer (NIKKEI: -0,9%, HSI: -0,2%, SHCOMP: -0,4%).
  • Japans Machinery Orders sind im Dezember mit 2,8%mom (Cons.: +0,7%) stärker als erwartet und den dritten Monat in folge gestiegen. 
  • Australiens Beschäftigtenzahlen sind im Januar mit 10,4k (Cons.: 6,8k) stärker als erwartet angestiegen. Der Full-/Part-time Split lag jedoch bei -10k/+20k. 
  • Chinas Zentralbank PBOC hat Bedenken zu den zunehmenden Inflationsrisiken bedingt durch die verstärkten Easing Aktivitäten der USA und Japans geäußert. BBG – 7.2.13
  • China hat gleichzeitig ein Rekordlevel in Höhe von $138Mrd an Liquidität durch Repos in dieser Woche in den Markt initiiert. BBG – 6.2.13
EUROPA
  • Der heute beginnende EU-Gipfel in Brüssel soll Klarheit bezüglich der langfristigen Finanzierung der EU von 2014 bis 2020 bringen. Deutschland sei bereit, mehr finanzielle Solidarität zu leisten, heißt es aus Regierungskreisen. RTRS – 7.2.13
  • Die Bundesregierung hat ihr Trennbankengesetz zur Abschottung von Spareinlagen gegen Spekulationsgeschäfte auf den Weg gebracht. Von dem verabschiedeten Gesetzentwurf sind voraussichtlich 10-12 deutsche Geldhäuser betroffen.RTRS – 6.2.13
  • Nokia hängt mit den Lieferungen des neuen Lumia Gerätes nach China hinterher und könnte damit Marktanteile während des Neujahrsfests verlieren. Nach Angaben von China Mobile seien von den bestellten 90.000 Geräten lediglich ein Drittel geliefert worden. BBG – 7.2.13
  • Die Deutsche Bank beurlaubt im Zinsskandal erstmals auch Händler in Deutschland. Insgesamt seien fünf Mitarbeiter aus dem Geldmarktteam in dieser Woche suspendiert worden. „Grund war ein mögliches Fehlverhalten dieser Händler.“RTRS – 6.2.13
  • Hochtiefs Europa-Geschäft droht eine mögliche Zerschlagung. Der seit kurzem amtierende und vom spanischen Großaktionär entsandte Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes denke an den Verkauf von Bereichen mit 6.200 Mitarbeitern. CASH – 7.2.13
  • Credit Suisse berichtet 4Q Nettogewinn von SFr397Mio vs. SFr648Mio; die Dividende für 2012 liegt wie erwartet bei SFr0,75/Aktie; Neugelder SFr2,9Mrd vs. SFr5Mrd; man sehe einen guten Start in 2013.
  • HeidelbergCement mit 4Q Zahlen: operativer Gewinn €455Mio vs. €408Mio; Umsätze €3,5Mrd vs. €3,4Mrd; das Sparziel für 3 Jahre wurde von €600Mio auf €1Mrd angehoben.
  • Sanofi berichtet 4Q Umsätze bei €8,5Mrd vs. €8,4Mrd; EPS €1,19 vs. €1,17; die Umsätze in Verkäufe sollen bis 2015 unter 20% ausmachen; größere Deals werden nicht ausgeschlossen.
  • Statoil mit 4Q Zahlen: adjustierter Nettogewinn Nkr15,1Mrd vs. Nkr11,7Mrd; Dividende wie erwartet bei Nkr6,75; FY Output sei wie erwartet um 8% gestiegen; die langfristigen Ziele wurden bestätigt.
  • Swisscom verbucht einen 4Q Nettogewinn von SFr376Mio vs. SFr338Mio; die Dividende soll bei Zielerreichung SFr22 betragen.
  • Heute werden Zahlen zur Industrieproduktion aus Spanien (9Uhr), Uk (10.30Uhr) sowie Deutschland (12Uhr) veröffentlicht. BoE (13Uhr) und EZB (13.45Uhr) geben ihre Zins-Entscheidungen bekannt, die EZB Pressekonferenz beginnt um 14.30Uhr. Spanien (10:30Uhr; 2015/18/29) und Frankreich (10.50Uhr; 2020/22/27) kommen mit Bonds an den Markt.
Die Vergleichszahlen für Unternehmensergebnisse sind Bloomberg Consensus.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Summa Summarum

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QE3…………………QE ∞

Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Economist Rudiger Dornbush once observed: “The crisis takes a much longer time coming than you think, and then it happens much faster than you would have thought.”

The euro crisis

Even the good news is bad news

http://www.economist.com/blogs/freeexchange/2013/02/euro-crisis-0

Keine Krise ohne Opfer

http://www.wiwo.de/politik/europa/europa-keine-krise-ohne-opfer/7737454.html

Was ist die Maßeinheit zwischen zwei Fettnäpfchen in Europa? 1EURO!

Fundstücke aus dem www.

zerohedge ‏: Hollande Says Exchange-Rate Policy Isn’t for ECB Alone. It’s for French socialists too then apparently?
zerohedge ‏: Rajoy Says ‘It’s All Untrue, Except Some of It’: El Pais
zerohedge ‏: Goldman’s Cohn says Europe’s policy makers don’t have a plan for generating economic growth in the region’s southern nations
fiatcurrency ‏: Stocks Could Collapse 50% on ‘Failed Thinking,’ Janjuah Nomura`s global head of tactical asset allocation says
zerohedge ‏: CBO’s 2013 budget deficit forecast a year ago? $585. Now: $845 billion
zerohedge ‏: CBO forecasts $845bn deficit in 2013, over $1 trillion deficit in 2024 and forever after
Murray Rothbard ‏: During Britain’s „brain drain,“ not a single politician left the country
Max Keiser ‏: Gold in backwardation? Average premiums on 1oz gold American Eagles and Maple Leaf coins are beginning to push above 5.5%.
David Morgan ‏: China’s gold imports from Hong Kong double to new record
http://www.resourceinvestor.com/2013/02/05/chinas-gold-imports-from-hong-kong-double-to-new-r?eNL=5111718d150ba0df17000283&utm_source=DailyENL&utm_medium=eNL&utm_campaign=RI_eNL&_LID=36944633

Privatbanken: Die Verlierer der Hyper-Finanz

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/privatbanken-die-verlierer-der-hyper-finanz#.UREAk-ZAgTY.twitter

BofA: Rising Rates Could Create A Disorderly Bond Market Selloff That’s Different Than We’ve Ever Seen

Read more: http://www.businessinsider.com/bofa-describes-disorderly-credit-selloff-2013-2#ixzz2K1uVHxE9

Inside Wall StreetS&P empört sich

Von Lars Halter, New York

http://www.n-tv.de/wirtschaft/kolumnen/S-P-empoert-sich-article10076326.html

Jim O’Neill retires from Goldman Sachs

By Dan McCrum in New York

http://www.ft.com/intl/cms/s/0/0f83d28c-6fc4-11e2-8785-00144feab49a.html#axzz2K3NxbZSP

…..darüber hat er letzten Dienstag aber nichts verlauten lassen!

Anklage: Bank-Azubi betrügt Kunden um Hunderttausende Euro

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/anklage-bank-azubi-klaute-geld-von-konten-von-kunden-a-881643.html

……….früh übt sich!

USA
  • Der US Aktienmarkt konnte sich gestern wieder über den Tag hinweg leicht erholen (S&P: +1,0%). Tech (+1,4%), Healthcare (+1,2%) und Financials (+1,1%) waren die stärksten Sektoren, während Utilities (+0,2%), Telcos (+0,2%) und Materials (+0,5%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 4% bzw. 7% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • US Präsident Obama schlug den Abgeordneten am Dienstag in Washington vor, zunächst ein moderates Haushaltsgesetz zu verabschieden. Mit einem kleinen Paket sollen die Folgen der ansonsten automatisch greifenden Kürzungen abgemildert werden und eine dauerhafte Lösung des Budgetkonflikts ermöglicht werden. RTRS – 6.2.12
  • Pensions Fonds und andere institutionelle Investoren bauen laut WSJ ihre an Rohstoffe geknüpften Investitionen schrittweise ab, da sie sich nur unzureichend als Inflationsschutz ausgezeichnet haben. WSJ – 5.2.13
  • Walt Disney (DIS US) steigt nachbörslich 2,7%  mit leicht besseren EPS von $0,79 (Cons.: 0,77) getrieben von höheren Cable Network Margen und insgesamt besserem Umsatzwachstum. Der Aktienrückkauf lag mit $1,04Mrd über unseren Schätzungen von $800Mio. GS – 5.2.13
  • Zynga (ZNGA US) steigt nachbörslich 6,6% mit überraschend positiven EPS von $0,01 (Cons.: -0,02) hauptsächlich getrieben von besseren Umsätzen von $311Mio (Cons.: 250Mio). BBG – 6.2.12
  • Expedia (EXPE US) steigt nachbörslich 5% trotz leicht schwächerer EPS von $0,63 (Cons.: $0,65). Die Bruttomarge lag mit knapp 77% leicht über den Erwartungen.
  • Aflac (AFL US)  fällt nachbörslich 2% mit in-line EPS von $1,48 und zeigt den weiter anhaltend schwachen Trend, getrieben von schwächeren Umsätzen in Japan und einer sinkenden Marge, auf.
  • Liberty Global (LBTYA US) hat die Übernahme von Virgin Media zu einem Preis von $23,3Mrd bekannt gegeben. FT – 6.2.13
  • Hewlett-Packard (HPQ US) steigt nachbörslich 2,6% nachdem das Unternehmen bekannt gab sein erstes Chromebook aktiv über Google zu vertreiben. BBG – 5.2.12
  • Heute werden um 13 Uhr die MBA Mortgage Applications veröffentlicht. Zusätzlich berichten heute folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich Cummins ($1,75), CVS Caremark ($1,10), Marathon Oil ($0,67), Time Warner ($1,10), Ralph Lauren ($2,20) und nachbörslich News Corp ($0,43), Prudential ($1,74) und Visa ($1,79).
 
ASIEN
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln insgesamt stärker, angeführt von Japan nach einer Erhöhung der Guidance von Toyota (NIKKEI: +3,8%, HSI: 0,7%, SHCOMP: +0,2%).
  • Australiens Retail Sales sind im Dezember mit -0,3%mom deutlich schwächer als erwartet (Cons.: +0,3%mom) ausgefallen. Teilweise war der Miss durch Revisions in den vorherigen Datenpunkten getrieben.
  • Die Bank of Japan hat laut japanischem Vize-Finanzminister Yamaguchi die richtigen Instrumente eingeführt um den derzeitigen geldpolitischen Herausforderungen gerecht zu werden. BBG – 6.2.13
  • Chinas Regierung hat einem Gesetzentwurf zur stärkeren Umverteilung der Vermögen und somit zur Bekämpfung der zunehmenden Einkommensungleichheit zugestimmt. BBG – 6.2.13
 
EUROPA
  • Fitch hat den Ausblick für die Kreditwürdigkeit der Niederlande auf „negativ“ gesenkt. Das Rating wurde bei „AAA“ belassen. Die Agentur begründete ihren Schritt damit, dass die Probleme auf dem Immobilienmarkt und dem Bankensektor die niederländische Wirtschaft belasten. HB – 5.2.13
  • UK Minister Cable hat gestern eine zeitnahe Privatisierung der RBS gefordert. Als Möglichkeit nannte er die freie Vergabe von Aktien an die Öffentlichkeit. FT – 6.2.13
  • Frankreichs Präsident Hollande hat gestern in Anbetracht der Euro-Schwankungen eine stärkere Regulierung der Währung zur Diskussion gestellt. FT – 5.2.13
  • Total hat exklusive Verhandlungen mit dem italienischen Gaskonzern Snam, der EdF sowie einem Investmentzweig der singapurischen Regierung über den Erwerb des Erdgasnetzwerks TIGF im Südwesten Frankreichs begonnen. Als Erlös werden €2,4Mrd in Aussicht gestellt. HB – 5.2.13
  • Volvo berichtet 4Q Umsätze bei Skr72Mrd vs. Skr75Mrd; operativer Gewinn Skr1,1Mrd vs. Skr2,5Mrd; das erste Quartal werde schwierig bleiben; US Kunden seien weiterhin vorsichtig; Südamerika sei in 4Q stark gewesen; Europa zeige leichte Verbesserungen.
  • ArcelorMittal mit 4Q Umsätzen i.H.v. $19,3Mrd vs. $19,2Mrd; Ebitda $1,32Mrd vs. $1,25Mrd; das Ebitda in 2013 soll über dem Vorjahresniveau liegen; Margen sollen sich leicht erholen; der Dividendenvorschlag von $0,2/Aktie wurde bestätigt.
  • Syngenta berichtet FY Umsätze bei $14,2Mrd inline mit den Erwartungen; Nettogewinn $1,9Mrd vs. $1,8Mrd; es werde weiterhin Stärke in Nord- sowie Lateinamerika erwartet; 2012 Dividende liegt bei SFr9,5 vs. SFr8,6.
  • Svenska Handelsbanken verbucht 4Q Nettogewinn von Skr4,5Mrd leicht über den Schätzungen; CT1 Ratio Ende 2012 lag bei 18,4%.
  • Nokian Renkaat mit 4Q Zahlen: Umsätze €446Mio vs. €478Mio; Nettogewinn €88Mio vs. €93Mio.
  • GEA verbucht 2012 Umsätze i.H.v. €5,7Mrd leicht unter den Erwartungen; Dividende €0,55/Aktie vs. €0,6/Aktie; für 2013 werde moderates Umsatzwachstum erwartet.
  • Heute werden deutsche Factory Orders veröffentlicht (12Uhr).
Die Vergleichszahlen für Unternehmensergebnisse sind Bloomberg Consensus

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Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Economist Rudiger Dornbush once observed: “The crisis takes a much longer time coming than you think, and then it happens much faster than you would have thought.”

Banken-Altlasten könnten Rettungsschirm zerreißen

http://www.welt.de/wirtschaft/article113351136/Banken-Altlasten-koennten-Rettungsschirm-zerreissen.html?wtmc=social

The Italian Market Is Getting Hammered And Yields Are Jumping In Spain

Read more: http://www.businessinsider.com/the-italian-market-is-getting-hammered-and-yields-are-jumping-in-spain-2013-2#ixzz2JvVRwDX6

Treasurys rise as Europe concerns return

http://www.marketwatch.com/story/treasurys-rise-as-europe-concerns-return-2013-02-04?siteid=rss&rss=1

 

Arbeitslosenzahl in Spanien stark gestiegen

Jugendarbeitslosigkeit steigt auf über 60%

http://nachrichten.finanztreff.de/news_news.htn?sektion=topthemen&id=8843251

End to the Currency Wars: Apocalypse or Redemption

„Devaluing a currency,“ one senior Federal Reserve official once told me, „is like peeing in bed. It feels good at first, but pretty soon it becomes a real mess.“

http://online.wsj.com/article/SB10001424127887324761004578283684195892250.html

INTERVIEW MIT CHRISTOPH BRUNS„In Krisenzeiten schlafe ich am besten“

http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/interview-mit-christoph-bruns-in-krisenzeiten-schlafe-ich-am-besten/7730234.html

The Wall Street Journal

Unser Bericht: http://on.wsj.com/11ILFWI

Aus der Sicht von JPM

Die Währungsmärkte werden aktuell durch zwei Themen beeinflusst. Auf der einen Seite hat die unorthodoxe Geldpolitik der Zentralbanken, mit der versucht wird, das Wachstum zu stimulieren, nicht nur die Anleihenrenditen nach unten gedrückt, sondern auch die Währungen geschwächt, da größere Geldmengen automatisch den Wert gegenüber anderen Währungen sinken lässt. So ist beispielsweise die weitere Runde der quantitativen Lockerung in Japan und das Anheben des Inflationsziels auf 2% verantwortlich für die aktuelle Schwäche des Yen. Auf der anderen Seite verlassen Anleger die als sicher geltenden, niedrig verzinsten Währungen und investieren verstärkt in Währungen mit höheren Leitzinsen. Dies ist Teil eines breiteren Trends, dass Anleger wieder bereit sind mehr Risiko zu nehmen. Dies sieht man an der relativen Stärke des Euros, denn Anleger investieren wieder ein Euroanlagen und verlassen dafür Anlage in US-Dollar (USD), dem Schweizer Franken (CHF) und dem Britischen Pfund (GBP). Dennoch werden auch die Fundamentaldaten nicht völlig außer Acht gelassen, was den schwachen Jahresstart des Britischen Pfund erklärt.

Regionale Ungleichheiten und das Risiko von Bürgerkriegen

http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2013/02/regionale-ungleichheiten-und-das-risiko-von-buergerkriegen/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Fundstücke aus dem www.

Philosophers Faith is to believe what you do not see; the reward of this faith is to see what you believe. ~ Saint Augustine
zerohedge ‏: Deutsche Bank momentum monkey Alan Ruskin says EURUSD uptrend now at risk and to take profits. This after just 4 hours of trend reversal.
zerohedge ‏: EURCHF under 1.23
Daniel D. Eckert ‏: Bundesregierung droht verantwortungslosen Bankern mit Haft
Bernd Veith ‏@Tiefseher na endlich! Das Anstehen beim Essen kennen die ja schon aus dem Vapiano!
zerohedge ‏: Fed Researcher Says Long-Term Unemployment in U.S. Has Declined. And been replaced by foodstamps
USA
  • Der US Aktienmarkt handelte insgesamt negativ mit schwachen Vorgaben aus Europa und schloss auf dem Tagestiefststand (S&P: -1,2%). Telcos (-0,5%), Utilities (-0,7%) und Staples (-0,9%) waren die stärksten Sektoren, während Tech (-1,6%), Financials (-1,3%) und Discretionaries (-1,2%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 1% unter bzw. 2% über dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Das US Justizministerium plant Klage gegen S&P einzureichen, auf Grund der angeblich bewusst falsch ausgestellten Rating für MBS im Vorfeld der Finanzkrise. S&P bestreitet alle Vorwürfe, die Klage soll noch diese Woche eingereicht werden. NYT – 4.2.13 FT – 4.2.13
  • Präsident Obama könnte seinen Gesetzentwurf für das Budget 2014 etwas verzögern und möglicherweise erst im März zur Abstimmung in den Kongress senden. BBG – 5.2.13
  • Republikaner im House of Representatives denken über eine provisorische Lösung zur Finanzierung der Regierungsausgaben nach, welche die Regierungsausgaben mit zum Jahresende auf unter $1Bio senken könnte. BBG – 5.2.13
  • Yum! Brands (YUM US) fällt nachbörslich 5,4% trotz leicht besserer EPS von $,83 (Cons.: $0,82) aber mit schwacher China SSS Guidance von -25% für das erste Quartal. Die EPS Guidance für 2013 wurde auf „mid single digits“ gesenkt. GS – 4.2.13
  • Dell (DELL US) steht laut NYT kurz vor einer Einigung über einen Verkauf für $23Mrd an ein Buy-out Konsortium bestehend aus Michael Dell und Silver Lake. Der Deal könnte schon heute bekannt gegeben werden. NYT – 4.2.13
  • Liberty Global (LBTYA US) bereitet laut FT ein Übernahmeangebot für Virgin Media, den UK Cable Operator, vor und möchte damit verstärkt auf den UK Markt drängen. FT – 5.2.13
  • Heute wird um 16 Uhr der ISM Non-Manufacturing Index (Cons.: 55 Punkte) veröffentlicht. Zudem berichten heute folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich NYSE Euronext ($0,38), Emerson Electric ($0,62), Archer-Daniels-Midland ($0,58), Sirius XM Radio ($0,02), Kellog ($0,66), Allergan ($1,18) sowie nachbörslich Chipotle ($1,95), Expedia ($0,66), CME Group ($0,64), Walt Disney ($0,77) und Aflac ($1,48).
 
ASIEN
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln mit den schwachen Vorgaben aus Europa und den USA ebenfalls schwächer (NIKKEI: -1,9%, HSI: -1,8%, SHCOMP: +0,1%).
  • Chinas HSBC PMI steigt im Januar deutlich auf 54 Punkte von zuvor 51,7 Punkten an und zeigt damit den stärksten Anstieg seit vier Monaten. BBG – 5.2.13
  • Australiens Zentralbank RBA bleibt wie erwartet bei 3%, man sieht jedoch auf Grund der Inflationsschätzungen weiteren Spielraum für erneutes Easing.
  • Australiens Handelsbilanzdefizit hat sich wie erwartet im Dezember deutlich von A$2,8Mrd auf A$427Mio eingeengt. 
 
EUROPA
  • Die EZB wird nach FT Angaben die Zahl der Beschäftigten mehr als verdoppeln und circa 2000 weitere Mitarbeiter einstellen. Damit soll die Banken-Aufsicht ermöglicht werden. FT – 4.2.13
  • Zypern bittet Russland um die Streckung eines €2,5Mrd Kredites. Dieser soll dann in 2021 statt 2016 zurückgezahlt werden. SPGL – 4.2.13
  • EZB Chef Draghi soll in seiner früheren Funktion als Chef der italienischen Notenbank über Bedenken im Zusammenhang mit dem Kriseninstitut Monte dei Paschi informiert worden sein. RTRS – 4.2.13
  • BP könnte noch bis 2014 warten müssen, bevor es konkrete Entscheidungen bezüglich der Deepwater Horizon Katastrophe gibt. 4.2.13
  • UBS berichtet einen 4Q Nettoverlust von -SFr1,9Mrd vs. –SFr2,2Mrd; es sollen bis zu SFr5Mrd ausstehende Bonds zurückgekauft werden; die Dividende fällt mit SFr0,15 etwas höher aus.
  • Givaudan verbucht FY Umsätze bei SFr4,3Mrd leicht über den Erwartungen; Nettogewinn SFr411Mio vs. SFr388Mio; Dividende SFr36 vs. SFr25; die Guidance wurde bestätigt; FCF Marge soll bei 14-16% bis 2015 liegen.
  • Alfa Laval mit 4Q Umsätzen bei Skr8,1Mrd inline mit den Erwartungen; der Nettogewinn liegt bei Skr895Mio vs. Skr877Mio; es sollen bis zu 5% ausstehender Aktien zurückgekauft werden.
  • Heute werden Services PMIs aus Spanien (9.15), Italien (9.45), Frankreich (9.50), Deutschland (9.55) sowie der Eurozone (10.00) veröffentlicht.
Die Vergleichszahlen für Unternehmensergebnisse sind Bloomberg Consensus

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Summa Summarum

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QE3…………………QE ∞

Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Economist Rudiger Dornbush once observed: “The crisis takes a much longer time coming than you think, and then it happens much faster than you would have thought.”

Schuldenversteck ermöglicht Wachstum auf Pump

http://www.welt.de/wirtschaft/article113164420/Schuldenversteck-ermoeglicht-Wachstum-auf-Pump.html

Portugal will need second aid programme, says Fitch

http://www.telegraph.co.uk/finance/financialcrisis/9826472/Portugal-will-need-second-aid-programme-says-Fitch.html

Fundstücke aus dem www.

FrankStocker ‏: Rendite zehnjähriger Bundesanleihen steigt erstmals seit September 2012 wieder über 1,7 Prozent
zerohedge ‏: Deutsche: „With EURUSD at 1.346, Europe is on the edge of struggling to maintain competitiveness and some member countries are losing it
Sandra Navidi ‏: Thought experiment: How would all of NY change if everybody who is on antidepressants + similar drugs went off them overnight?
Bernd Veith ‏@SandraNavidi die NYSE würde crashen! The NYSE would crash!
Gerald Celente ‏: Italy imposes harsh taxes, austerity on public now bails another bank (Monte dei Paschi). Piss on the people! Another day in the Eurinezone.

Schleichende Enteignung deutscher Hausbesitzer

http://m.welt.de/article.do?id=finanzen/immobilien/article113155897/Schleichende-Enteignung-deutscher-Hausbesitzer&cid=Startseite

Prices of Chinese New Year delicacies shoot up, will increase further

 

http://www.straitstimes.com/breaking-news/singapore/story/prices-chinese-new-year-delicacies-shoot-20130128

Rand falls to new four-year low

http://www.iol.co.za/business/markets/currencies/rand-falls-to-new-four-year-low-1.1460002?utm_medium=%5B%27facebook%27%5D&utm_source=dlvr.it#.UQaznaW2xi0

Bitcoin’s Gains May Fuel Central Bank Concerns: Chart of the Day

http://www.bloomberg.com/news/2013-01-28/bitcoin-s-gains-may-fuel-central-bank-concerns-chart-of-the-day.html

USA
  • Der US Aktienmarkt handelte über den gestrigen Tag hinweg insgesamt schwächer (S&P: -0,2%). Tech (+0,3%), Telcos (+0,2%) und Staples (+0,1%) waren die stärksten Sektoren, während Materials (-1,0%), Discretionaries (-0,5%) und Financials (-0,5%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei in-line mit dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Die Federal Reserve hat die verschiedenen Szenarien für den neuen Stresstest veröffentlicht. Insgesamt mussten die sechs größten Banken ihre Portfolios gegenüber 30.000 verschiedene Risiko Faktoren testen. Ein Szenario umfasste die Verdopplung des Spreads auf deutsche Bundesanleihen und einen Rückgang des Ölpreises um 56%. FT – 29.1.13
  • Moody’s hat das Rating der sechs größten Kanadischen mit zunehmenden Bedenken zur Konsumentenverschuldung und zu den Immobilienpreisen gesenkt. FT – 28.1.13
  • Hugo Chavez hat sich das erste mal seit sieben Wochen wieder öffentlich geäußert. Auf einem Gipfel in Chile forderte er die verstärkte Einheit der südamerikanischen Länder. FT – 28.1.13
  • Yahoo! (YHOO US) steigt nachbörslich um 3,2% mit guten EPS von $0,32 (Cons.: $0,27) getrieben von besseren Umsätzen von $1,22Mrd (Cons.: $1,21Mrd) und einer Ausweitung der Marge auf 21,8% (Cons.: 20,8%). Das Management gab noch keine neue Guidance bekannt. 
  • VMware (VMW US) fällt nachbörslich um 14,6% trotz guter EPS von $0,81 (Cons.: $0,78) aber einer enttäuschenden Q1-2013 Guidance mit Umsätzen von $1,17-1,19Mrd (Cons.: $1,25Mrd), auch die Guidance für das Gesamtjahr lag mit $5,42Mrd unter den Erwartungen. EMC, die heute Zahlen berichten, fällt nach den VMware Zahlen auch um 3,6%. 
  • Seagate Technologies (STX US) fällt nachbörslich 4,8% trotz guter Umsätze von $3,67Mrd und solider EPS von $1,38 (Cons.: $1,29), aber einer schwachen Guidance für das erste Quartal mit Umsätzen von $3,25-3,45Mrd (Cons.: $3,48Mrd) und einer Marge am unteren Ende der Erwartungen. 
  • Heute wird um 16 Uhr der Consumer Confidence Index (Cons.: 64 Punkte) veröffentlicht. Zudem berichten heute folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich EMC ($0,52), International Paper ($0,65), Valero Energy ($1,20), Danaher ($0,86), Eli Lilly ($0,79), Ford ($0,25), Pf$0,44), NextEra Energy ($0,95), Illinois Tool Works ($0,91) sowie nachbörslich Amazon ($0,27).
 
ASIEN
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln insgesamt mit guten US Durable Goods Orders (NIKKEI: +0,4%, HSI: 0%, SHCOMP: +0,5%).
  • Australiens NAB Business Survey steigt insgesamt deutlich an. Die Business Conditions steigen um 2 Punkte auf -4 Punkte, der Business Confidence steigt sogar um 12 Punkte auf 3 Index Punkte. 
  • Indiens Zentralbank RBI hat wie erwartet die Leitzinsen um 25bps auf 7,75% gesenkt. WSJ – 29.1.13
  • Toyota verkaufte 2012 weltweit die Rekordzahl von 9,75 Millionen Fahrzeugen – die Opel-Mutter GM kam auf 9,3 Millionen, VW auf 9,1 Millionen. Die Konkurrenten gewannen zwar ebenfalls hinzu, allerdings in kleinerem Umfang. RTRS – 28.1.13
 
EUROPA
  • EZB Chef Draghi hat gestern den italienischen Finanzminister Grilli in Mailand getroffen. Es sei um die Rolle der italienischen Zentralbank bei den Problemen der Monte die Paschi di Siena gegangen. FT – 28.1.13
  • Griechenland hat nach 1,5 Jahren das Verbot von Aktien-Leerverkäufen weitgehend aufgehoben. Lediglich für Anteilsscheine von Banken gelte die Order zunächst bis zum 30. April weiter. RTRS – 28.1.13
  • Die Finanzaufsicht Bafin erhöht den Druck in der Affäre um manipulierte Zinssätze. Wie ein Sprecher am Montag bestätigte, setzt die Behörde bei mehreren deutschen Banken Sonderprüfungen ein. SPGL – 28.1.13
  • Philips berichtet 4Q Nettoverlust bei -€358Mio vs. -€280Mio; der Start in 2013 sei relativ langsam verlaufen; die Finanzziele werden bestätigt; das Umsatzwachstum soll in 2H wieder anziehen; die Multimedia Sparte wird für €150Mio an Funai verkauft.
  • Südzucker CEO Heer hat die laufenden Ziele für das Finanzjahr 2012/13 bestätigt. Zudem gäbe es aktuell kein größeres Akquisitionsprojekt. (Handelsblatt)
  • Software AG verbucht 2012 Umsätze i.H.v. €1,05Mrd marginal unter den Schätzungen; 4Q Umsätze €277Mio vs. €289Mio; 4Q Ebit €75Mio vs. €78Mio.
  • AMS mit 4Q Umsätzen bei €98Mio leicht unter Erwartungen; der Nettogewinn fällt mit €82Mio ebenfalls etwas schwächer aus.
  • Heute kommt Italien mit €8,5Mrd Bills an den Markt (11Uhr). Es werden keine wichtigen Makrozahlen veröffentlicht.
Die Vergleichszahlen für Unternehmensergebnisse sind Bloomberg Consensus
Ich befinde mich ab heute auf der Fondsprofessionell, so dass Summa Summarum für den Rest der Woche nur sehr eingeschränkt erscheinen wird!
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Zwischendurch!

Prof. Wilhelm Hankel

 

Interview mit Professor Wilhelm Hankel

 

Die Neue Luzerner Zeitung publizierte in der heutigen Ausgabe vom Dienstag, 8. Januar 2013, ein bemerkenswertes Interview mit dem deutschen Ökonomen und Euro-Kritiker der ersten Stunde, Prof. Dr. Wilhelm Hankel. Auf einer ganzen Seite an prominenter Stelle führt der Journalist Kari Kälin ein Interview, das es wahrlich in sich hat. Es ist eine Wohltat zu lesen, mit welch messerscharfem Sachverstand Wilhelm Hankel das Euro-Desaster analysiert und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt.

Interview Kari Kälin:

 

Wilhelm Hankel, wie ginge es Deutschland und den Euroländern heute ohne Euro?

 

Wilhelm Hankel: Glänzend. Deutschland stünde wirtschaftlich besser da als die Schweiz. Die meisten Euroländer befänden sich heute nicht in einer Krisensituation.

 

Weshalb?

 

Hankel: Wir hätten eine Reihe von Wechselkursbereinigungen und Währungsaufwertungen in Staaten wie Deutschland, Österreich oder den nördlichen Ländern erlebt. Wir hätten die Inflationsgefahr im Griff. Die südlichen Krisenstaaten befänden sich dank Abwertung der eigenen Währung auf dem Weg zur Genesung. Die griechische Drachme hätte an Wert verloren. Heute gilt die Unsinnsgleichung, dass ein Euro in Griechenland so viel Wert ist wie in Deutschland. Doch die Kaufkraft liegt in Griechenland gemäss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) um 40 Prozent tiefer als in Deutschland. Mein Fazit: Ohne Euro ginge es ganz Europa besser. Die Gemeinschaftswährung hat die heutige, katastrophale Lage heraufbeschworen.

 

Ist der Euro noch zu retten? Oder steht er am Abgrund?

 

Hankel: Wahnsinn kann man nur eine gewisse Zeit lang betreiben. Was die Schweizerische Nationalbank mit den Eurokäufen macht, betreibt die EU auf monströse Weise im Grossen. Während die Schweizerische Nationalbank «nur» den Wechselkurs stabilisieren will, «rettet» die EU auf noch monströsere Weise ganze Volkswirtschaften und hält sie künstlich auf einem Stand, den sie längst nicht mehr haben. Aus währungs- und finanzpolitischer Sicht sind Staaten wie Griechenland, Spanien, Portugal bankrott. Die Euroretter vollführen eine Bankrottverschleppungspolitik, die sich nicht auf alle Ewigkeit aufrechterhalten lässt. Sie ist nicht zu bezahlen. Die Summen, die im Spiel sind, sind viel zu gross. Die Gesamtverschuldung in der südlichen Eurozone beläuft sich auf rund 13 Billionen Euro. Das entspricht viermal der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands.

 

Sind die Sparprogramme, welche die Troika Griechenland aufzwingt, nicht zielführend?

 

Hankel: Nein. Hier wird ein Patient quasi ohne Betäubung operiert. Die Euroretter erwarten auch noch, dass die Menschen die Einbussen bei den Einkommen, Renten und Sozialleistungen klaglos hinnehmen. Man kann aber gerade jungen Menschen nicht eine Zukunft ohne Perspektiven, ohne Aussicht auf eine Arbeit, zumuten. Wäre Griechenland nicht in der Eurozone, hätte es seine Währung schon vor Jahren abwerten und eine vernünftige, nationale Wirtschaftspolitik mit eigenen Wechselkursen und eigenen Zinsen verfolgen können. Die heutige Situation führt zum Beispiel dazu, dass Griechenland im eminent wichtigen Tourismussektor aus Kostengründen viele Kunden an die Türkei verloren hat. Athen wird von Brüssel fremdbestimmt.

 

Sie haben den Euro schon als «lebenden Leichnam» und Missgeburt bezeichnet. Dramatisieren Sie? Momentan herrscht an den Märkten ja eine relative Ruhe.

 

Hankel: Die Ruhe an den Märkten ist vergleichbar mit der Selbstberuhigung eines Selbstmörders, der von einem Turm springt und sich während des freien Falls sagt: «Es ist ja noch nichts passiert.» Das ist reiner Selbstbetrug.

 

Sehen Sie einen Ausweg aus der Eurokrise?

 

Hankel: Ich verrate meine konkreten Vorschläge, die ich an meinem Vortrag vom nächsten Samstag in Luzern präsentieren werde, noch nicht en détail. Die Ironie ist: Man könnte den Euro retten, indem man ihn in Kombination mit nationalen Währungen weiterführt, in einem Verbundsystem mit den von ihm verdrängten alten Währungen. Der Euro wäre dann wie im alten Goldstandard: das «Gold Europas». Wenn auch nur aus Papier oder elektronischer Materie und nicht aus dem gelben Metall. Der Euro konnte niemals nationale Währungen ersetzen, er konnte nur als Alternativwährung fungieren, eben wie früher das Gold im Goldstandard. Kehrte man dahin zurück, hätte das mehrere Vorteile. In der EU verschwände der Graben zwischen Ländern mit und ohne Euro. EU und Eurozone wären identisch. In Kombination mit der nationalen Währung könnten sogar Länder wie die Schweiz, England, Russland oder Norwegen zu Euroländern werden.

 

Wenn die einzelnen Staaten zu ihren Währungen, also zum Beispiel die Griechen zur Drachme, zurückkehren, hätte das doch verheerende Folgen. Die Griechen würden bei der Ankündigung dieses Schrittes zur Bank rennen und sofort ihre Guthaben sichern.

 

Hankel: Im Gegenteil: Die Aussicht auf Wiedereinführung der alten Währungen würde einen Freudenrausch auslösen. Nicht nur in Deutschland, wo die D-Mark fast so ein Mythos ist wie der alte Kaiser im Kyffhäuser. Man müsste den Menschen nur klarmachen, dass es sich um einen Währungs-umtausch handelt und nicht um eine Währungsreform. Und dass dieser Umtausch nicht mit einer Wertverminderung ihrer Guthaben einhergeht.

 

Hat der Euro nicht auch gute Seiten? Die mühsamen Wechselkurse entfallen, Touristen müssen nicht andauernd in die Wechselstube. Das ist doch unter dem Strich praktisch.

 

Hankel: Jede Bequemlichkeit hat ihren Preis – auch diese. Im Falle des Euros ist der Preis auf Dauer unbezahlbar. Ausserdem ist diese Bequemlichkeit billiger zu haben: am Geldautomaten im Ausland. Er kann inzwischen umrechnen.

 

Was ist Ihrer Ansicht nach das Grundübel am Euro?

 

Hankel: Der unverantwortliche Leichtsinn, mit dem Politiker zwingende ökonomische – und menschliche – Gesetze ignoriert haben. Ökonomisch ist es widersinnig, dass sich Staaten mit unterschiedlichen Volkswirtschaften eine Währung teilen. Staat und Währung gehören zusammen. Was versteht denn eine «staatenlose» Zentralbank wie die EZB von den Problemen der ihr anvertrauten 17 Länder? Die sind doch in Griechenland anders als in Deutschland oder der Schweiz. Und: Was bei 17 Euro-Ländern nicht funktioniert, wie soll denn das, wie vorgesehen, bei 28 EU-Ländern klappen? Und dann die menschliche Seite. Die Menschen manifestieren ihre Bedürfnisse mit dem Geldschein. Er lässt erkennen, was sie wirklich wollen, und auch was nicht. Man sieht es jetzt an der Flucht aus dem Euro – nicht nur in den Krisenländern der Eurozone. Einer der grossen Ökonomen der Wiener Schule: Eugen von Böhm-Bawerk, Lehrer des heute viel zitierten Friedrich August von Hayek, hat das bereits vor 100 Jahren in seinem grundlegenden Essay «Macht oder ökonomisches Gesetz?» klar gelegt. Eine Politik, die gegen ökonomische Gesetze und damit gegen menschliche Grundbedürfnisse regiert, zieht immer den Kürzeren. Diese Erfahrung machen derzeit auch die Euroretter. Nur, sie hätten sie sich – und den Menschen, für die sie da sind – ersparen können. Was jetzt passiert und noch passieren wird, war auch schon vorher klar.

 

Hatten diverse Staaten nach der Wiedervereinigung nicht einfach zu viel Angst vor einem starken Deutschland mit einer starken D-Mark?

 

Hankel: Noch bevor 1992 der Vertrag von Maastricht über die EU unterzeichnet wurde, forderten Giulio Andreotti, Margaret Thatcher und François Mitterand, die Staatchefs von Italien, Grossbritannien und Frankreich, den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl dazu auf, der Währungsunion beizutreten. In einem Brief schrieben sie, ein zu starkes Deutschland mit einer zu starken Währung störe Europa und könne nicht hingenommen werden. Nachdem der Euro eingeführt worden war, hat Frankreich als erstes Land die Stabilitätsregeln gebrochen und ein zu hohes Staatsdefizit gemacht. Deutschland zog mit, vermutlich aus Solidarität, damit Paris nicht allein als schwarzes Schaf dastand. Das war eine politische Dummheit der damaligen rot-grünen Regierung.

 

Sie haben 1998 vor dem deutschen Bundesverfassungsgericht gegen die Einführung des Euro geklagt. Danach hatten Sie Pariastatus. Der Spiegel bezeichnet Sie als «renitenten Professor». Wie haben Sie das erlebt?

 

Hankel: Der Kreis meiner Fans hat sich verändert. Die Politiker meiden mich. Aber wenn ich irgendwo im Café sitze, setzen sich Menschen spontan zu mir. Ich bin mit diesem Tausch zufrieden. Politiker und Medien schneiden mich, das Volk schätzt mich. Meine Homepage wird tausendfach angeklickt. Die Menschen honorieren meinen Einsatz für sie, Deutschland und Europa. Das tut mir gut.

 

 

 

Die Einführung des Euros konnten Sie nicht verhindern.

 

 

Hankel: Natürlich nicht. Aber leider haben sich alle Befürchtungen, die ich zusammen mit Wissenschaftskollegen vorgebracht habe, erfüllt. Entgegen dem Eindruck in der Öffentlichkeit haben wir durch unsere Verfassungsklagen doch einiges erreicht. So hat das Gericht festgehalten, dass die Eurozone eine «Stabilitätsgemeinschaft» sein muss. Wenn dies nicht der Fall sei, habe jede deutsche Regierung das Recht, die Währungsunion wieder zu verlassen. Mit unserer zweiten Klage gegen den Euro-Rettungsfonds EFSF haben wir im Mai 2010 einen weiteren Teilerfolg erzielt, als es um die Hilfen an Griechenland ging. Das Gericht hat festgelegt, dass die Regierung nicht «auto-matisch» Budgetüberweisungen vornehmen darf. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss jeweils vorher das Plazet des Parlaments einholen. Das verstand sich nicht von selbst. Und ausserdem gibt es dank diesem Urteil keine Eurobonds, also keine EU-Staatsanleihen.

 

Sie haben im letzten Sommer auch gegen den dauerhaften Rettungsschirm (ESM) geklagt.

 

Hankel: Das Hauptverfahren steht noch aus. Dann wird das Gericht auch prüfen, ob die Europäische Zentralbank unbeschränkt Schrottanleihen kaufen darf oder ob das den Rahmen der europäischen Gesetzgebung sprengt. Wir sind zuversichtlich. Unser bester, wenn auch unfreiwilliger Verbündeter ist der europäische Gerichtshof (EuGH). Seine Rechtsbrüche und -verdrehungen sind so unglaublich, dass sie das deutsche Verfassungsgericht gar nicht hinnehmen kann. So hat der EuGH zum Beispiel für rechtens erklärt, dass Eurostaaten für andere Eurostaaten haften – obwohl es die EU-Verträge in der No-Bailout-Klausel strikt verbieten. Doch der EuGH «hilft» den Rettern, indem er die damit verbundenen Milliardenzahlungen als «normale Kredite» interpretiert. Das ist ungeheuerlich. Denn dieses Geld finanziert keine realen Investitionen, es verschwindet in schwarzen Löchern.

 

Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) hat Sie wegen Ihrer Kritik am Euro als geschichtslosen Fachidioten hingestellt. Was sagen Sie ihm jetzt?

 

Hankel: Wenigstens hat er mir nicht die Fachkompetenz bestritten. Im Übrigen: Er hat Deutschland nur Geld gekostet hat, während ich mit dem «Bundeschätzchen», das ich in meiner Zeit als Leiter der Abteilung «Geld und Kredit» im Bundeswirtschaftsministerium Ende der 1960er-Jahre erfunden habe, der Staatskasse mehrere 100 Milliarden D-Mark eingebracht habe. Es war unser markwirtschaftliches Gegenstück zum «Volkseigentum» der früheren DDR. Der Bürger wurde mit seinen Spargroschen am Staatsvermögen beteiligt und erhielt dafür – als Quittung – ein gut und progressiv verzinstes, kursschwankungsfreies Wertpapier. Es war fast ein halbes Jahrhundert lang der Renner am deutschen Kapitalmarkt. Ausserdem wurde es x-fach imitiert: von Sparkassen, Volksbanken usw. Leider hat die Bundesregierung jetzt zu Jahresende seinen Vertrieb eingestellt, nachdem sie es schon während der letzten Jahre kaum noch verzinst hat. Es ist eine kolossale Dummheit, denn gerade jetzt kommt es darauf an, möglichst grosse Teile der Staatsschuld im Lande zu behalten – und der Bundesschatzbrief war das ideale Papier dafür.

 

Heute sind Sie ein viel geladener Redner, im deutschen Politmagazin «Cicero-Liste» figurieren Sie auf der Liste der 500 bedeutendsten deutschen Intellektuellen. Eine Genugtuung?

 

Hankel: Ja. Aber es ehrt die Juroren. Sie zeigen, dass sie Kritiker respektieren und nicht auf jeden Phrasendrescher reinfallen.

 

Die europäischen Staatschefs eilen von Krisengipfel zu Krisengipfel und sprechen Abermilliarden zur Rettung von Pleitestaaten wie Griechenland. Was bewirkt dieser Aktivismus überhaupt?

 

Hankel: Die deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft hat das Wort «Krisenroutine» zum Unwort des Jahres gekürt. Das Skandalöse ist, dass die Politiker nicht schlecht von ihrer Krisenroutine leben. Die Spesen sind gewaltig. Nur wofür? Die Krisenroutiniers zeigen mit jedem ihrer Gipfel einmal mehr, dass sie gar kein Konzept zur Lösung der Eurokrise haben. Sie verschleudern Billionen Euro, ohne eine Bilanz vorzulegen, aus der klar ersichtlich wäre, wofür. Seit Ausbruch der Eurokrise hat allein die Europäische Zentralbank rund 5 Billionen Euro gedruckt. Oder elektronisch verschickt. Ein materieller Gegenwert dafür ist nirgends zu erkennen. Im Gegenteil: Die Wirtschaftsleistung der Eurozone geht zurück. Es handelt sich also um Geldschöpfung ohne Wertschöpfung. Tatsächlich sind die 5 Billionen sind in den Bankenapparat der Eurozone geflossen. Die Banken haben das Geld mangels ausreichender Kreditnachfrage an der Börse angelegt. Die Frage, die sich jeder stellen muss, lautet: Wann kommt der nächste Schwarze Freitag? Es gibt genügend Parallelen zu den 1920er-Jahren. Auch damals wurde die Geldmenge bei mässigem Wachstum zu stark ausgeweitet. Irgendwann platzt die Blase, weil jemand zu viele Posten auf einmal verkaufte und die Kurse einbrachen, an jenem ominösen Freitag teilweise um bis zu 90 Prozent. Das kann sich wiederholen.

 

Hat überhaupt noch jemand den Überblick über all die Konstrukte, dank denen die Krisenstaaten der Eurozone aus dem Schuldensumpf finden sollen?

 

Hankel: Nein. Und ich frage mich, ob dahinter nicht Absicht steckt. Wenn jemand den Überblick hätte, wäre das Entsetzen über die verschwundenen Billionen ja noch grösser. Die Verschleierung ist Teil der Politik der Euroretter. Kämen die ganzen Konsequenzen dieser Übung ans Tageslicht, sie wäre schnell beendet. Gibt es einen intelligenten Politiker, der längst erkannt hat, dass ein Abbruch der Eurorettung nötig wäre? Ich sehe keinen. Leider gibt es genug dumme Politiker in Europa, die die Augen zu und weiter machen.

 

Sind diese Rettungsschirme denn nicht eine Art Marschallplan wie nach dem Zweiten Weltkrieg, dank denen die verschuldeten Staaten wieder auf die Beine kommen könnten?

 

Hankel: Ich arbeitete als junger Volkswirt im deutschen Marshall-Plan-Ministerium, als dieser Plan umgesetzt wurde. Der Marshallplan ist der Beweis für die klassische Theorie, dass man Kapital nur durch Arbeit bilden kann. Und dass man, um arbeiten zu können, genügend zu essen haben muss. Um aufzubauen, muss man etwas leisten. Die Eurorettung funktioniert nach dem umgekehrten Prinzip: Geld ohne Leistung. Es wird ein Status quo zementiert. Leider ist es der der Pleite.

 

Die Schweizerische Nationalbank kauft grosse Mengen an Euro – Ende November sass sie auf einem Devisenbestand von 174 Milliarden Euro – um den Wechselkurs von 1.20 zu verteidigen. Können Sie das nachvollziehen?

 

Hankel: Ich liebe die Schweiz, aber verstehe die panische Furcht der Schweizer Behörden vor der Aufwertung des Frankens nicht. Sie ist völlig unberechtigt. Die D-Mark hat in ihren letzten 25 Lebensjahren ständig aufgewertet. Deutschland wurde in dieser Zeit nicht ärmer, sondern immer reicher. Das würde auch in der Schweiz passieren. Wer exportiert, muss auch importieren. Die Importe werden bei einer starken Währung ständig billiger, auch für Wirtschaft und Industrie. Sie gewinnt an Wettbewerbsfähigkeit. Mein früherer Chef, Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller von der SPD, sagte damals: Jede DM-Aufwertung ist eine Ausschüttung von «Sozial-Dividende an das deutsche Volk». Man kann sich mehr im Supermarkt kaufen und reist günstiger ins Ausland. Das gilt auch für die Schweiz. Die Schweizerische Nationalbank verschwendet Volksvermögen, wenn sie Geld in einer Währung anlegt, die es wahrscheinlich schon bald nicht mehr gibt. Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand? Der Schweizer Sinn fürs Reale?

 

Die EU hat den Friedennobelpreis erhalten. Ihr Kommentar?

 

Hankel: Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens. Seit wir den Euro haben, nehmen die Gehässigkeiten und Animositäten unter den europäischen Völkern in einem erschreckenden Ausmass zu. Die zu rettenden Euroländer haben sich nicht gerade überschwänglich für die vielen hundert Milliarden Euro, die sie als Hilfe erhalten haben, bedankt. Bei den nächsten Milliarden werden sie es auch nicht tun. Ich kann nicht nachvollziehen, was sich das Nobelpreiskomitee bei der Verleihung dieses Preises gedacht hat. Nicht die EU sichert den Frieden Europas, sondern die Einsicht, dass man einen Dritten Weltkrieg weder braucht noch bezahlen könnte.

Summa Summarum

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QE3…………………QE ∞

Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Großkonzerne fliehen aus Südeuropa

http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887324640104578160472953519176.html

Die gefährliche „Symbiose von Banken und Politik““

Griechenland ist kaputtgespart“

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Griechenland-ist-kaputtgespart-article9675061.html

Fundstücke aus dem www

Nic Mens ‏: Wie pleite muss ein Land eigentlich sein, um endlich pleitegehen zu dürfen? – [Martin Mack in der Wirtschaftswoche].
Ein Stück Käse ‏: Habe gerade nichts zu tun. Lebte ich in Berlin, würde ich es liebevoll als Projekt bezeichnen.
zerohedge ‏: Japan Can End Deflation in Months, Shirakawa Professor Says; And Bernanke can end inflation in 15 minutes
Linda Yueh ‏Greece cut to SD selective default from CCC by S&P
zerohedge ‏: When Goldman’s clients sell gold to Goldman, what is Goldman doing?
http://www.zerohedge.com/news/2012-12-05/golden-showers-goldman-tells-clients-sell-gold
USA
  • Der US Aktienmarkt handelte gestern insgesamt fester und konnte zwischenzeitliche Verluste schnell wieder gutmachen (S&P: +0,2%). Utilities (+1,6%), Financials (+1,3%) und Industrials (+1,1%) waren die stärksten Sektoren, während Tech (-1,3%), Materials (-1,2%) und Discretionaries (-0,3%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 17% bzw. 16% über dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • US Präsident Obama hat in einem Telefongespräch mit John Boehner keine neuen Kompromisse zu Fiscal Cliff schließen können. Obama drohte anschließend zudem an, dass die Regierung vollkommen bereit sei die Fiscal Cliff Maßnahmen auslaufen zu lassen wenn die Republikaner keinen Steuererhöhungen zustimmen würden. Er sei nicht bereit über eine Erhöhung der Schuldengrenze zu diskutieren. FT – 5.12.12 RTRS – 5.12.12
  • Citigroup (C US) möchte 11.000 Stellen, insbesondere im EM Consumer Banking Operations, Global Retail Operations und Investment Banking abbauen. Zusätzlich schreibe man $1,1Mrd für Restrukturierungsmaßnahmen ab. FT – 5.12.12BBG – 6.12.12
  • Apple (APPL US) hat mit -6,4% den größten Intra-Day Verlust seit 2008 gehabt. Verschiedene Gründe werden hierfür genannt. Nokia könnte sich mit China Mobile auf den Vertrieb seiner Windows 8 Phones einigen, Apple konnte hierbei bisher keine Einigung erzielen. Zusätzlich ging laut einem IDC Bericht der Marktanteil von Apple im Tablet Markt zurück. RTRS – 5.12.12
  • Chevron (CVX US) könnte laut BBG seine Cash Reserven verwenden um Cobalt International Energy oder Kosmos Energy zu akquirieren. BBG – 6.12.12
  • Heute werden um 14:30 Uhr die Initial Jobless Claims (Cons.: 380k) veröffentlich.
 
ASIEN
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln heute insgesamt mit guten US Makrozahlen positiv (SHCOMP: -0,2%, NIKKEI: +0,8%, HSI: +0,1%).
  • Australiens Arbeitslosenquote ist überraschen von 5,4% auf 5,2% gefallen nachdem ein Anstieg von 5,5% erwartet wurde. BBG – 6.12.12
  • Japans Tankan Manufacturing DI zeit mit einem Anstieg von -19 auf -18 Punkte eine langsame Bodenbildung auf,. Trotzdem befindet sich die Aktivität weiterhin auf einem extrem schwachen Niveau.
  • Chinas neues Polibüro ist zu seinem ersten Treffen zusammengekommen. Leichte Veränderungen im Sprachlaut waren zu vernehmen. Insbesondere wurde keine Beibehaltung von Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft erwähnt.
 
EUROPA
  • Irland bereitet neue Steueranhebungen und Ausgabenkürzungen über €3,5Mrd vor und will damit die Unabhängigkeit weiterer Finanzhilfen erreichen. Eine Lösung vom Rettungsschirm könnte demnach in 2013 erfolgen. RTRS – 6.12.12
  • Siemens will im Bereich für Industrials-Software weitere Akquisitionen tätigen und damit von dem Wachstum des Marktes profitieren. Es seien jeweils kleinere Zukäufe geplant. BBG – 6.12.12
  • Standard Chartered erwartet bezüglich der Geschäfte mit Iran eine zeitnahe Einigung mit den US Behörden. Es seien $330 Mio im Gespräch, schreibt Bloomberg. Bereits im August sind $340Mio mit dem New York Department of Financial Services vereinbart worden. BBG – 6.12.12
  • HSBC könnte sich mit den US-Regulatoren auf einen Vergleich über $1,8Mrd einigen und damit auf die Vorwürfe der Geldwäsche reagieren, schreibt Reuters. RTRS – 5.12.12
  • Die Deutsche Bank hat derivative Strukturen in der Finanzkrise nicht akkurat ausgewiesen und damit bis zu €12Mrd an Verlusten sowie Staatshilfen vermieden, schreibt die FT unter Berufung auf ehemalige Mitarbeiter der Bank. Letztere haben entsprechende Klageschriften beim Regulator eingereicht. FT – 5.12.12
  • Saipem CEO Tali ist gestern in Anbetracht der Korruptionsvorwürfe in Verbindung mit Geschäften in Algerien zurückgetreten. ENI CFO Bernini hat ebenfalls seinen Rücktritt bekanntgegeben – er war bis 2008 der CEO von Saipem. FT – 6.12.12
  • ThyssenKrupp zieht mit der Entlassung einigen Vorstände die Konsequenzen aus Missmanagement im Konzern. Die Verträge von Olaf Berlien, Edwin Eichler und Jürgen Claassen sollten zum 31. Dezember aufgehoben werden. RTRS – 6.12.12
  • BMW will auch 2013 wachsen. Der Konzern im nächsten Jahr weiter wachsen, sagte Vertriebschef Robertson. In China und den USA laufen die Geschäfte weiter gut. So kann BMW Rückgänge in Europa, wo die Münchner immerhin fast die Hälfte ihrer Autos verkaufen, ausgleichen. Eine konkrete Prognose für 2013 wollte der Vertriebschef nicht abgeben. RTRS – 6.12.12
  • Heute werden deutsche Maschinenbauaufträge veröffentlicht (12Uhr). Die BoE (13Uhr) sowie die EZB (13.45Uhr) geben ihre Zinsentscheidungen bekannt, wobei Consensus keine Änderungen erwartet. Ab 14.30Uhr hält EZB-Chef Draghi die Pressekonferenz.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Summa Summarum

So, das war`s mit………

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QE3…………………QE ∞

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Lassen Sie uns heute einmal lediglich drei Meldungen gegenüberstellen und kurz in uns verharren…..zong…….

Deutschland platziert Zweijahrespapiere zu Negativzins

http://www.fundresearch.de/Nachrichten/Volkswirtschaft/2012-11-14-12-23-Deutschland-platziert-Zweijahrespapiere-zu-Negativzins.html

German Notes Sold at Negative Yield on Greece, U.S. Concern

http://www.bloomberg.com/news/2012-11-14/germany-sells-notes-with-negative-yield-first-time-since-july.html

und………..

Europaweite Proteste – Generalstreiks in Südeuropa

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article111034927/Europaweite-Proteste-Generalstreiks-in-Suedeuropa.html

Europe Is On Strike As Its Economy Continues To Implode, Stock Futures At Highs

http://www.zerohedge.com/news/2012-11-14/europe-strike-its-economy-continues-implode-stock-futures-highs

……….was im Übrigen in den deutschen Medien kaum Beachtung fand!

………..und

Israel tötet Hamas-Militärchef – Drohung gegen Abbas

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article111053206/Israel-toetet-Hamas-Militaerchef-Drohung-gegen-Abbas.html

Israel airstrikes kill Hamas commander

http://www.breakingnews.com/topic/israel-airstrikes-kill-hamas-commander

……..zong………….alles ist gut!

Don’t worry, the market will soar as soon as the Fed promises more QE on January 1. What?… What’s that?… Oh, nevermind then.

Jetzt gleich wird es feierlich im großen Ballsaal des Hamburger Hotels Grand Elysée. Reeder und Schiffsfinanzierer treffen zu einem der wichtigsten Branchenforen zusammen. Von diesem Treffen erwarten die 250.000 deutschen Anleger Antworten vor allem auf eine Frage: Wie kann es sein, dass jenenGeldanlagen, die von Banken als Steuersparmodell mit hohen Renditen angepriesen wurden, nun einTotalverlust droht? Immerhin 38,5 Milliarden Euro Anlegergelder stehen auf dem Spiel. Auf den Weltmeeren und in den Depots der Anleger spielen sich Dramen ab. Auch diese Anlageform haben Kunden von Müller & Veith nicht in ihrem Depot und daher einen gesunden Schlaf!

USA
  • Der US Aktienmarkt handelte über den gestrigen Tag hinweg schwächer und schloss in der Nähe seines Tagestiefststandes (S&P: -1,4%). Telcos (-0,7%), Utilities (-0,9%) und Tech (-1,0%) waren die stärksten Sektoren während Industrials (-2,5%), Financials (-1,8%) und Materials (-1,7%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 17% bzw. 22% über dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • US Präsident Obama hat bei seiner ersten offiziellen Rede nach seiner Wiederwahl die Schwerpunkte für seine zweite Amtszeit hervorgehoben. Insbesondere stehen wirtschaftspolitisch Arbeitsplätze und Wachstum im Vordergrund wobei hierzu die Finanzierung durch höhere Steuern für Wohlhabende erfolgen soll. HB – 14.11.2012
  • Hurricane Sandy soll laut einer Studie von Risk Management Solutions Kosten von $25Mrd für die Versicherungsindustrie verursacht haben. WSJ – 14.11.2012
  • Warren Buffett hat im dritten Quartal größere Anteile seiner Holdings von Johnson & Johnson, Kraft Foods und Procter & Gamble veräußert. Zugleich erhöhte Berkshire Hathaway seine Beteiligung an IBM und Wells Fargo und kaufte kleinere Aktienpositionen von Deere, Precision Castparts und Wabco. WSJ – 14.11.2012
  • NetApp (NTAP US) steigt nachbörslich 10,2% mit besseren EPS von $0,51 (Cons.: $0,48) und in-line Umsätzen von $1,54Mrd und verdeutlicht damit Fortschritte in der Execution. Für das 3QFY2013 erwartet das Unternehmen EPS von $0,53-$0,58 (Cons.: $0,54) und Umsätze von $1,58Mrd-$1,68Mrd.
  • Texas Instruments (TXN US) hat angekündigt 1.700 Stellen (4,8% seiner globalen Belegschaft) zu streichen und erwartet hierdurch zunächst Kosten in Höhe von $325Mio. WSJ – 14.11.2012
  • Starbucks (SBUX US) plant die Teekette Teavana mit über 300 Läden für $620Mio zu kaufen. RTRS – 14.11.2012
  • Heute wird um 14:30 Uhr der Consumer Price Index (Cons.: 0,1%), der Empire Manufacturing Index (Cons.: -8 Punkte) und die Initial Jobless Claims (Cons.: 375k) veröffentlicht. Zusätzlich berichten heute folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich Wal-Mart ($1,07), Viacom ($1,17), Target ($0,96) sowie nachbörslich Dell ($0,40).
 
ASIEN
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln insgesamt gemischt (SHCOMP: -0,9%, NIKKEI: +1,9%, HSI: -1,2%).
  • Chinas neue Führungsspitze, das aus sieben Mitgliedern bestehende Politbüro Standing Committee, wird laut FT wohl konservativer ausfallen als zuvor erwartet. FT – 15.11.2012
  • Panasonic (6752 JT) plant die Streichung weiterer 8.000 Stellen nachdem bereits in den letzten sechs Monaten etwa genauso viele Stellen gekürzt wurden. BBG – 14.11.2012
  • Japans Premier Noda wird voraussichtlich morgen das Parlament auflösen und Neuwahlen für das Unterhaus für den 16. Dezember ankündigen. Die bisherigen Umfragen sehen die Regierungspartei DPJ hinter der Oppositionspartei LDP. BBG – 15.11.2012
 
EUROPA
  • EU-Kommissar Rehn erwartet von der spanischen Regierung im kommenden Jahr keine drastischen Kürzungen mehr, selbst wenn das Defizit damit höher ausfallen könnte. FT – 14.11.12
  • Fitch hat gestern den Ausblick für Irland von negativ auf stabil hochgestuft. Das Rating wurde bei BBB+ belassen. BBG – 15.11.12 Gleichzeitig sagte Moody´s, dass das Land wahrscheinlich zusätzliche Finanzhilfen von seinen internationalen Geldgebern benötigen werde. RTRS – 14.11.12
  • ABB hat Eric Elzvik per 1. Februar 2013 zum neuen Finanzchef ernannt. Aktuell hält er diese Position bei der Division Industrieautomation und Antriebe inne. CASH – 15.11.12
  • Bayer traut fünf neuen Medikamenten in den kommenden Jahren einen Umsatz von bis zu €5,5Mrd zu. Die Pipeline an neuen Medikamenten sei gut gefüllt, sagte Konzernchef Dekkers. RTRS – 14.11.12
  • BP könnte heute die Einigung mit dem US-Justizministerium bekanntgeben. Die Strafzahlung könnte die höchste sein, die seitens der Instanz je beschlossen worden ist. FT – 15.11.12
  • Die Bundesbank sieht erste Indizien für einen ungesunden Boom einiger Immobilienmärkte in Deutschland. Aktuell gebe es noch keine Anzeichen für eine Spekulationsblase und ernste Risiken für die Finanzstabilität. RTRS – 14.11.12
  • Merck berichtet 3Q bereinigtes Ebitda bei €754Mio vs. €740Mio; die Umsatzprognose für 2012 wurde auf €10,9-11Mrd angehoben.
  • Zürich Insurance verbucht einen 3Q Nettogewinn von $477Mio vs. $708Mio; die Leistungen in entwickelten Märkten seien solide; Analysten hätten höhere nicht realisierte Gewinne erwartet.
  • Ahold berichtet 3Q Umsätze bei €7,6Mrd entsprechend der Erwartungen; operativer Gewinn €289Mio vs. €315Mio.
  • Frankreichs 3Q BIP ist mit +0,2%qoq etwas stärker ausgefallen als erwartet (0,0%). Deutschlands 3Q BIP bei +0,2% vs. Consensus 0,1%.
  • Heute kommt Frankreich mit Bonds an den Markt (11Uhr). Zudem werden BIP Zahlen aus Spanien (9Uhr), Holland (9.30Uhr), Italien (10Uhr) sowie der Eurozone (11Uhr).
Die Vergleichszahlen für Unternehmensergebnisse sind Bloomberg Consensus

Wir wünschen Ihnen einen schöööönen Tag!

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Summa Summarum

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QE3…………………QE ∞

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Germany Presses Italy to Seek Rescue With Spain, Vanguardia Says

Hieß es nicht einmal, wenn Spanien und Italien kippen, dann implodiert der Rettungsschirm?

Dank „Expander“ geht heute anscheinend alles – fragt sich nur, mit welchen Folgen!

Das ist die Studie, die der Weltwirtschaft eine Apokalypse vorhersagt, sollte der Euro zerbrechen

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-0A9F743D-95B204A9/bst/hs.xsl/nachrichten_113793.htm

USA
  • Der US Aktienmarkt handelte gestern trotz der teilweise schwachen US Earningszahlen überraschend positiv (S&P: +0,4%). Utilities (+1,3%), Financials (+1,2%) und Energy (+1,2%) waren die stärksten Sektoren während Tech (-0,8%), Healthcare (0%) und Staples (+0,2%) den Markt underperformten.
  • eBay (EBAY US) verliert nachbörslich 0,3% trotz besserer EPS von $0,55 (Cons.: $0,54) und in-line Umsätzen von $3,4Mrd sowie einer sich verbessernden Margen Ausweitung. Für das vierte Quartal werden Umsätze von $3,85Mrd-$4,0Mrd und leicht enttäuschende EPS von $0,66-$0,69 (Cons.: $0,68) erwartet.
  • Stryker (SYK US) verliert nachbörslich 1% mit schwächeren Umsätzen von $2,05Mrd (Cons.: $2,07Mrd) und EPS von $0,97 (Cons.: $0,98). Die starken Neurology Sales wurden durch das Recon & MedSurg Segment ausgeglichen. Für 2013 rechnet man nun einen EPS Anstieg von 5%-8%, anstatt 2-stelliges Wachstum.
  • American Express (AXP US) verliert nachbörslich 0,2%  mit in-line EPS von %1,09 (Cons.: $1,08). Die relativ schwachen Umsätze von $7,86Mrd wurden durch geringere Kosten durch einen Rückgang der operating Expenses um 2%yoy ausgeglichen.
  • Kinder Morgan Energy (KMP US) verliert nachbörslich 0,6% mit leicht schwächeren EPS von $0,57 (Cons.: $0,58) aber einem deutlichen Anstieg des Net Incomes um $379Mio ($215Mio im Vorjahr). BBG – 17.10.2012
  • Heute werden um 14:30 Uhr die Initial Jobless Claims (Consensus: 365k) und um 16 Uhr die Leading Indicators (Consensus: +0,2%) veröffentlicht. Zusätzlich berichten folgende US Unternehmen (Consensus EPS in Klammern): Vorbörslich PPG Industries ($2,20), BB&T ($0,72), Danaher ($0,79), Philip Morris ($1,39), Travelers ($1,60), Baxter ($1,14), Morgan Stanley ($0,25), Verizon ($0,64), Union Pacific ($2,18) sowie nachbörslich Capital One ($1,69), Microsoft ($0,56), SanDisk ($0,34), Google ($10,65), Nucor ($0,43) und Blackstone ($0,42)-
 
ASIEN
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln heute trotz relativ schwacher US Earnings Zahlen aber einem in-line Q3 GDP Wachstum in China fester (SHCOMP: +1,1%, NIKKEI: +2,1%, HSI: +0,7%)
  • Chinas GDP Wachstum für das dritte Quartal liegt mit 7,4% in-line mit den Erwartungen. Zusätzlich steigt die Industrial Production in China besser als erwartet auf 9,2%yoy (Cons.: 9,0%yoy) von zuvor 8,9%yoy an. FT – 17.10.2012
  • Australiens NAB Survey zeigt auf Quartals-basis mit einem Anstieg der Business Conditions um 3 Punkte auf +1 und des Business Confidence um 1 Punkt auf -2 eine Verbesserung des konjunkturellen Umfeldes in Australien auf.
  • Indien und Australien haben beschlossen gemeinsame Gespräche zum Handel von zivilen Kernenergie-Rohstoffen und Produkten zu beginnen. BBG – 17.10.2012
 
EUROPA
  • Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit Zyperns um drei Stufen gesenkt und die Bonitätsnote von bisher „BB“ auf „B“ reduziert. Die Bewertung werde sogar in Anbetracht der Bankenkrise sowie politischer Unsicherheiten auf eine weitere Herabstufung überprüft. FTD – 17.10.12
  • Spanien erklärte gestern, die sogenannte Bad Bank werde maximal ein Volumen von €90Mrd haben. Die Begrenzung gilt als Voraussetzung für die Auszahlung der Hilfen, auf die sich die Regierung mit den Euro-Partnern geeinigt hatte. HB – 18.10.12
  • Die Pläne einer zentralen Bankenaufsicht könnten nach einer rechtlichen Stellungnahme von EU-Beratern nicht mit den Statuten der EZB vereinbar sein. FT – 17.10.12
  • Rosneft will BP für den Anteil am Joint Venture mit TNK ein Angebot i.H.v. $28Mrd unterbreiten, schreibt die FT. Es sollen $15-20Mrd in Cash sowie 10-20% Anteile an Rosneft geboten werden. FT – 17.10.12 HB – 17.10.12
  • Griechenland und seine internationalen Gläubiger haben sich in den Verhandlungen über neue Sparauflagen weitgehend geeinigt. Der Abschluss der Gespräche stehe kurz bevor. RTRS – 17.10.12
  • Der IWF hat Spanien und Italien vor dem heute anstehenden EU-Gipfeltreffen zu einem Antrag auf externe Finanzhilfen aufgefordert. RTRS – 17.10.12
  • EU-Energiekommissar Oettinger schlägt vor, die bislang privaten Stromnetze im Rahmen der Energiewende teilweise zu verstaatlichen. „Das wäre vielleicht nicht billiger für die Verbraucher, aber der Netzausbau verliefe schneller und homogener“. SPGL – 17.10.12
  • Daimler hat sich mit dem Betriebsrat über eine Drosselung der Produktion in Sindelfingen geeinigt. Bis zum Produktionsstart der neuen S-Klasse in 2013 soll Modell nur noch in einer Schicht hergestellt werden. RTRS – 17.10.12
  • Deutsche Bank Co-CEO Fitschen erwartet im Falle einer Aufteilung der Banken-Geschäftsbereiche eine Reduktion der Kreditvergabe. BBG – 17.10.12
  • Akzo Nobel berichtet 3Q Umsätze von €4,3Mrd leicht über den Erwartungen; es werden €2,5Mrd auf die Anstrichfarbensparte abgeschrieben; es sollen weiterhin €200Mio Ebitda bis Jahresende erreicht werden.
  • Nestle berichtet für die ersten neun Monate 6,1% organisches Wachstum vs. Consensus 6,3%; das Marktumfeld in den entwickelten Ländern bleibt weiter schwierig.
  • Remy Cointreau verbucht 1H organisches Wachstum i.H.v. 13% vs. Consensus 18%; das Ziel von signifikante höheren Gewinnen wurde bestätigt.
  • Tele2 mit 3Q Zahlen: Ebitda Skr3Mrd inline mit Consensus; Nettogewinn Skr950Mio vs. erwartet Skr1,3Mrd.
  • Heute werden keine wichtigen Makrozahlen veröffentlicht. Spanien kommt mit Bonds an den Markt (10.30Uhr). Das 2-tägige EU-Gipfeltreffen startet um 17Uhr in Brüssel.
 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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